Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Medien: Bis Ende Mai rund 78 000 neue Asylbewerber

Die Schwesterparteien CDU und CSU streiten sich erbittert über die künftige Asylpolitik. Nun veröffentlicht das CSU-geführte Innenministerium genaue Zahlen von Asylsuchenden. Deutlich wird wie viele Schutzsuchende abgewiesen wurden, und wie viele künftig abgewiesen werden könnten.

,

Berlin

, 16.06.2018
Medien: Bis Ende Mai rund 78 000 neue Asylbewerber

Flüchtlinge auf dem Gelände der Erstaufnahmeeinrichtung im schleswig-holsteinischen Boostedt. Foto: Carsten Rehder/Archiv

Die Zahl der neu gestellten Asylanträge in Deutschland hat im Mai im Vergleich zu den Vormonaten nach einem Zeitungsbericht leicht zugenommen.

Insgesamt hätten bis Ende Mai rund 78 000 Menschen Asyl beantragt, schreibt die „Passauer Neue Presse“ (Samstag) unter Berufung auf Zahlen des Bundesinnenministeriums. Da die Zahl Ende April nach offiziellen Angaben bei 63 972 lag, bedeutet dies für den Mai rund 14 000 neue Anträge. Im April waren es rund 13 000 gewesen, im Februar und März jeweils etwas mehr als 12 000.

Dem Bericht zufolge wurden in diesem Jahr bis Mitte Juni 18 349 Asylsuchende in Deutschland aufgenommen, die bereits in der europäischen Fingerabdruckdatei Eurodac erfasst waren. Sie hätten nach den geltenden Dublinregeln ihr Asylverfahren in dem EU-Staat durchlaufen müssen, in dem sie registriert worden waren. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) drängt darauf, dass solche Flüchtlinge künftig an der Grenze zurückgewiesen werden.