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Mann von Zug getötet

Strecke wieder freigegeben

Ein Mann ist am Montag gegen 14 Uhr vom Regionalexpress 2 auf dem Weg nach Düsseldorf erfasst und getötet worden. Der Zug kam nach einer Notbremsung in der Nähe des Bahnhofs Süd auf dem Bahnübergang Hochlarmarkstraße zum Stehen. Die Fahrgäste mussten bis 15.33 Uhr in den Waggons ausharren, erst dann war die Weiterfahrt möglich.

RECKLINGHAUSEN

von Von Alexander Spiess und Thomas Fiekens

, 04.06.2012
Mann von Zug getötet

Der Bahnübergang an der Hochlarmarkstraße war für knapp zwei Stunden gesperrt. Die Polizei leitete den Autoverkehr um. -Foto: Michael Richter

Für den Mann kam jede Rettung zu spät. Er hatte sich auf die Gleise gekauert, als sich der Regionalexpress in Richtung Düsseldorf mit 130 Stundenkilometern näherte. Alles deutet auf einen Suizid hin. Um 15.33 Uhr setzte der Zug mit einem neuen Lokführer seine Fahrt in Richtung Wanne-Eickel fort. Danach öffneten sich auch die Schranken. Die Bahnstrecke blieb noch bis etwa 16 Uhr gesperrt. Vier Züge fielen am Montagnachmittag auf dem betroffenen Streckenabschnitt komplett aus, zwölf machten am Recklinghäuser Hauptbahnhof bzw. in Wanne-Eickel wieder kehrt. Sieben Züge konnten nach Angaben der Bahn umgeleitet werden, 18 Züge waren mit teils erheblichen Verspätungen unterwegs. Die Bahn richtete Shuttle-Busse zwischen Recklinghausen Hauptbahnhof und Wanne-Eickel ein. Mit weiteren Verspätungen im Zugverkehr ist noch bis zum Abend zu rechnen.