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Malkovich verführt Premierengäste

Schwacher Auftakt

Meine Damen, vergessen Sie George Clooney! Was nützt uns der schönste Mann der Welt im entfernten Hollywood, wenn wir seinen göttlichen Partner zurzeit direkt vor der Haustür haben. Dem Charisma von Casanova John Malkovich erlagen gestern Abend im Ruhrfestspielhaus allerdings nur wenige. Die Meinungen blieben am Ende geteilt.

RECKLINGHAUSEN

von Von Tina Brambrink

, 04.05.2011
Malkovich verführt Premierengäste

John Malkovich konnte in "The Giacomo Variations" nicht vollends überzeugen.

Zweieinhalb Stunden lang bemühte sich der große Mime die Gäste der Eröffnungspremiere „The Giacomo Variations“ der 65. Ruhrfestspiele zu verführen. Leider vergeblich. Nach bravem, dennoch minutenlangem Beifall und einigen Bravos für Ingeborga Dapkunaite setzte sich der Party-Tross Richtung Kleines Theater in Bewegung. Passend zum diesjährigen Schiller-Schwerpunkt schillerte und funkelte der Kassiopeia-Saal in festlichem Rot, Weiß und Blau. NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft gab zu, das Gesehene zunächst sacken lassen zu müssen. Gleichwohl lobte sie, dass das Festival bunter und internationaler geworden sei. „Zum Glück aber nicht mondäner und oberflächlicher. Kunst und Kultur haben gerade in dieser Region eine ganz besondere Bedeutung.“ Mit dem Kultur-Rucksack-Projekt wolle die Landesregierung insbesondere Kindern und Jugendlichen den kostenlosen Zugang zur Kultur eröffnen. Sie ist sich sicher, dass die Ruhrfestspiele auch künftig zum Kulturkalender im Ruhrgebiet gehören. Dass ihr eigener Terminkalender jedoch weitere Besuche zulasse, sei eher unwahrscheinlich. Und in Richtung von Festivalchef Frank Hoffmann: „Wir brauchen Sie, machen Sie weiter!“  Mehr zur Premiere lesen Sie in der Mittwochsausgabe Ihrer Tageszeitung.

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