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Lüner SV steckt fest im Abstiegsstrudel

Westfalenliga: Niederlage gegen den TuS Hordel

Westfalenligist Lüner SV rutscht nach der 2:3-Niederlage am Montag bei der DJK TuS Hordel tiefer in den Abstiegsstrudel. Jetzt bangt die Elf von Trainer Mario Plechaty sogar um den Klassenerhalt.

Lünen

, 02.04.2018
Lüner SV steckt fest im Abstiegsstrudel

Der Lüner SV verlor am Montag mit Verteidiger Jeffrey Malcherek (r.) in Hordel und steht nur noch drei Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz. Foto: Warnecke

DJK TuS Hordel – Lüner SV 3:2 (2:1)

Für den Fußball-Westfalenligisten aus der Lippestadt begann die Partie gut. Die Rot-Weißen zeigten sich gewillt, in Hordel etwas holen zu wollen.

LSV-Kapitän Lukas Ziegelmeir machte sich einen Tag nach seinem 25. Geburtstag sein eigenes Geschenk und erzielte per Distanzschuss aus gut 24 Metern die Führung. Wie schon so häufig hemmte die Führung die Lüner, die sich nun hinten rein drängen ließen. Hordel wurde stärker. Serdar Bastürk köpfte nach Ecke von Luke Finkelstein aus drei Metern an die Querlatte (22.). Zehn Minuten später rettete LSV-Keeper Michel Josch gegen Hordels hochgewachsenen Stürmer Gregory Conrad (33.). Ansonsten waren die Lüner den Gastgebern körperlich überlegen. Deshalb war LSV-Coach Mario Plechaty überrascht, dass sein Team bei Standards so unkonzentriert agierte und Hordel zu Chancen einlud. Bei einer erneuten Ecke von Finkelstein passte die LSV-Abwehr nicht auf. Der aufgerückte Tim Gronemeier köpfte aber drüber (34.).

Kurz danach klingelte es nach einer Ecke. Die Hereingabe von Finkelstein köpfte Rene Michen aus sechs Metern unhaltbar ein (38.). „Wir haben um den Ausgleich gebettelt“, sah Plechaty das Unheil kommen. Kurz vor der Pause kam es noch schlimmer. Der agile Bastürk schummelte sich in den Strafraum und fädelte geschickt bei Gian Luca Reis ein. Der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Conrad ließ sich die Chance nicht nehmen und versenkte zur Pausenführung (43.).

Nach dem Wechsel brachte Plechaty Emre Yildiz, der seine Sache für den unauffälligen Yasin Acar gut machte. Verletzungsbedingt musste auch Davut Denizci für Luis Asante weichen (48.). Yildiz hatte per Distanzschuss die beste Chance zum Ausgleich, doch DJK-Keeper Kevin Kampschäfer klärte zur Ecke (60.). Auf der Gegenseite verhinderte Josch gegen Peter Elbers mit dem Bein den dritten Treffer.

Als Andreas Büscher Milan Sekulic ins Schussbein rutschte, zeigte der Unparteiische erneut auf den Punkt. Doch der Gefoulte scheiterte mit seinem gezielten Schuss am DJK-Keeper (71.). Die Lüner drängten weiter, Hordel konterte jetzt. Bastürk (77.) und Elbers hätten schon alles klar machen müssen, ließen jedoch gute Gelegenheiten liegen. Als Tim Gronemeier im eigenen Strafraum Krämpfe hatte, sorgte Elbers mit seinem Konter für das 3:1 (84.). Der LSV kam jedoch nochmals. Luis Osmani, ebenfalls Geburtstagskind am Spieltag, traf per Freistoß zum 2:3 (88.). In den verbleiben zwei plus fünf Minuten Nachspielzeit passierte aber nichts mehr. „So wir uns im Moment präsentieren, ist das nicht gut“, so Plechaty.

Teams und Tore
DJK
: Kampschäfer - Conrad, Bastürk, Finkelstein, Elbers, Michen, Büscher, Helfer, Severich, Gronemeier, Erdelt
LSV: Josch - Göke (70. Elitok), Reis, Malcherek, Denizci (48. Asante), Zieglmeir, Osmani, Kusakci, Acar (46. Yildiz), Sekulic, S. Basic
Tore: 0:1 Ziegelmeir (10.), 1:1 Michen (38.), 2:1 Conrad, Foulelfmeter (43.), 3:1 Elber (84.), 3:2 Osmani (88.)

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