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Vorschläge zur Zukunft Gahmens

GAHMEN Viele Ideen und Anregungen zur Aufwertung von Gahmen gab es am Sonntag bei der ökumenischen „Öku-Tour“. Zum 13. Mal hatten die evangelische Preußengemeinde und die katholische Gemeinde Heilige Familie Lünen-Süd zu der Tour durch den Stadtteil eingeladen.

von von Volker Beuckelmann

, 06.10.2008
Vorschläge zur Zukunft Gahmens

Gahmen soll erblühen: Eine Aufräumaktion zur Säuberung eines Frosch-Teiches schlug Robin Westphal (11, 2. v.r.) vor.

Trotz Regenwetters kamen viele Bürger zum evangelischen Gemeindezentrum an der Kümperheide. Erstmals startete hier eine geführte Wanderung entlang des Süggelbachs. Thema Nummer 1 war das „Integrierte Handlungskonzept Lünen-Gahmen“, das den Stadtteil künftig aufwerten soll und derzeit in aller Munde ist.

Dieses Konzept soll nach dem Willen des Rates der Stadt Lünen in das Förderprogramm „Soziale Stadt NRW“ des Landes aufgenommen werden, um Fördergelder zu bekommen, damit vielfältige Projekte in Gahmen umgesetzt werden können. „Wir sind gespannt, welche Ideen Sie haben. Das ist ganz wichtig und die Chance, dass wir gemeinsam etwas erreichen“, betonte Peter Freudenthal von der LEG Stadtentwicklung, der als Architekt das integrierte Handlungskonzept mit der Stadt entwickelt hat und die Wanderung anführte.

An mehreren Punkten, so etwa am Hirtenweg, wurden Ideen gesammelt und Perspektiven vorgestellt. Peter Freudenthal: „Der Parkcharakter sollte hier erhalten und gestärkt werden.“ Ein Anwohner, der die Siedlung seit seiner Kindheit kennt, wies darauf hin, dass damals viele Nachbarn ihre Eingänge selbst gepflegt hätten.

Verbesserungswürdig sei aus seiner Sicht die Straßenaufteilung. Vorgeschlagen wurde auch die Öffnung zur Brechtener Niederung, die jetzt bewuchert ist und den Blick in die Natur erschwert. Oft fiel das Stichwort „Grüne Mitte Gahmen“ als zentrales Leitmotiv. Vieles sei möglich, vom soziokulturellen Zentrum Kümperheide über die „Süggel-Promenade“ bis hin zum „Gahmener Tor“. „Schreiben Sie uns!“, sagte Peter Freudenthal.     

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