Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Umjubeltes Benefizkonzert

LÜNEN Einen musikalischen Leckerbissen präsentierte Barbara Martini am Mittwochabend mit ihrem Benefizkonzert zugunsten der Gesellschaft der Musikfreunde.

von Von Volker Beuckelmann

, 18.10.2007
Umjubeltes Benefizkonzert

Einen ausgezeichneten Auftritt hatte Barbara Martini, gebürtige Lünerin, bei ihrem Benefizkonzert zugunsten der Gesellschaft der Musikfreunde.

Es war ein Abend, der den Besuchern im Hansesaal zu Herzen ging. Zwei Sonaten von Ludwig van Beethoven, sechs kleine Klavierstücke von Arnold Schönberg und die Sonate op. 35 b-moll von Frederic Chopin spielte Barbara Martini am „Steinway & Sons“ Flügel.

Virtuoses Spiel

Die gebürtige Lünerin, sie erhielt ihren ersten Klavierunterricht mit sechs Jahren und ist seit 1997 Dozentin für Klavier an der Musikhochschule Lübeck, überzeugte das Publikum auf der ganzen Linie.

Virtuos spielte Barbara Martini, die ein langes schwarzes Kleid trug, die emotionsgeladene „Mondscheinsonate“, eines der populärsten Klavierwerke Beethovens. Das Tempo steigerte sich von Satz zu Satz und endete mit einem schnellen, dramatischen Finale, das die Fantasien der Hörer entzündete. Mit einem lang anhaltenden Applaus ging es für 15 Minuten in die Pause.

„Hervorragend, überwältigend“, schwärmten Sabine und Werner Flume. Auch die bekannte Pianistin Vera Remenyi saß in den Rängen und sagte mit leuchtenden Augen: „Die Sonaten von Beethoven waren ganz fantastisch. Ich bin begeistert von ihrem Stil. Sie hat die Begabung, Farben aus der Musik herauszuholen. Es gelingt ihr, die Gefühle der Komponisten zu vermitteln.“

Bewegte Gemüter

Auch im zweiten Teil des Konzertes bewegte Barbara Martini die Gemüter des Publikums. Die „sechs kleinen Klavierstücke op. 19“ von Arnold Schönberg waren genussvoll, leicht und zart. Bei Frédéric Chopins „Sonate op. 35 b-moll“ entwickelte sich eine leidenschaftliche Tonsprache, die im dritten Satz auch Teile des bekannten „Trauermarsches“ enthielt.

Mit einem riesigen Applaus und einem schönen Blumenstrauß von Jutta Spitzenberger, der Geschäftsführerin der Musikfreunde, bedankten sich die Gäste für einen großartigen Auftritt, der mehr als nur 40 anwesende Besucher verdient hatte.

Lesen Sie jetzt