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Per Saxophon auf die Reise

LÜNEN Klassik-Liebhaber hatten am Sonntag ihre Freude beim Konzert des „Pindakaas“ Saxophon Quartetts in der Stadtkirche St. Georg. Unter dem klangvollen Titel „Voyage“ präsentierten die Musiker wahre Schmuckstücken im Rahmen des Europäischen Klassik Festivals Ruhr 2008.

von von Volker Beuckelmann

, 06.10.2008
Per Saxophon auf die Reise

In eine andere Welt entführte das Pindakaas Saxophon Quartett die Konzertbesucher in der Stadtkirche St. Georg.

Eine Pause gab`s während der Vorstellung zwar nicht, dafür aber Gratisinfos für das kulturbegeisterte Publikum: Mit kurzen, interessanten Erklärungen zu den Komponisten und ihren Meisterwerken aus verschiedenen Epochen bereicherten die Musiker ihren Auftritt.

Formvollendet und ausgezeichnet spielten sie unter anderem Werke wie „Bonjour, mon coeur“ von Orlando di Lasso, einem der bedeutendsten Komponisten der Hochrenaissance. „Das Saxophon ist erst 160 Jahre alt und keine Originalbesetzung für Stücke von Johann Sebastian Bach“, sagte Guido Grospietsch (Alt- und Tenorsaxophon) als Einführung in das Präludium und Fuge Nr. 3 BWV 555.

Von den Klangwelten des Barocks über elegante Klassik bis hin zum Jazz-Stück „Round Midnight“ von Thelonius Monk: Anja Heix, Marcin Langer, Matthias Schröder und Guido Grospietsch entwickelten mit ihren Instrumenten ein enormes Klangpotenzial. Abseits der „normalen“ Orgelklänge kamen die Stücke in der Stadtkirche gut zur Geltung.

Hervorragend präsentiert wurden neben dem „Chinese Rag“ von Jean Matitia auch der „Golliwogg`s cake walk“ von Claude Debussy. Die Höchstleistungen an Atemtechnik und rhythmischem Feingefühl am Sopran-, über das Alt- und Tenorsaxophon hin zum Baritonsaxophon wurden vom Publikum mit viel Applaus belohnt.  

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