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NA investiert 62,5 Millionen und schafft 40 neue Arbeitsplätze

LÜNEN Die Norddeutsche Affinerie AG (NA) wird mit dem Projekt KRS-Plus am Recycling Standort Lünen bis 2011 weitere 62,5 Millionen Euro in die Erweiterung des Kayser Recycling Systems (KRS) investieren. Dadurch werden auch 40 zusätzliche Arbeitplätze geschaffen. Das wurde am Dienstagmittag bekannt.

von Von Dieter Hirsch

, 07.10.2008

Dr. Franz-Josef Westhoff (NA-Werksleiter Lünen) und der NA-Vorstandsvorsitzende Dr. Bernd Drouven warfen im Rahmen des ersten Spatenstichs für den Bau einer neuen Lagerhalle für KRS-Recyclingrohstoffe einen Blick in die Zukunft.

  "Das Projekt KRS-Plus trägt wesentlich dazu bei, trotz drastisch steigender Energiekosten die Wettbewerbsfähigkeit des Recycling-Standorts Lünen zu festigen und dessen Arbeitsplätze nachhaltig zu sichern", sagte Dr. Drouven. Die Investitionen umfassen eine zweite Ofenanlage und damit die Umstellung des KRS-Prozesses von so genanntem Chargenbetrieb auf kontinuierliches Schmelzen. Die Gesamtkosten von 62,5 Millionen Euro beinhalten 17 Millionen Euro für Abgasreinigungsanlagen sowie andere Umweltschutzmaßnahmen.

Verdopplung der Verarbeitungsmenge geplantDer Einsatz von komplexen Recyclingmaterialien unterschiedlicher Qualität und Beschaffenheit, z.B. metallhaltige Industrie-Reststoffe, kupferhaltige Shredder-Materialien sowie Elektro- und Elektronikschrotte, wird sich auf bis zu 145.000 Tonnen jährlich erhöhen - eine Verdopplung gegenüber der heutigen Verarbeitungsmenge dieser Materialien. Insgesamt hat das KRS dann eine Verarbeitungskapazität von bis zu 350.000 Tonnen pro Jahr. Mit 40 zusätzlichen Arbeitsplätzen, die sich aus dem Projekt KRS-Plus ergeben, wird sich die Mitarbeiterzahl am NA-Standort Lünen um knapp 9 Prozent auf rund 500 erhöhen.

Teil des Programmes zur Emissionsminderung Der Bau der neuen KRS-Lagerhalle ist Teil des 2006 mit den Behörden abgestimmten Emissionsminderungsprogramms, das damit im kommenden Jahr abgeschlossen wird.

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