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Mit 13 Jahren fing alles an

Brambauer 100 Jahre wird der Kaninchenzuchtverein (KZV) W 85 in diesem Jahr alt.

23.10.2007

Aus diesem Anlass sprach RN-Redakteurin Beate Rottgardt mit dem langjährigen Vorsitzenden Paul Schersching (74).

Wie wird gefeiert? Schersching: Vom 2. bis 4.11. mit einer Vereinsschau und einer Kreisgruppenschau der Gruppe Lünen mit sechs Vereinen, bei der 188 Tiere ausgestellt werden. Eröffnung ist am 2.11. um 16 Uhr im Bürgerhaus Brambauer, gewertet werden die Tiere am 1.11. von drei Preisrichtern. Wir haben den Bürgermeister, den Landrat und die ehemalige Bürgermeisterin Rosel Schmidt eingeladen, die schon bei unserem 75-Jährigen dabei war. Geplant ist auch eine große Tombola mit wertvollen Preisen, man kann ein Fahrrad, Frühstückskörbe, Fleischpakete und geschlachtete Kaninchen gewinnen.

Wie lange sind Sie schon im Verein aktiv?Seit 30 Jahren bin ich Vorsitzender, seit 60 Jahren im Verein. Ich hab mit 13 Jahren angefangen. Damals hab ich Elektriker gelernt und bei einem Nachbarn Licht gelegt. Dafür hab ich ein Kaninchen geschenkt bekommen. Die Rasse "Deutscher Widder weiß" hab ich dann 53 Jahre lang gezüchtet. Heute züchte ich die kleineren "Hermelin Rotauge". Das ist ein schönes Hobby und auch nicht das teuerste.

Gibt es in Ihrem Verein genügend Nachwuchs?Wir haben noch zehn Mitglieder. Ich hatte gedacht, dass die Kleintierzucht bei den Leuten, die früh in Rente gehen, wieder beliebt werden würde. Aber das ist nicht so. Dabei ist Freizeit mit lebendigen Tieren so erfüllend. Und in Urlaub bin ich auch immer gefahren, dann haben sich ein Nachbar oder meine Tochter um die Tiere gekümmert.

Sie haben zahlreiche Ehrungen für ihre Zuchterfolge bekommen.Ich war elf Mal Landesmeister und 1968 Deutscher Meister. Seit 1989 bin ich Ehrenmitglied im Landesverband Westfalen und 1994 wurde ich Meister der Deutschen Rassekaninchenzucht.

Verraten Sie uns Ihr Lieblingsrezept für einen leckeren Kaninchenbraten?Am liebsten mag ich in Rotwein eingelegtes Kaninchen. Den Braten mit Rotwein, Zwiebel, Lorbeerblatt, Möhre, Wacholderbeeren, Pfeffer und Salz aufkochen und zwei Tage im Sud stehen lassen. Dann anbraten, den Sud durchsieben und mit Rotwein die Sauce verfeinern.

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