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Kleine-Frauns führt weiter Stadtverband

Lünen Der SPD-Stadtverband wird auch in den nächsten zwei Jahren von Jürgen Kleine-Frauns geführt. Ohne Gegenkandidaten sprachen ihm 82 der 96 Delegierten das Vertrauen aus, elf stimmten gegen den Vorsitzenden, vier enthielten sich.

24.06.2007

Veränderungen gab es in den drei Stellvertreter-Positionen, da von den Amtsinhabern nur Simone Symma wieder kandidierte und gewählt wurde (82 Ja-Stimmen). Für Renate Schmeltzer-Urban und Rüdiger Billeb wählten die Delegierten Michael Thews (72) und Bernd Volker Köster (52); vierter Kandidat war Volker Weischenberg.

Geschäftsführerin ist Bärbel Raback (86), Kassierer bleibt Norbert Janßen (93). Zum neuen Schriftführer wählte der Parteitag Martin Püschel (81), das Amt des Bildungsbeauftragten übt Andreas Gesterkamp (75) aus.

Strukturwandel

In seinem Grußwort erinnerte Landrat Michael Makiolla an den begonnenen «Zukunftsdialog» zur Bewältigung des ökonomischen Strukturwandels. Er mahnte regionales Denken an und forderte ein gemeinsames Profil für den Kreis Unna. Mit Blick auf Land und Bund appellierte er an die Parteibasis, dafür zu sorgen, dass die Kommunen die Handlungsspielräume behielten, um Politik gestalten zu können. Als «ehrenamtlicher» Vorsitzender hatte Jürgen Kleine-Frauns vor zwei Jahren die Führung im Stadtverband übernommen. In seinem Rechenschaftsbericht machte er deutlich, dass das Ziel, 2000 und mehr Mitglieder 2007 vorweisen zu können weit verfehlt wurde, heute zählt der Stadtverband ca. 1500.

Marktwirtschaft

Zu den Pluspunkten der Amtsperiode zählte Kleine-Frauns die Gründung der drei Projektarbeitsgemeinschaften im Zusammenhang mit dem Grundsatzprogramm «Grundwerte und Staat», «Soziale Marktwirtschaft» und «Bildung». Die Ergebnisse wurden als Anträge formuliert und verabschiedet. Auch die Arbeitsgruppe «Luftqualität in Lünen» im Kontext Trianel-Kraftwerk sei eine zukunftsweisende Beteiligungsform. Inhaltlich sieht der Vorsitzende die Partei auf dem richtigen Weg zur Umsetzung des Kommunalwahlprogramms.

Den in Aussicht gestellten Ruck durch die Partei vermisste der frühere Ratsherr Gerd Püschel. Es seien jede Menge Wähler und Mitglieder verloren gegangen. Besonders nach den Sparbeschlüssen seien viele Bürger nach wie vor verunsichert. «Was wollen, können, müssen wir tun, damit wir Vertrauen, Verlässlichkeit und Kompetenz bei den Bürgern zurückgewinnen?», fragte er.

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