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Dusi Dunkel will beliebt sein

NORDLÜNEN Warum haben Kinder eigentlich Angst wenn es dunkel ist? Und was kann man dagegen unternehmen? Zu diesem Thema haben die Erzieherinnen der Kinder Tageseinrichtung Nagell-Straße ein Theaterstück geschaffen und zu einem Fest der besonderen Art eingeladen.

von Von Günther Goldstein

, 12.10.2007

„Dusi Dunkel“, das kleine verträumte Dunkel, geistert in seinem schwarzen Umhang mit schwarzem Gesicht durch das Schlafzimmer, in dem die Zwillinge Valensina und Vladimir schlummern. Niemand kann es sehen, und das macht es ganz traurig. Als es hell wird, stehen die Kinder auf und beginnen zu spielen. Doch schon bald geraten sie aneinander und streiten. Da macht Valensina schnell das Licht aus, weil sie weiß, dass sich ihr Bruder im Dunkeln fürchtet. Das Dunkel kommt wieder und muss erfahren, dass es bei den Kindern nicht beliebt ist. Es wird noch trauriger.

Die Erzieherinnen Sabina Hörnlein, Gabi Friedrich und Manuela Amft wollen mir ihrer Aufführung erreichen, dass die kleinen Zuschauer aus ihrem Kindergarten die Angst vor der Dunkelheit verlieren. Sie möchten vermitteln, dass die Nacht etwas Nettes ist und überhaupt nicht langweilig. Dusi Dunkel jedenfalls möchte gerne so wahrgenommen werden.

Und so gab es nach der Theateraufführung gleich ein paar praktische Proben hintendrein. Es wurde im Dunkeln mit Taschenlampen geleuchtet und ausprobiert, was man alles für spannende Sachen machen kann.

Mit den Eltern zusammen gab es anschließend im Garten eine Stärkung vom Grillstand. Außerdem wollte man das Gespräch zwischen Eltern und Erzieherinnen pflegen.

Den Abschluss des Festes, das von der Einrichtung und dem Elternrat organisiert wurde, bildete eine Nachtwanderung durch den Cappenberger Wald.

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