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Die Macht der Musik ist mit den Jeki-Rittern

LÜNEN Die Jeki-Ritter sind da. Die Macht der Musik ist mit ihnen. Sie erobern sich mit Klangstäben, Triangel, Trommeln und Trompeten, mit Geigen und Gitarren die Welt der Takte und Töne. Und das machen sie mit wachsender Begeisterung. Zum Beispiel Erstklässler der Grundschule Auf dem Kelm.

von Von Dieter Hirsch

, 02.10.2008
Die Macht der Musik ist mit den Jeki-Rittern

Eine Jeki-Stunde in der ersten Klasse der Grundschule Auf dem Kelm.

Musikpädagogin Barbara Reher bringt den Sechsjährigen Noten näher. „Da gibt es so ganz komische. Da ist ein Striche an der Antenne.“ Tom stutzt. „Jau, stimmt.“ Max grübelt. Achtel, Viertel, Halbe? Wie sie heißen, ist erst mal nicht so wichtig. Wie sie klingen schon eher. Vier Viertelnoten klingen zum Beispiel wie „Se-gel-hi-ssen“. Schnell werden aus Jeki-Rittern Matrosen, die unermüdlich “Se-gel-his-sen“ bis die komplette Viermast-Barke aufgetakelt ist. Das sitzt. Jetzt zu den Antennen mit dem Strich dran. Auch das wird ganz seemännisch gelöst. „Deck schrub-ben, Deck schrub-ben, Deck schrub-ben.“ Und alle zusammen. Hände und Füße kommen zum Einsatz.Mit großer Begeisterung versuchen sich die Kinder am Akkordeon Die Spannung steigt, als Barbara Reher eine „Schatzkiste“ in die Mitte stellt. „Wer weiß, was da drin ist?“ – „Eine Trompete“ – „Nee, eine Mundharmonika.“ Es ist ein Akkordeon. „Das muss man sich auf den Rücken binden“, weiß Tuna. „Und wie soll man dann spielen? “ – „Da muss man schieben“, ist Luca Mae sicher. Barbara Reher schiebt. Stille. Nur das Atmen des Akkordeons ist zu hören. „Seht ihr, es lebt“, flüstert die Musiklehrerin. Die Kinder starren mit offene Mündern das Instrument an. Es lebt.„Und wie geht man mit einem Schatz um?“ – Keine Antwort – „Gaaaaanz vorsichtig.“ Jeder darf sich das große Instrument mal umhängen und ein paar Töne produzieren. „Dieses Jeki-Programm ist super“, lobt Hans-Gerd Scheidle. Leiter der Schule Auf dem Kelm.

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