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CDU will zwei neue Schulen

19.06.2007

Lünen Die CDU spricht sich, anders als die Verwaltung, für Schulneubauten in Lünen-Mitte und Lünen-Süd aus. Das hat die Fraktion am Montag einstimmig beschlossen.

«Selbstverständlich müssen diese Vorhaben den Rahmen der Finanzierbarkeit und Wirtschaftlichkeit einhalten», stellt Tobias Ortmann (Foto 1), der Arbeitskreisleiter Schule heraus. Im Gegensatz zur Verwaltung, die sich in ihrem Fachkonzept aus wirtschaftlichen Gründen gegen Neubauten ausspricht (wir berichteten), ist die CDU offenbar bereit, auch etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen.

Die Neubauten müssten nicht zwangsläufig die günstigste Lösung darstellen, sondern eine Entscheidung müsse unter Abwägung von pädagogischen und zukunftsfähigen Aspekten in Abhängigkeit der tatsächlich anfallenden Kosten erfolgen. «Es liegt auf der Hand, dass bei Neubauten die Schulgebäude aktuellen pädagogischen Anforderungen genügen», so Ortmann weiter.

Erst rechnen

Eine endgültige Entscheidung können aber erst dann fallen, wenn die tatsächlichen Be- und Entlastungen für den Haushalt der Stadt vorlägen.

Im Bereich Lünen-Süd favorisiert die Fraktion den Neubau gegenüber einem Erweiterungsbau an der Weißenburger Straße, fasst Dirk Wolf (Foto 2), örtlicher Ratsherr, die Fraktionsdiskussion zusammen. Da in Lünen-Süd aller Voraussicht nach Overberg- und Paul-Gerhardt-Schule zusammen gefasst werden, mache ein kompletter Neubau unter pädagogischen und integrationspolitischen Gesichtspunkten Sinn, so Wolf.

Absage an 3. Standort

Für Lünen-Mitte gelte im Prinzip das gleiche. An zentraler Stelle solle hier ein Neubau (als Ersatz für Osterfeld- und Nikolaus-Groß-Schule) entstehen, der ebenfalls moderne pädagogische Konzepte mit einem zentralen Standort und geringen jährlichen Betriebskosten vereinbart.

Eine Absage erteilten die Christdemokraten aber dem angedachten Neubau einer großen Gemeinschaftsgrundschule im Bereich des Horstmarer Seeparks unter Aufgabe bestehender Grundschulgebäude. Diese Variante solle nicht weiter verfolgt werden, so die Forderung der Fraktion.

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