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Awo-Tagespflege bietet Angehörigengespräche

BRAMBAUER Erinnerungen an Urlaube, Familienfeiern, Haustiere oder frühere Hobbys - Menschen, die an Demenz oder Alzheimer erkrankt sind, können solche Bilder helfen.

von Von Martina Niehaus

, 09.10.2008
Awo-Tagespflege bietet Angehörigengespräche

Simone Hegenbarth und Antje Konitzer präsentierten den Angehörigen der Tagesgäste ein Muster des Fotobuchs.

Und zwar zusammengefasst in einem so genannten "Erinnerungsbuch". Darin können Fotos aus der Schulzeit, Urlaubsprospekte, sogar Gegenstände zu einem Ganzen zusammengefügt werden. Vorgestellt wurde das Projekt jetzt beim Angehörigengespräch in der Awo-Tagespflege.

Leiterin Antje Konitzer und die gerontopsychiatrische Fachkraft Simone Hegenbarth stellten den rund 20 Angehörigen ihrer Gäste das Erinnerungsbuch vor. " Menschen mit einer solchen Erkrankung sind oft unruhig; das Blättern in diesem Buch kann sie beruhigen und ihnen helfen, sich selbst immer wieder zu finden", erläutert Antje Konitzer. Die Angehörigen ihrer Tagesgäste nicken verständnisvoll.

Bei Kaffee und Kuchen findet das Treffen in gemütlicher Atmosphäre in der Wohnstube der Tagespflege statt. Schon das erste Treffen vor einigen Monaten war gut angekommen. "Der Bedarf, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, ist da. Wir möchten gerne die Möglichkeit regelmäßiger Treffen anbieten", so Antje Konitzer.

Beim Treffen erfahren die Angehörigen alles über anstehende Termine wie die Weihnachtsfeier oder musikalische Vorträge. Aber sie können sich auch einfach locker unterhalten, Erfahrungen austauschen, gemütlich zusammensitzen. In gelöster Stimmung werden immer wieder unterschiedliche Themen und auch Probleme angesprochen. Der Angehörigentreff: Eine Idee, die funktioniert.

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