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19. Lüner Familiendrachenfest zog Tausende Besucher an

LÜNEN Ob Böen oder wenig Wind: Die Drachenfreunde gaben beim 19. Drachenfest alles. Faszinierende, wunderschöne Kreationen, die im Himmel schwebten, Höchstleistungen bei der Nachtdrachenschau und ein tolles, 15-minütiges Feuerwerk – das Drachenfest begeisterte tausende Besucher.

von Von Volker Beuckelmann

, 05.10.2008
19. Lüner Familiendrachenfest zog Tausende Besucher an

Fünf Preisrichter bewerteten bei der 22. Deutschen Drachenmeisterschaft Drachen in sechs verschiedenen Kategorien, ob Flach-, Ketten-, Zellen- oder stablose Drachen.

Mit Bravo-Rufen und Applaus belohnten sie die Drachenpiloten und hatten selbst viel Spaß mit ihren eigenen Windvögeln. 477 Teilnehmer aus 150 Orten, sogar aus Kanada, wurden gemeldet. 131 Teams waren dabei und sorgten für eine bunte Vielfalt in der Luft. „Papa, baue mir mal einen Drachen“, so fing für Rolf Sturm das Drachenfieber an. Seit 1985 baut der Düsseldorfer begeistert Drachen und zählt zu den Stammgästen in Lünen, so auch am Wochenende. „Heute gebe ich eine glatte zwei. Der Wind war ein bisschen ruppig“, zog Sturm am Samstagabend Bilanz.

Dabei kam der Drachenpilot ins Schwitzen, als einer seiner Drachen in die Lippe krachte, nachdem ein anderer in die Schnur geflogen war und sie abrissen hatte. Sturm: „Der Drachen lag auf der anderen Seite. Ich habe ihn heraus gefischt.“ Zur Freude der Besucher legte sich Wind mächtig ins Zeug und ließ rund 20 Teddybär- und Donald Duck-Figuren per Drachenschnur 40 Meter hoch steigen und mit Fallschirmen wieder zur Erde schweben.

Ein riesiges fliegendes Aquarium hatte das Team um Klaus Herbold aus dem Saarland an der Leine: Fisch, Krebs oder Krake. Die Großdrachen kamen zwar langsam, dann aber gewaltig in die Höhe und in Form. „Das ganze Flair der Leute, die Gemeinschaft der Truppe gefällt uns“, sagte Herbold. Silke und Jens Riesner kamen mit ihrer Tochter Jasmin (6) aus Frankfurt nach Lünen und sagten: „Die Atmosphäre ist toll: Gucken, staunen, wundern.“ 

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