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Loveparade-Prozess: Zeuge Schaller nennt keine Details

Düsseldorf. Am zweiten Tag seiner Vernehmung im Loveparade-Prozess ist der Veranstalter der Technoparade, Rainer Schaller, erneut oft vage geblieben. An ein Interview, in dem er zwei Tage nach dem Unglück den Umgang der Polizei mit den Schleusen zum Gelände kritisiert hatte, könne er sich „nicht richtig“ erinnern, sagte Schaller am Mittwoch auf Fragen der Düsseldorfer Kammer. Alles, was er den Medien gesagt habe, habe er zuvor in seinem Team abgefragt.

Loveparade-Prozess: Zeuge Schaller nennt keine Details

Rainer Schaller, Fitnessunternehmer und damaliger Inhaber der Loveparade-Veranstalterin Lopavent. Foto: Rolf Vennenbernd

Er wisse auch nicht mehr, was er auf einer Pressekonferenz einen Tag nach dem Unglück mit 21 Toten gesagt habe. Er wisse aber, „dass es furchtbar war“. Am Montag hatte der Inhaber der Fitnesskette McFit ausgesagt, dass er sich bei der Vorbereitung der Technoparade meist auf seine Mitarbeiter verlassen habe. Er trage aber die „moralische Verantwortung“.

In dem Prozess des Duisburger Landgerichts müssen sich sechs Mitarbeiter der Stadt Duisburg und vier Beschäftigte des Veranstalters Lopavent verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen unter anderem fahrlässige Tötung vor.

Bei der Loveparade in Duisburg starben am 24. Juli 2010 im Gedränge am einzigen Zugang 21 Menschen, mindestens 652 wurden verletzt. Der Prozess findet aus Platzgründen in einer Kongresshalle in Düsseldorf statt.

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