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Liefers hat sich mit Obduktionen auf „Tatort“ vorbereitet

Erfurt. Jan Josef Liefers hat nichts dem Zufall überlassen: Der Schauspieler hat sich für seine „Tatort“-Rolle gründlich in der Gerichtsmedizin umgeschaut. Das hat seinen Blick auf vieles verändert.

Liefers hat sich mit Obduktionen auf „Tatort“ vorbereitet

Jan Josef Liefers ist dem Tod begegnet. Foto: Guido Kirchner

Bei der Vorbereitung auf seine Erfolgsrolle als Gerichtsmediziner im ARD-„Tatort“ aus Münster hat Schauspieler Jan Josef Liefers (53) keine Scheu vor dem Tod gezeigt.

„Ich habe mir 14 Obduktionen in der Gerichtsmedizin angeschaut“, sagte Liefers der in Erfurt erscheinenden Tageszeitung „Thüringer Allgemeine“. „Es war sehr faszinierend, echt krass - und es hat meinen Blick auf den menschlichen Körper, auf Leben und Tod, verändert.“

Vor dem ersten Mal hätten ihm die Pathologen noch geraten, nichts zu essen. Doch die genauen Erklärungen während der Sektion hätten ihn dann abgelenkt. Im „Tatort“ kämen allerdings nur Puppen, Schauspieler oder Komparsen auf den Tisch des von ihm gespielten Gerichtsmediziners Prof. Karl-Friedrich Boerne, sagte der Schauspieler und Musiker, der Teile seiner Kindheit in Erfurt und Dresden verbracht hat.

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