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Lesestoff

Stockholm 1913 – Agneta Lejongård hat sich von ihrer adeligen Familie und deren Erwartungen emanzipiert. Sie hat sich für mündig erklären lassen, studiert Kunst in der schwedischen Hauptstadt und hat

In Beirut im Libanon lässt Rainer Merkel in seinem Roman „Stadt ohne Gott“ vier Menschen aufeinandertreffen. Im einstigen „Paris des Ostens“ hoffen sie, einen Ort zu finden, um ihre Träume zu realisieren,

Kriminell spannende Rückkehr: Einige Jahre lang war Lena Stern Sonderermittlerin beim LKA – jetzt kehrt sie zurück in ihre Heimat Dortmund und wird Leiterin einer Mordermittlungs-Abteilung.

Ein Arzt, der Medikamente braucht, um den Dienst durchzustehen, und eine Polizistin, die ohne Alkohol nicht ermitteln kann: Das sind die „Antihelden“ in Rob McCarthys großartigem Krimi „Autopsie“.

Stefan Kutzenberger hat mit „Friedinger“ einen fiktiven autobiografischen Roman verfasst. Ich-Erzähler Kutzenberger wäre gerne ein Schriftsteller. Doch mit seinen drei Roman-Projekten kommt er nicht wirklich weiter.

Einen lesenswerten Debütroman hat Tom Saller mit „Wenn Martha tanzt“ verfasst. Die im Titel erwähnte Martha war eine eigenwillige junge Frau, die von Pommern für einige Jahre an das Bauhaus nach Weimar

In ihrem ersten Amrum-Roman, „Immer wieder im Sommer“, den Katrin Koppold unter dem Pseudonym Katharina Herzog geschrieben hat, hatte Lena eine Nebenrolle. Nun hat die Münchnerin Lena zur Hauptfigur ihres

Ein Buch über seine Großmutter hat Thomas de Padova verfasst und schlicht „Nonna“ genannt. Der Autor verbrachte seine Sommerferien immer im Geburtsort seines Vaters, in einem Küstendorf in Apulien – und

Ich gebe zu, anfangs hatte ich meine Probleme mit diesem historischen Roman. Denn Helene Sommerfeld, so das Pseudonym eines Autorenpaares, beginnt ihre zweiteilige Geschichte über die Ärztin Ricarda doch

Véronique de Bure legt mit ihrem sensibel erzählten Roman „Die kleine Welt der Madame Jeanne“ ein Tagebuch der Titelfigur vor. Jeanne lebt in der französischen Provinz und ist bereits 90 Jahre alt.

Ebba reist mit dem Stargeiger Jona um die Welt, das kleine Küstendorf, in dem sie aufgewachsen ist, hat sie längst vergessen. Als ihre Großmutter ihr ein Kapitänshaus samt Museum am Meer vermacht, beginnt

In Zeiten von Donald Trump sehnt man sich nach einem US-Präsidenten der ganz anderen Art: klug, liberal, heldenhaft. So einer spielt denn auch die Hauptrolle im Thriller „The President Is Missing“ von

Eine junge Norwegerin verliebt sich in einen jungen Deutschen – in den 40er-Jahren, der Zeit der deutschen Besatzung im hohen Norden. So beginnt die Liebesgeschichte von Halldis Engelhardts Eltern, die

Pulitzer-Preisträger Richard Russo hat mit „Immergleiche Wege“ ein Buch mit vier Erzählungen geschrieben, in denen Akademiker im Mittelpunkt stehen, die bereits etwas älter sind.

Eine skurrile Geschichte hat der finnische Autor Antti Tuomainen mit dem Roman „Die letzten Meter bis zum Friedhof“ geschrieben. Sein Ich-Erzähler erfährt, dass er vergiftet wurde und demnächst sterben wird.

Fräulein Hedy von Pyritz hat als reiche Stifterin ein Dorf im Münsterland im Griff. Doch nun hegt sie einen ungewöhnlichen Wunsch: Sie sucht per Anzeige einen Chauffeur, der sie zu einem Nackt-Badestrand fährt.

Vor 200 Jahren wurde Karl Marx geboren. Anlass für viele Feiern, Souvenirs und auch ein besonderes Buch, das eine ganz andere Seite des Revolutionärs und Autors des „Kapitals“ zeigt. Nadja und Claudia

Was Maggie O´Farrell in ihrem Leben schon erlitten hat, ist kaum zu glauben. Nur knapp konnte sie sich vor einem Mörder retten, bei der Geburt ihres ersten Kindes wäre sie fast gestorben, und mit acht

Wenn bald die Abiturienten ihren Abschluss feiern, sitzen bei den Feiern manchmal Familien zusammen, die sich auseinandergelebt haben. Eric Nil erzählt in seinem kurzweiligen Roman „Abifeier“ bittersüß

Endlich ist er wieder im Einsatz: Polizei-Seelsorger Martin Bauer aus Duisburg. Nach ihrem ersten Krimi mit dem eher ungewöhnlichen „Krimi-Helden“ legen Peter Gallert und Jörg Reiter nun Bauers zweiten

Auf der kleinen Mittelmeerinsel Pantelleria, die vor Sizilien liegt, machen die ungleichen achtjährigen Zwillingsschwestern mit ihrer Mama Urlaub in Alessio Torinos kleinem Roman „Über mir die Sonne“.

Eine ungewöhnliche Vater-Sohn-Geschichte legt André Kubiczek mit seinem Roman „Komm in den totgesagten Park und schau“ vor. Vater und Sohn legen jeweils schriftlich ein Geständnis ab.

Auf dem Friedhof in Paulstadt reden die Toten. Doch „Das Feld“ von Robert Seethaler ist kein Gruselroman, sondern ein Panoptikum des Lebens.

Vera ist dem Holocaust entkommen. Nun will die junge Frau Mitte der 50er-Jahre in München als Architektin Fuß fassen. So beginnt der neue Roman von Heidi Rehn. In „Der Himmel über unseren Träumen“ zeichnet

Dinosaurier-Bücher für Kinder und Jugendliche gibt es in Hülle und Fülle. Wer sich als Erwachsener mit den faszinierenden Wesen beschäftigen möchte, hat es schwer, ansprechende, deutschsprachige und vor

Eigentlich könnte der pensionierte Dortmunder Kommissar Bernhard Völkel seinen Ruhestand genießen. Aber dann setzt sich beim Kaffeetrinken im Westfalenpark ein Fremder neben ihn und erzählt ihm eine unglaubliche

Die erste Liebe vergisst man nicht. 28 Autoren erinnern im Kurzgeschichtenband „Unvergesslich!“, herausgegeben von Heike Abidi und Anja Koeseling, an den Zauber der Momente mit Schmetterlingen im Bauch.

Die georgische Novelle „Ich fahre nach Madrid“ versucht, die Seele eines Mannes zu ergründen, der aus seinem Alltag zu einem Freund in dessen Krankenhaus flieht, um über pure Freiheit zu fantasieren.

Geschichte kann spannend sein, wenn man sie gut erzählt. Und das kann Catherine Aurel – wie sie mit „Grimaldi. Der Fluch des Felsens“ belegt.

Der 2017 gestorbene hochdekorierte amerikanische Schriftsteller Denis Johnson hat der literarischen Welt einen Band mit fünf Erzählungen hinterlassen: „Die Großzügigkeit der Meerjungfrau“. In allen Geschichten

Hannes Ley hatte es satt: Der Kommunikationsberater ertrug es Ende 2016 nicht mehr, Hasstiraden und ein völlig verrohtes Diskussionsklima in den sozialen Netzwerken einfach hinzunehmen.

Kein Toter, kein Mord, aber Brunetti ermittelt trotzdem. Im 27. Fall der Reihe fordert Donna Leon die Leser mit einer Geschichte auf sehr verschlungenen Wegen heraus.

Jürgen Domian las und diskutierte bis Mitternacht bei den Ruhrfestspielen über Dämonen. So heißt sein neuer Roman. Aber der Moderator wollte auch wissen, gegen welche inneren Dämonen das Publikum kämpft.

So spannend der Titel „Große Freiheit Mitte“ klingt – im Grunde nutzt Michel Ruge seine realitätsnahe Erzählung über das Berliner Nachtleben der Nachwendezeit zu sehr als Selbstinszenierung; wenn es auch

Anfang des 18. Jahrhunderts: In Dublin lässt sich Richard, der junge Ehemann von Kit, als Soldat anwerben und zieht in den Krieg. Seine Frau will ihn in Marina Fioratos historischem Roman „Das Herz der

Mit Jules Vitracs „Der Teufel von Eguisheim“ liegt der zweite Elsass-Krimi mit dem ungleichen Ermittlerduo vor. Chefin Céleste Kreydenweiss und Luc Bato haben es diesmal mit der Tollwut zu tun, die eigentlich

„Zwei Kumpels-in-Kutten-Bücher zeugen von einer Wahnsinnsvielfalt. Gibt es etwa zwei Bände über die Metal-Szene von New York, Paris, Barcelona, London oder Berlin? Natürlich nicht, nicht mal ein dünnes Heftchen.“

Vorab eine Warnung: Wenn Sie einmal in der Slade Alley sein sollten und dort ein kleines Törchen finden: Öffnen Sie es um Himmels willen nicht!

Eine hübsche Wohlfühl-Geschichte, die man sich auch gut als Kinofilm vorstellen kann, hat René Freund mit seinem unspektakulären Roman „Ans Meer“ geschrieben.

Ein Sommer verändert das Leben der allein erziehenden Mutter Katharina. Als sie mit dem neunjährigen Lukas und der vierjährigen Hanna in das Haus ihrer Freundin Kerstin zieht, macht ihr der neue Nachbar

Schöne Klänge verzaubern in Iris Muellers neuem Krimi „Todesklänge“ die Menschen an der malerischen Amalfiküste. Doch dann wird nach einem Konzert beim Musikfestival eine Musikkritikerin ermordet, die

Clive Cussler wirkt inzwischen nicht mehr wie ein einzelner Schriftsteller, sondern eher wie ein Markenname. Das dürfte daran liegen, dass der 86-Jährige mit vielen Co-Autoren zusammenarbeitet.

Eine Polizistin aus Amsterdam wird aufs langweilige Land versetzt – nicht wirklich originell. Glücklicherweise kommt Jobien Berkouwer in „Summer Girls“ glücklicherweise schnell zur Sache.

Wie wäre das, wenn wir unsterblich sein könnten? Wenn wir, vorausgesetzt das Geld reicht, uns am Ende des Lebens einfach einen neuen Körper kaufen würden? Wer Richard Morgans „Altered Cabon – Das Unsterblichkeitsprogramm“

Von einer Mutter, die sich scheiden lässt, als ihre Tochter drei Jahre alt ist, erzählt die norwegische Autorin Monica Isakstuen in dem in ihrer Heimat ausgezeichneten Roman „Elternteile“.

Roadmovies gibt es viele, auch mit Sterbenden auf der Rückbank. Autorin Lucy Fricke allerdings versteht es im Roman „Töchter“, eine solche Fahrt originell und ob des lakonischen Humors äußerst amüsant zu erzählen.

Gynäkologe Dr. Michael Beyer lebt seit dem Tod seiner Frau mit seinem Sohn in Dortmund. Da bekommt er in Hans W. Cramers neuem Thriller „Evas Erbe“ die Info, eine Patientin habe ihm etwas hinterlassen.

Das Warten hat ein Ende: Der zweite Band der kultigen Zukunfts-Trilogie von Cixin Liu ist da. Und der dritte Band wird bereits übersetzt.

Der gebürtige Bochumer Kabarettist Hennes Bender hat den Asterix-Klassiker „Die Trabantenstadt“ ins Ruhrdeutsche übersetzt. Mit typischen Pott-Sprüchen schafft er dabei Lokalkolorit und spielt auch auf

Eigentlich sollte es nur eine Mutprobe sein, um Mädchen zu imponieren. Doch dann findet die Clique von Tom Babylon im Wasser eine Leiche.

Für Sheriff Wing läuft es momentan nicht so gut: Seine Frau hat ihn wegen eines neuen Liebhabers rausgeschmissen, der Gemeindevorsitzende macht ihm wegen seines Faibles zur Selbstjustiz das Leben schwer,

Um fünf Menschen und die Liebe geht es in Max Scharniggs Roman „Der restliche Sommer“. Jeweils mit den Namen seiner Protagonisten hat der Autor seine lesenswerte Dystopie versehen.

Ist das nun ein Krimi oder ein Fantasy-Roman? Eher Letzteres, ein Harry Potter für erwachsene Krimifreunde, möchte man meinen, wenn man das Buch „Lennart Malmkvist“ von Lars Simon gelesen hat.

Sie sind wieder in Aktion – Feldjäger Mark Becker und Kommissarin Lisa Schäfer, das unfreiwillig zusammengewürfelte Ermittlerpaar aus dem Südwesten. In ihrem zweiten Becker-Thriller „Das dunkle Netz“

Gleich auf den ersten Seiten macht Sarah Bailey klar, was Sache ist: Die drastische Schilderung von Gewalt und die nicht weniger magenschonende Beschreibung der Opfer im Krimi „Die Namen der Toten“ stellen

Iris Mueller lebt seit zwölf Jahren an der Amalfiküste, lässt dort auch ihren Krimi „Lichtertod“ um die Kommissarinnen Vespa und D’Avossa spielen. Eine Geschichte mit dem Flair der Lichternächte Salernos,

Auf einer Baustelle wird die Leiche eines Säuglings gefunden, der vor 30 Jahren gestorben ist. Journalistin Kate berichtet darüber in einer britischen Zeitung.

Bei Mario Giordanos Tante Poldi geht es auch im dritten Sizilien-Krimi „Tante Poldi und der schöne Antonio“ wieder turbulent zu. Und Chronist der Geschehnisse ist wie immer ihr Neffe, der so gern ein

Die amerikanische Autorin Jaqueline Woodson blickt in ihrem dünnen Roman „Ein anderes Brooklyn“ auf die Jugend einer Mädchenclique in den 70er-Jahren im New Yorker Stadtteil Brooklyn zurück.

Für einen geflochtenen Zopf braucht es drei Strähnen – und aus drei Geschichten besteht auch Laetitia Colombanis hübscher Roman „Der Zopf“. Das Haargeflecht ist es, welches die drei Frauenschicksale auf