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Lehrerverband: Schülerzahlen viel zu spät vorgelegt

Berlin.

Der Deutscher Lehrerverband hat der Kultusministerkonferenz vorgeworfen, ihre Prognose für steigende Schülerzahlen viel zu spät vorgelegt zu haben. Die notwendigen Schulneubauten ließen sich nicht mehr rechtzeitig errichten, monierte der Verbandschef Heinz-Peter Meidinger in der „Bild“-Zeitung „Da sind Raumnot, übergroße Klassen und sich verschärfender Lehrermangel schon vorprogrammiert. Die Kinder müssen den Tiefschlaf der KMK ausbaden.“ Die KMK hatte eine Prognose vorgelegt, nach der die Zahl der Schüler in Deutschland bis 2030 um 278 000 auf 11,2 Millionen steigen wird.

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