Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Legkow-Anwalt: IOC urteilte bei Sperre voreingenommen

Bochum. Der Anwalt des lebenslang für Olympia gesperrten russischen Skilangläufers Alexander Legkow hat dem Internationalen Olympischen Komitee einen Mangel an Beweisen und Voreingenommenheit vorgeworfen.

Legkow-Anwalt: IOC urteilte bei Sperre voreingenommen

Dopingproben von Alexander Legkow sollen laut IOC-Begründung ausgetauscht worden sein. Foto: Hendrik Schmidt

Anwalt Christof Wieschemann schrieb am 29. November, sein Mandant hätte sich die Anhörungen durch das IOC ersparen können. „Die Kommission hatte bereits ein Urteil, bevor wir die Tür zum Versammlungsraum öffneten.“ Ermittlungen und Begründung der sogenannten Oswald-Kommission hätten nichts Neues hervorgebracht. Wieschemann will die IOC-Entscheidung vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne anfechten.

Das IOC hatte auf 46 Seiten begründet, warum der Sieger über 50 Kilometer bei den Winterspielen im russischen Sotschi 2014 des Dopings überführt ist und seine Goldmedaille verliert. Nach den Ermittlungen des IOC wurde die Urinprobe Legkows ausgetauscht.

Bislang hat das IOC 22 lebenslange Sperren gegen russische Sportler ausgesprochen, die in Sotschi in den den Disziplinen Bob, Skeleton, Skilanglauf, Eisschnelllauf und Biathlon angetreten waren.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Berlin. Olympia in Deutschland? Das schien nach den in Volksabstimmungen gescheiterten Bewerbungen von Hamburg und München nicht mehr zeitgemäß. Alt-Kanzler Schröder empfahl nun eine neue deutsche Bewerbung. Berlin findet das auch gut so, stellt aber Bedingungen.mehr...

Pyeongchang. Die monatelange Hängepartie um eine neue Bundesregierung wird für zahlreiche Sportverbände finanziell bedrohlich. Das Fördergeld vom Bund für 2018 wird frühestens im dritten Quartal fließen. Der DOSB weiß: Die ersten Verbände haben schon existenzielle Not.mehr...