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75 neue Häuser können ab Herbst entstehen

Start für Legdener Baugebiet Roggenkamp

Mit den ersten Erdarbeiten wurden im Baugebiet Roggenkamp die Lage der Straßen markiert. Im Herbst könnten hier die ersten Häuser gebaut werden. Eines soll schon früher stehen.

Legden

, 11.05.2018
75 neue Häuser können ab Herbst entstehen

Die ersten Kanalrohre werden bereits verlegt. Am Freitag besichtigten (v.l.) Investor Berthold Lösing, Christoph Grote, Friedhelm Kleweken und Clemens Lenfert das Gelände. Im Hintergrund markieren Lenferts Neubau und der DRK-Kindergarten das Ende des rund fünf Hektar großen Baugebiets. © Ronny von Wangenheim

Überall liegen Rohre – große, graue für das Regenwasser, kleinere für das Abwasser oder die Versorgungsschächte. Die Erschließung des Baugebiets Roggenkamp hat begonnen. Rund 75 Häuser sollen dort entstehen. Wie sie aussehen, das will Berthold Lösing, einer der drei Eigentümer des Geländes und Investor, beeinflussen.

Zurzeit ist er mit der Bauplatzeinteilung beschäftigt. Stadthäuser am Rand zum Mühlenbach, Einfamilienhäuser, Doppelhäuser und sogenannte Ü-60-Häuser sollen alle ihren Platz in Gruppen finden, sodass eine gewisse Ordnung entsteht. Ü-60-Häuser, so erklärt Berthold Lösing, werden nachgefragt von Menschen, denen das eigene Haus inzwischen zu groß geworden ist, die gerne auf einer Ebene leben möchten, aber nicht in eine Eigentumswohnung umziehen wollen.

Nur wenig Vorgaben

Die Häuser haben dann 90 Quadratmeter im Erdgeschoss, ein Stockwerk höher ist dann weniger Platz, beispielsweise für die Kinder, wenn sie zu Besuch kommen.

Prinzipiell ist alles möglich, so Bürgermeister Friedhelm Kleweken beim Vor-Ort-Termin. Die Gemeinde Legden macht nur wenige Vorgaben. Ob Dachformen oder Fassade – da gibt es große Freiheiten.

Ein Haus wird bereits früher stehen. In den kommenden sechs Wochen will Berthold Lösing es bauen und als Anschauungsobjekt und als Büro nutzen. Interessenten für ein Baugrundstück finden also vor Ort ihre Anlaufstelle. „Es gibt schon viele Nachfragen“, sagt Berthold Lösing. Mit der eigentlichen Vermarktung will er aber erst in einigen Wochen beginnen, wenn die Pläne genau feststehen. Eins macht er schon mal klar: „Selbstnutzer werden bevorzugt.“

Wer die künftigen Straßen abläuft, bekommt ein Gespür dafür, wie groß das Gebiet ist. „Fünf Hektar Bauland“, informiert Berthold Lösing. Am einen Ende markieren der Hof Lenfert und der neue DRK-Kindergarten die Grenze, am anderen Ende reicht das Land bis zur Baumreihe kurz vor der Umgehungsstraße. Wenn Lenferts Neubau fertig ist, kann sein altes Haus abgerissen werden. Ab Frühjahr 2019 könnten dann dort die Arbeiten für die vier größeren Wohnhäuser mit Mietwohnungen zur Neustadt hin beginnen.

Seit einer Woche ist erst einmal die Firma Bogenstahl für die Erschließung vor Ort. „Bis September werden die Arbeiten dauern“, schätzt Polier Christoph Grote. Dann sind die Häuslebauer am Zug.

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