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Nachwuchs trotzt Feuer und Hitze

Übungen bei schweißtreibendem Wetter

10.06.2007

«Alles fertig machen zum Löschangriff» - die Königsdisziplin unter den fünf Übungen! Während die Sonne erbarmungslos vom Himmel auf die rote Asche des Sportplatzes strahlt, fällt es nicht schwer, sich die Szenerie vorzustellen: Es brennt, die Feuerwehr - in diesem Fall neun Jugendliche aus Isselburg im Alter zwischen zwölf und 18 Jahren, eines der insgesamt 18 Teams - eilt zur Stelle und muss löschen. Einfacher gesagt als getan, denn die nächste Wasserstelle ist fast 100 Meter entfernt. Was jetzt kommt, hat der Feuerwehrnachwuchs zuletzt zwei Mal pro Woche geübt: Der Wassertrupp macht eine Saugpumpe einsatzfähig, der Angriffstrupp rennt mit den Schläuchen los. Ruckzuck - genauer gesagt: 3,51 Minuten - und das Wasser könnte aus den drei C-Rohren spritzen. Tut es aber nicht. Nicht etwa, weil das Team etwas falsch gemacht hätten, sondern «weil bei der Jugendfeuerwehr im Gegensatz zu den Leistungswettkämpfen der Erwachsenen nur Trockenübungen gemacht werden», erklärt Oberschiedsrichter Michael Bonnes. Der Grund: «Die Spritze könnten selbst die älteren Jugendlichen gar nicht halten.» Keuchend steht der Nachwuchs aus Isselburg im Halbkreis um die sechs Schiedsrichter, die jede Bewegung kontrolliert haben. Das Lächeln verschwindet aus den verschwitzten Gesichtern, als die Juroren mit der Manöverkritik beginnen: Schlechte Absprachen, unkoordiniertes Handeln, zu rauer Umgang mit dem Gerät. Dennoch: «Die Teamleistung stimmt!» Die vor Hitze und Anstrengung geröteten Gesichter entspannen sich. Bei den nächsten Übungen wollen es die Neun besser machen. Rettungsschlaufen knüpfen, Trockenski laufen, einen Geschicklichkeitsparcours absolvieren und Fragen beantworten, die Feuerwehrfach- und Allgemeinwissen testen: «Bei allem ist teamgeist gefragt», so Jugendfeuerwehrobmann Klaus Witzisk. Einen Sieger gibt es am Ende des Vergleichskampfes nicht - «weil es bei uns auch keine Verlierer gibt». sy- www.jugendfeuerwehr.dewww.feuerwehrmann.de/jugend Den vom Landrat gestifteten Wanderpokal zum Ehrenamt gewann die Jugendfeuerwehr Südlohn.

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