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Mit ILEK an die Spitze

Legden/Heek/Ahaus Während die ILEK-Arbeitskreise Konzepte für die «Kulturlandschaft Ahaus, Heek, Legden» erarbeiten, ziehen die drei Kommunen weiter an einem Strang: Gemeinsam haben sie sich für das neue EU-Förderprogramm «LEADER» beworben.

27.06.2007

Die Europäische Union beabsichtigt mit dieser Initiative, die besonders innovative Projekte im ländlichen Raum unterstützt, bis zu zehn ausgewählte Regionen in NRW gezielt zu fördern. Für die Förderperiode 2007 bis 2013 - von 2000 bis 2006 wurden lediglich drei «LEADER»-Regionen in NRW anerkannt - gelten drei Schwerpunkte: die «Wettbewerbsfähigkeit der Land- und Forstwirtschaft», «Umwelt und Landmanagement» sowie «Ländliche Entwicklung» im weiteren Sinne. Ein vierter Akzent wird auf die Umsetzung dieser Zielvorstellungen gelegt, die durch «gebietsbezogene integrierte Entwicklungsstrategien und lokale Aktionsgruppen» zu erfolgen hat.

Ländlich strukturiert

Genau da setzen Heek, Legden und Ahaus bei der Bewerbung mit ihrem Projekt «Kulturlandschaft» an, denn die Region ist ländlich strukturiert und ihre Kulturlandschaft von der Landwirtschaft geprägt, heißt es in der Begründung, die den Räten jetzt der Reihe nach zur Entscheidung vorgelegt wurde.

Gute Chancen, an einen Teil der zu vergebenden insgesamt 16 Millionen Euro - immerhin bis zu 1,6 Mio. pro geförderte Region - zu kommen, rechnen sich die drei ILEK-Partnerkommunen offenbar aus, denn die Ratsbeschlüsse fielen einstimmig. Und das nicht ohne Grund: Etwa 18 000 ihrer zusammen 27 650 Hektar umfassenden Fläche - also rund zwei Drittel - werden landwirtschaftlich genutzt; auch die Siedlungsstruktur der insgesamt 55 000 Einwohner ist überwiegend ländlich geprägt.

Teilnahme kostet

Das bereits angestoßene ILEK-Projekt der gemeinsamen Kulturlandschaft bietet zudem eine gute Grundlage, dessen Förderung durch «LEADER»-Mittel würde die Entwicklungschancen des hiesigen Raums deutlich erweitern - soweit die Theorie.

An Kosten für die Erarbeitung der Wettbewerbsunterlagen fallen insgesamt rund 8400 Euro an, die sich die beteiligten Kommunen mit je etwa 2800 Euro teilen. mel

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