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Becken im Klärwerk wird ab Herbst 2018 saniert

Legden investiert rund 900.000 Euro in sein Klärwerk

Viel Geld investiert die Gemeinde Legden in Zukunft in sein ihr Klärwerk. Die Feinplanung läuft. Demnächst werden die ersten Arbeiten für den ersten Bauabschnitt ausgeschrieben, im Herbst könnte der Start sein.

Legden

, 12.06.2018
Becken im Klärwerk wird ab Herbst 2018 saniert

Der Betriebsausschuss der Gemeindewerke über dem Schlammbecken. von Wangenheim © Ronny von Wangenheim

Rund 480.000 Euro sind dafür eingeplant. Mit dem zweiten Bauabschnitt summieren sich die Investitionen auf 800- bis 900.000 Euro.

Klärmeister Günter Kleideiter führte am Montag die Mitglieder des Betriebsausschusses über das Gelände. Im Gebäude selbst konnte er zeigen, was bisher schon passiert ist.

Der Weg führt erst einmal zum Dekanter. Er ist seit 2015 im Einsatz und Voraussetzung für das, was bald passiert. Hier in dieser Hightech-Zentrifuge wird der Flüssigklärschlamm verfestigt, sodass eine erdähnliche Substanz bleibt, die abtransportiert wird. Deshalb reicht jetzt ein kleineres Silo.

Schlammbecken ist leer

Ein paar Meter weiter ist das alte große Schlammbecken leer. Daneben sprudelt es im Belebungsbecken. Beide fassen 3600 Kubikmeter. Der Plan ist jetzt, in einem ersten Schritt das alte Schlammbecken zu sanieren und die Technik für ein zweites Belebungsbecken einzusetzen. Dann kann im zweiten Schritt das jetzige Belebungsbecken leergepumpt und saniert werden. Hier sorgen Bakterien dafür, dass das Abwasser biologisch gereinigt wird. Für notwendige Wartungsarbeiten mussten in der Vergangenheit Taucher eingesetzt werden – eine aufwendige und teure Lösung.

Mehr Leistung

Das Klärwerk, so Bürgermeister Friedhelm Klewken, ist anschließend leistungsfähiger, und auch die Betriebssicherheit wird erhöht. Zurzeit ist es eine 18.000-Einwohner-Anlage, das erhöht sich um etwa 6000. Aufgenommen wird das Abwasser aus Legden, Asbeck und vom Schlachthof, der ein Großteil ausmacht.

Wo wie viel Wasser gesammelt und zum Klärwerk geleitet wird, kann Günter Kleideiter dank einer modernen Leittechnik, die seit Oktober 2016 eingebaut wird, aus seinem Büro oder von zuhause vom Handy aus verfolgen und steuern. Alles kann so optimal gesteuert werden, das Abwasser oder Regenwasser am gleichmäßigsten, effektivsten und damit kostengünstigsten durch die vielen Stationen bis zur Dinkel transportiert wird.

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