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Lauber wirft SuS mit Kempa-Trick zum Sieg

Die Ergebnisse aus den Handball-Ligen

Verbandsligist SuS Oberaden gewann mit 32:31 bei der HSG TuS/EK Spradow. Dabei zeigten die Cobras nach der Pause ein starkes Angriffsspiel.

Oberaden/Lünen/Brambauer

, 08.04.2018
Lauber wirft SuS mit Kempa-Trick zum Sieg

Fabian Lauber erzielte den Treffersieg in letzter Minute. © Goldstein

Verbandsliga
HSG tUS/EK Spradow – SuS Oberaden 31:32 (12:14)

Einen knappen, aber wichtigen 32:31 (14:12)-Sieg sicherten sich die Verbandsliga-Handballer des SuS Oberaden am Samstag auswärts bei der HSG TuS/EK Spradow. 40 Sekunden vor Spielende, beim Stand von 31:31, zückte Trainer Alex Katsigiannis die Grüne Karte. Die Cobras besprachen einen möglichen letzten Angriff, entschlossen sich für einen Kempa-Trick. Spielmacher Stephan Schichler spielte den Ball aus der Mitte nach Zeitspiel-Anzeige mit viel Gefühl in den Strafraum. Rechtsaußen Fabian Lauber schnappte sich das Leder aus der Luft und warf es gleichzeitig ins Schwarze – 32:31! 20 Sekunden waren noch zu spielen.

Die Gastgeber kamen nicht mehr zum Tor, verwarfen den direkten Freiwurf nach Abpfiff weit übers Tor. Der Jubel nach dem hart umkämpften Sieg war groß. „Ich bin sehr glücklich, dass jeder Spieler seinen Anteil daran hatte. Wir haben uns nach drei knappen Niederlagen in Serie erfolgreich zurückgekämpft“, freute sich Katsigiannis.

Der Trainer konnte aufgrund einer Mandelentzündung selbst nicht auflaufen. Co-Trainer Schichler nahm nach gut 15 Minuten das Zepter in die Hand und brachte viel Ruhe und Übersicht ins SuS-Spiel. „Er hat das wirklich gut gemacht“, lobte Katsigiannis. Er lobte auch die starken Leistungen von Lauris Hajduk auf Rückraum-Rechts sowie Torben Rossfeldt auf Linksaußen. Nach langer Verletzungspause meldete sich auch Tim Braach mit einem guten Spiel zurück. Fabian Lauber war mit zwölf Toren bester Werfer.

In Halbzeit eins fanden die Cobras gut ins Spiel, verloren im Angriff dann aber den Faden. „Da haben wir zu schnell die Abschlüsse gesucht“, sagte Katsigiannis. In der Defensive fand Oberaden nicht immer Zugriff.

Nach der Pause steigerte sich das Team vor allem im Angriff erheblich. „Das war vorne auf einmal wie aus einem Guss mit einem perfekten Abschluss zum Spielende“, freute sich Katsigiannis.

Beide Mannschaften zeigten ein hochklassiges Verbandsliga-Spiel, das das bessere Ende für den SuS Oberaden fand.

SuS: Klepping/Makus – Lauber (12/7), Hajduk (7), Noe, Herold (3), Fehring (1/1), P. Stennei (2), Roth (1), Braach, B. Stennei, Schichler (2), Holtmann, Rossfeldt (4)

Landesliga 3
FC Schalke II - VfL Brambauer 31:35 (13:16)

Der VfL fuhr beim FC Schalke II den zwölften Saisonsieg ein. „Das Spiel war insgesamt nicht gut. Aber das Wichtigste ist, dass wir das gewonnen haben“, resümierte Trainer Nadim Karsifi.

Für Brambauer war es das erwartet schwere Spiel. Die Mannschaft kam nur schwer in Tritt. „Irgendwie war es aber auch das gesamte Spiel über sehr zäh. Wir haben keine großartige Beinarbeit nach vorne und auch nicht nach hinten gezeigt“, ärgerte sich Karsifi. Dennoch behielt der VfL Brambauer die Spielübersicht. Vor allem Burk Kurt machte ein starkes Spiel. Er war mit sechs Treffern neben Tobias Eder und Rafael Pape bester Torschütze. „Er hat seine Sache echt stark gemacht. Mich freut es sehr für ihn“, lobte Karsifi und legte nach: „Diese gute Leistung und die beiden gewonnenen zwei Punkte waren auch die einzigen Dinge, die an diesem Spiel gut waren.“

Der VfL-Coach hofft, dass sein Team in den letzten Wochen noch einmal richtig Gas gibt, um die Saison gut abzuschließen. „Ich hoffe, dass wir dann auch wieder eine vernünftige Leistung abrufen werden“, so Karsifi.

VfL: Welski/M. Greinert – Eder (6), Kurt (6), Pape (6), L. Langmann (5), Richter (3), Freitag (3), P. Langmann (2), Pohl (2), Baggemann (1), Forsmann (1), Gärtner.

Bezirksliga Hellweg
Lüner SV - SGH Unna Massen 28:31 (16:16)

„Für den Auftritt finde ich im Nachhinein immer noch keine Worte“, so Neve. Seine komplette Mannschaft habe sich um alles andere gekümmert aber nicht ums Handballspiel. „Eigentlich hätten wir aufgrund des Auftritts eine deutlich höhere Niederlage verdient. Das war einfach nur peinlich“, ärgerte sich Neve. Seine Mannschaft hielt zwar vom Ergebnis her mit, lief dann in Halbzeit zwei aber einem Rückstand hinterher. „Es muss sich jeder einmal selbst hinterfragen, warum er diesen Sport macht“, appellierte Neve.

Der Lüner SV tritt am Samstag, 14. April, beim Soester TV II an und hat dort die Chance, eine Reaktion zu zeigen.

LSV: Hangebrock – Dornseifer (2), Gores, Schink (1), Seeger (4), Gärtner (3), Stroscher (3/1), Wildemann (5), Mai (1), Miehle (5), Hadac (3), Schmidt (1)

VfL Kamen – SuS Oberaden II 25:29 (15:15)

Handball-Bezirksligist SuS Oberaden II sicherte sich am Samstag – drei Wochen nach dem Trainerrücktritt von Björn Grüter – einen 29:25-Sieg im Lokalduell beim VfL Kamen. Dabei zeigte die Mannschaft eine engagierte Leistung, hatte bereits kurz vor der Pause bei der zwischenzeitlichen 14:11-Führung die Möglichkeit, sich noch höher abzusetzen. Doch durch leichte Fehler glich Kamen zur Pause auf 15:15 aus. Im zweiten Durchgang spielte der SuS II wieder konzentrierter und zog beim 19:17 auf zwei Tore davon. Die Führung ließ sich Oberaden II bis zum Abpfiff nicht mehr nehmen. Starke Auftritte zeigten wieder die Schuchtmann-Brüder Hendrik und Paul, die insgesamt 16 Tore erzielten.

SuS: Wenzel/Vetter – Stratmann, P. Schuchtmann (6), Jaszmann (1), Wegelin, Mork (4), de West, H. Schuchtmann (10), Gonschewski (1), Krock (3), Grosser, Merten (4/1)