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Lanxess hebt nach starkem ersten Quartal Prognose an

Köln. Beim Spezialchemiekonzern Lanxess brummt das Geschäft. Nach dem besten Quartalsergebnis der Unternehmensgeschichte hat das Unternehmen die Prognose für das laufende Jahr angehoben. „Unsere Anstrengungen bei der Weiterentwicklung des Konzerns zahlen sich zunehmend aus“, sagte Lanxess-Chef Matthias Zachert laut Mitteilung am Freitag in Köln. Erst am Vortag war der Vertrag des Managers vorzeitig um fünf Jahre bis 2024 verlängert worden.

Der MDax-Konzern rechnet für 2018 mit einem Wachstum des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sowie vor Sondereinflüssen um 5 bis 10 Prozent. Noch im März hatte Zachert nur eine leichte Steigerung zum Vorjahreswert von 925 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Eine konkretere Ergebnisprognose gab es damals nicht.

Lanxess konzentriert sich zunehmend auf die Spezialchemie. Vor einem Jahr wurde der milliardenschwere Kauf des US-Herstellers von Flammschutz- und Schmierstoffzusätzen Chemtura abgeschlossen. Im Februar 2018 kam das Geschäft mit Phosphor-Zusatzstoffen vom Konkurrenten Solvay hinzu. Vor allem Chemtura trieb die Geschäftsentwicklung im abgelaufenen ersten Quartal an.

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