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Lange nur Dritter über die Kurzdistanz

Buschhütten. Ironman-Weltmeister Patrick Lange hat bei seinem ersten Start in Deutschland seit seinem Triumph auf Hawaii im vergangenen Oktober den Sieg verpasst. 

Lange nur Dritter über die Kurzdistanz

Der Sieger vom Ironman auf Hawaii, Patrick Lange (r). Foto: Arne Dedert

Der 31 Jahre alte Hesse wurde im südwestfälischen Buschhütten über die Kurzdistanz Dritter. Erster wurde nach einem Kilometer Schwimmen in einem Freibad, 41,9 Kilometer Radfahren auf einer gesperrten Schnellstraße und 9,5 Kilometer Laufen Andi Böcherer, der schon die letzte Auflage des Rennens vor zwei Jahren gewonnen hatte. Im Ziel hatte Böcherer mit 1:38:52 Stunden nur drei Sekunden Vorsprung auf den zweitplatzierten Florian Angert.

Lange lag knapp über zwei Minuten hinter der Spitze. „Es war ein hartes Rennen. Ich bin im Schwimmen ein wenig gefoppt worden“, erklärte er. „Jetzt müssen wir weiter trainieren, weiter dran glauben und am 13. Oktober zählt's“, sagte er und blickte schon einmal voraus auf die Titelverteidigung auf Hawaii. „Was ich im letzten Jahr geschaffte habe, nimmt mir auch keiner mehr. Und das ist deutlich mehr als in Buschhütten.“ Dass er nach seinem WM-Erfolg im Vorjahr den Ehrgeiz seiner Gegner herausfordert, bekommt Lange deutlich zu spüren. „Die Zielscheibe auf dem Rücken ist größer geworden.“

Das Rennen in Buschhütten hat eine lange Tradition, war aber 2017 ausgefallen. In den Siegerlisten des Rennens stehen die Namen einiger ehemaliger Ironman-Weltmeister wie Sebastian Kienle, Langes jetzigem Trainer Faris Al-Sultan und Thomas Hellriegel. Lange hatte bei seinem Sieg auf Hawaii im vergangenen Jahr in 8:01:40 Stunden über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180,2 Kilometer Radfahren und einem Marathon einen WM-Rekord aufgestellt.

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