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Landesliga: Schwerin setzte Gegner mit Libero matt

CASTROP-RAUXEL Vor dem Spiel wäre Spvg Schwerins Trainer Helmut Schulz mit einem Punkt in Hombruch zufrieden gewesen - nach der Partie war er es auch noch. Dazu, dass Leistung und Ergebnis am Ende in Ordnung gingen, trug auch wieder die stabile Defensive der Blau-Gelben bei.

von Von Marc Stommer

, 06.10.2008
Landesliga: Schwerin setzte Gegner mit Libero matt

Mit einer starken Verteidigung überzeugte Schwerin in Hombruch.

"Wir haben bis zur letzten Minute gefightet und sind mit dem 1:1 belohnt worden. Spieltechnisch ist Hombruch eine Top-Mannschaft und uns auch überlegen, aber sie haben wahrscheinlich nicht mit so viel Gegenwehr gerechnet", so Schulz. Das Gegentor fiel durch einen - berechtigten - Foulelfmeter. "Ich hatte Hombruch am Donnerstag im Dortmunder Kreispokalfinale gegen den Westfalenligisten BV Brambauer gesehen (3:1 für Brambauer, d. Red.). Da haben sie mit drei Stürmern gespielt. Deshalb haben wir im Gegensatz zu sonst mit einem Libero und drei Manndeckern begonnen", erläutert Schulz. Hombruch begann wieder mit drei Stürmern, kam aber nicht durch die massierte Deckung.Auf klassisches System umgestellt

Nach 20 Minuten stellte der Gastgeber dann wieder auf zwei Stürmer um. "Daraufhin haben wir wieder mit unserem klassischen System gespielt: 5-3-2 mit Libero und Viererkette in der Defensive sowie schnellem Umschalten auf 3-5-2 bei eigenem Ballbesitz", so der Trainer. Damit habe man den Gegner weit vom eigenen Tor weg gehalten. "Ob das Spiel mit einem Libero out ist, hängt immer davon ab, wie erfolgreich man ist", weiß Schulz, der zumindest keine Probleme damit hat, mit klassischem Libero spielen zu lassen.

Apropos erfolgreich: Als nächstes stehen zwei Heimspiele für Schwerin auf dem Programm - gegen Eintracht Gelsenkirchen und SC Weitmar, aktuell Tabellenletzter und Vorletzter. Da möchte Schulz gerne sechs Punkte mitnehmen: "Das werden zwar auch keine Selbstläufer, denn in dieser Liga kann jeder jeden schlagen, aber gegen solche Mannschaften müssen wir selbstbewusst auftreten." Ersatzkeeper überzeugt

Volles Vertrauen des Trainers genießt mittlerweile ein Mann, der am Sonntag erstmals richtig im Fokus der Landesliga stand: der 19-jährige Ersatztorwart Thomas Pschybilla, der erstmals für den verhinderten Christian Pauly zwischen den Pfosten stand. "Ich habe ihn ins kalte Wasser geworfen. Er hat seine Aufstellung mit einem Klassespiel absolut gerechtfertigt."

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