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Landesliga: In Habinghorst ist die Mannschaft der Star

CASTROP-RAUXEL Normalerweise kann man im Fußball die Klassenzugehörigkeit einer Mannschaft daran bemessen, wieviele Kisten Bier nach dem Spiel in die Kabine wandern: Je mehr Kisten, desto niedriger die Spielklasse. Am Sonntag setzte Landesligist VfB Habinghorst nach dem überraschenden 1:0-Erfolg gegen Tabellenführer Teutonia SuS Waltrop diese Gesetzmäßigkeit zurecht außer Kraft.

von Von Marc Stommer

, 06.10.2008
Landesliga: In Habinghorst ist die Mannschaft der Star

VfB-Trainer Dieter Beleijew war mit seiner Mannschaft mehr als zufrieden.

"Ich war mit dem Auto und daher früh weg, aber ich glaube, dass da nicht viele nüchtern aus der Kabine gekommen sind", so VfB-Trainer Dieter Beleijew. Das sei aber gleichzeitig auch das Geheimnis des momentanen Erfolges. Nicht die Anzahl der getrunkenen Biere, sondern die Kameradschaft, die innerhalb der Mannschaft herrsche. Beleijew: "Das Team war sich einig, freiwillig am Feiertag zu trainieren. Wenn ich sagen würde: 'Jungs, wir trainieren jetzt fünf Mal die Woche' wären alle dabei, so ausgeprägt ist der Wille innerhalb der Mannschaft."

Und so war es auch wieder der unermüdliche Kampfgeist der Habinghorster - gepaart mit einer guten konditionellen Verfassung auf tiefem Geläuf - der den Tabellenführer schier zur Verzweiflung brachte. "Wir haben in der ersten Halbzeit nicht eine Torchance zugelassen", berichtet Beleijew. Offensichtlich hat der VfB aus seiner ersten Landesliga-Saison die richtigen Schlüsse gezogen: 2007/08 kassierte Habinghorst noch 76 Gegentore, in dieser Saison stand bei vier von sieben Spielen die Null.

"Nach so einem Spiel kann man der gesamten Mannschaft nur ein Riesenkompliment machen. Ich bin auch ein bisschen stolz auf die Truppe, die einen Top-Start hingelegt hat", so Beleijew. Trotzdem warnt er: "Es werden immer wieder Rückschläge kommen. Und die Punktabzüge für Hombruch sind ärgerlich, denn so haben Weitmar und Heven drei Zähler dazu bekommen, die sie sportlich nicht geholt haben." Heven ist in 14 Tagen nächster VfB-Heimgegner im voraussichtlich langen Kampf um den Klassenerhalt.

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