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LSV und BVB - Brüder im Gleichschritt

LÜNEN Nicht nur die Trainer, Mark und Dirk Bördeling, sind Brüder. Auch ihre Vereine, Lüner SV 45 und BV Brambauer 13/45, marschieren brüderlich durch die Fußball-Verbandsliga. Neu ist nur eines: Der Aufsteiger hat erstmals leicht die Nase vorn, weil der LSV auf den schwächsten Rang seit Saisonbeginn abgesackt ist.

von Von Bernd Janning

, 22.10.2007

Mit Rang vier hatte der LSV am zweiten und vierten Spieltag die beste Platzierung. Nach dem 2:2 in Hassel ist Rang elf nach elf Spieltagen das bisher schlechteste Ergebnis. Nach dem dritten Durchgang stand der BVB mit Rang fünf am höchsten, war an den beiden letzten Spieltagen als Dreizehnter auf der bisher schwächsten Position.

Nach dem 2:0 bei Landesliga-Meister und Mitaufsteiger Herbede sind die Mannen um Coach Dirk Bördeling mit Platz zehn erstmals in der Tabelle besser als der LSV. Der Trainer: "Es sieht so aus, dass wir unsere Form finden. Wichtig ist, dass wir zu Null gespielt und hinten gut gestanden haben!"

Für den Coach war es in Herbede kein so gutes Spiel. "Wir waren aber auch schon dort einmal die bessere Mannschaft. Nur zahlte sich dies nicht mit Punkten aus!" Während Christian Koch weiter ausfällt, ist Dennis Stolzenhoff (Leisten-Operation) schon wieder im Lauftraining.

"Ja, wir haben neue Spieler, haben einen neu geformten Lüner SV. Wir kommen jetzt Schritt für Schritt nach vorn. Aber wir müssen auch einmal 90 Minuten so spielen, dass nicht immer ein Unentschieden herausspringt, sondern wir auch gewinnen!" vergleicht Mark Bördeling als LSV-Coach die ersten elf Spiel dieser Saison mit dem vergangenen Seuchenjahr.

Gewinnen hätten die Rot-Weißen auch beim 2:2 in Hassel. "Aber nach der starken Vorstellung des Gastgebers in der ersten Halbzeit war das Ergebnis schon gerecht!" so der Übungsleiter.

Sonntag setzt der LSV wieder auf seine Heimstärke. Zu Gast ist Aufsteiger Dröschede um Trainer Christian Hampel, einst Spieler und Trainer im alten SV-Oberliga-Team.

  

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