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Kurtulus Öztürk holt vier Neue

Neuzugänge für Werner SC

Besser spät als nie hat der Fußball-Landesligist Werner SC seinen Kader für die Saison 2018/19 verstärken können. So ein spannendes Finale wie in der vergangenen Saison will niemand mehr haben. Drahtzieher war ein alter Bekannter.

Werne

, 23.06.2018
Kurtulus Öztürk holt vier Neue

WSC-Fußball-Chef Thomas Overmann (l.) und Kassierer Michael Laschitza (r.) sind froh über die Hilfe von Ex-Trainer Kurtulus Öztürk, der vier Neuzugänge an den Sport-Club vermittelt hat. © Dominik Gumprich

Die lange Ungewissheit, in welcher Liga der Werner SC in der kommenden Saison spielt, hat natürlich auch die Suche nach Neuzugänge erschwert. Erst am letzten Spieltag hatte der WSC den Klassenerhalt in der Landesliga dingfest gemacht – und das auch nicht aus eigener Kraft. So eine späte Planungssicherheit schreckt natürlich vor allem höherklassige Spieler ab.

Neuzugänge versprechen viel

Doch dafür klingen die Namen der vier Neuzugänge, die der Werner SC am Freitagmittag vorgestellt hat, sehr vielversprechend. Maßgeblich an den Transfers beteiligt war Kurtulus „Kutte“ Öztürk. Der Ex-Fußball-Profi und jetzige Co-Trainer bei Preußen Münster hat beim WSC so etwas wie eine unverbindliche Beraterolle übernommen, soll durch seine Kontakte in der Fußballwelt neue Spieler zu dem Verein holen, den er in der Saison 2016/17 als Chefcoach in die Landesliga geführt hat.

„Der Kontakt zum Werner SC ist ja nie abgebrochen. Ich habe viele Spiele in der vergangenen Saison gesehen. Und soweit es mir möglich ist, möchte ich dem Verein helfen“, erklärt Öztürk, der beim WSC kein offizielles Amt bekleiden wird.

„Keiner ist besser vernetzt als Kutte“, sagt WSC-Fußball-Chef Thomas Overmann. Durch Öztürks Vermittlung kam bereits im Winter der Transfer von Abwehrspieler Pascal Harder (jetzt Trainer bei GS Cappenberg) in den Lindert zustande. Nun hat Öztürk einige Spieler nach Werne gelockt, alles natürlich in Absprache mit Chef-Coach Lars Müller.

Das sind die Neuen beim Werner SC

Er kommt aus der A-Jugend des SV Herbern: Der 18-jährige Colin Lachowicz ist als Rechtsfuß ist für die Offensive bestimmt. Sein Bruder Yannick spielt bereits beim WSC auf der Sechserposition.

Jawad Foroghi hat zuletzt beim Bezirksligisten Westfalia Rhynern II gespielt. Der 20-Jährige kann in der Offensive in der Zentrale spielen. Foroghi sei laut Öztürk ein sehr guter Dribbler. „Zum ersten Mal gesehen habe ich den Jungen 2016/17 bei unserem Vorbereitungs-Cup. Da hat er ein riesiges Turnier für Rhynern gespielt“, so Öztürk. Foroghi macht derzeit eine Ausbildung in Werne, von daher passt da auch die Verbindung in die Lippestadt.

Joo Seung Oh kennen viele vielleicht noch vom Bezirksligisten Westfalia Wethmar. Zum WSC kommt er aber vom Westfalenligisten Westfalia Wickede. Der Schritt, eine Liga niedriger zu gehen, sei unter anderem beruflich bedingt, meint Öztürk. Der 26-jährige Oh ist für die Sechserposition oder hinten rechts vorgesehen.

Fürs defensive Mittelfeld kommt Zoran Martinovic zum WSC. Der Werner Junge hat zuletzt für den Oberligisten RW Ahlen gespielt. „Wir standen schon länger in Kontakt. Und ich weiß, dass er auch Angebote aus seiner Liga und der Westfalenliga hatte“, sagt Öztürk. Aufgrund seines Studiums zum Bauingenieur habe sich der 20-Jährige aber für den WSC entschieden. Der Zeitfaktor habe dabei eine große Rolle gespielt: „In Werne kann er mit dem Fahrrad zum Training fahren und sich besser auf sein Studium konzentrieren“, so Öztürk. Wie langfristig das Engagement Martinovic‘ ist, steht noch nicht fest. Das hängt von seinem Studium ab. „Darüber müssen wir uns natürlich klar sein. Der Junge ist absolut oberligatauglich“, meint Öztürk. Martinovic ist einer der Kandidaten, der im Falle des Abstieges in die Bezirksliga nicht gekommen wäre.

Abänge gut kompensiert

Mit diesen durchaus prominenten Neuzugängen sieht sich der WSC gut aufgestellt und die Abgänge von Dennis Klossek (Hammer SpVg), Pascal Harder (GS Cappenberg) und Lukas Manka (SuS Kaiserau) kompensiert. „Für diesen späten Zeitpunkt haben wir richtig gute Spieler bekommen. Dieser qualitative Schub musste aber auch kommen. Die Mannschaft hat die Liga schließlich nicht aus eigener Kraft gehalten“, so Öztürk.

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