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Kultur

Jene Kreative in den Vordergrund rücken, die sonst im Hintergrund bleiben - das will der Deutsche Kamerapreis. Nun wurde er wieder in Köln verliehen.

Der Ruhrgebiet feiert sich selbst - auch im bitteren Jahr des endgültigen Steinkohleausstiegs. Zur 18. Nacht der Industriekultur werden mehr als 200 000 Besucher erwartet. Viele Programmpunkte des Festivals

In einer feierlichen Zeremonie hat die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker einen mumifizierten Maori-Schädel an die Delegation eines neuseeländischen Museums übergeben. Nach der Zeremonie am Dienstag

Bettina Paust (56), langjährige Direktorin des niederrheinischen Beuys-Museums Schloss Moyland, wechselt in die Wuppertaler Kultur. Paust werde Leiterin des Kulturbüros der bergischen Stadt. Das teilte

Machtkämpfe, Armut - und jetzt auch noch Ebola: In der ehemaligen belgischen Kolonie Kongo gibt es viele Probleme. Doch dort ist auch das einzige Symphonie-Orchester ganz Zentralafrikas zu Hause. Dem

Im Rahmen des Festivals „Klangvolkal“ fand am in der Maschinenhalle der Zeche Zollern eine deutsche Uraufführung statt. Mit dem Stück „Carmina Latina“ und Dirigent Leonardo García Alarcón ging es nach

Vor mehr als 25 000 Zuschauern haben die Toten Hosen in Essen ihre aktuelle Tournee „Laune der Natour“ nach längerer Pause mit dem ersten Konzert der Festivalsaison fortgesetzt. Insgesamt rund 20 Open-Air-Konzerte

Mehr als 58 000 Zuschauer haben die Kunstausstellung des Rockmusikers Udo Lindenberg in der Liebfrauen-Überwasserkirche in Münster besucht. Der einstige Panikrocker hatte „Udos 10 Gebote“ ausgestellt,

Wenn Seiltänzer an Kühltürmen balancieren, Chöre in Industriehallen singen und eine Feuershow „Schichtwechsel“ heißt, ist mal wieder „Extraschicht“ im Ruhrgebiet. Zur 18. Nacht der Industriekultur am

Im Kimono, im Fantasykostüm oder ganz zivil: Rund 600 000 Menschen werden in Düsseldorf am 26. Mai zum traditionellen Japan-Tag erwartet. Am Samstag kommender Woche wird am Düsseldorfer Rheinufer wieder

Der Jacob-Grimm-Preis „Deutsche Sprache“ geht in diesem Jahr an die „Fantastischen Vier“. Die Deutsch-Rapper aus Stuttgart bekommen den Preis für ihre Rolle als „Wegbereiter einer neuen deutschen Musikgeschichte“,

Was haben Picassos Friedenstaube, eine Nachbildung der antiken Friedensgöttin Eirene und der berühmte Friedensreiter gemeinsam? Von April bis September gehören sie zu den über 600 Exponaten einer großen

Unter dem Titel „The Cleaner“ zeigt die Bundeskunsthalle in Bonn von Freitag an eine Retrospektive der serbischen Künstlerin Marina Abramovic. Die 71-Jährige gilt als eine der umstrittensten, aber auch

Die Stadt Bonn hat eine geplante Theateraufführung im Pantheon-Theater für Karfreitag untersagt. Aufgrund des Feiertaggesetzes dürften keine öffentlichen Tanz- oder unterhaltende Aufführungen stattfinden.

Fotografie, Pop und digitale Kultur: Mit dieser Ausrichtung hat das Ausstellungshaus NRW-Forum in Düsseldorf im vergangenen Jahr die dritthöchste Besucherzahl seit seinem Bestehen erreicht. 2017 besuchten

Das Leben sibirischer Schamanen thematisiert eine am Samstag beginnende Sonderschau im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg. Anhand von Alltags- und Ritualgegenständen zeichnet die Ausstellung „Schamanen

Das internationale Puppentheater-Festival Fidena feiert Jubiläum. Zum 60. Mal reisen Künstler aus der ganzen Welt vom 9. bis zum 18. Mai ins Ruhrgebiet, um ihr Figurentheater aufzuführen. Das diesjährige

Leihmutterschaft, Live-Ego-Shooter, Rassismus oder ein Abend im Club: Theaterstücke über diese Themen werden beim Impulse Theater Festival vom 13. bis zum 24. Juni in Mülheim an der Ruhr zu sehen sein.

Das Baguette gehört zu Frankreich wie Rotwein und Camembert. Der französische Staatschef will sich nun dafür einsetzen, dass das berühmte Stangenweißbrot auf die Liste des immateriellen Kulturerbes kommt.

Vom Brieftaubensport über Fußball-Fankultur bis zur Rheinischen Martinstradition: In Nordrhein-Westfalen gibt es 14 Bewerbungen für die nächste Auswahlrunde zum Immateriellen Kulturerbe. Im März trifft

Der Nachlass des deutschen Schriftstellers Heinrich Böll ist zu einem großen Teil aus den Trümmern des 2009 eingestürzten Kölner Stadtarchivs gerettet worden. „Die meisten Unterlagen konnten aus den Trümmern

Die Gesellschaft des Königreichs ist geprägt durch eine extrem konservative Lesart des Islam. Durch der Reformdruck wächst. Kinos sollen auch das Wirtschaftswachstums Saudi-Arabiens antreiben.

Das Kolumba Kunstmuseum in Köln hat eine bedeutende Sammlung mittelalterlicher Handschriften als Schenkung erhalten. Die Sammlerin Renate König übergab die 40 Bücher am Donnerstag persönlich. Die zwischen

Die verschollen geglaubte Bauakte der alten Bonner Synagoge ist in einem Privathaushalt wieder aufgetaucht. Die aufwendigen Architekturzeichnungen aus dem Jahr 1879 seien dem Stadtarchiv übergeben worden,

400 Jahre nach Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges und 100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs widmen Osnabrück und Münster im nächsten Jahr dem Thema Frieden zahlreiche Ausstellungen und Projekte.

Der Kulturrat NRW hat eine Neuausrichtung der Film- und Medienstiftung NRW gefordert. Der Blick müsse stärker auf die Qualität der Filme gerichtet werden, hieß es am Donnerstag in einer Pressemitteilung.

Jazz und Blues im Münsterland: Helge Schneider und die britische Musikerin Amy Macdonald stehen beim 30. Jazzfest in Gronau auf der Bühne. Zu den weiteren Gästen an den zwölf Festivaltagen zwischen dem

Magische Tiere laufen an der Düsseldorfer Grundschule Konkordiastraße nicht herum, doch in diese Welt entführte Yvonne Gebauer die Drittklässler: Anlässlich des 14. bundesweiten Vorlesetages hat Nordrhein-Westfalens

Das Kolumba Kunstmuseum in Köln erhält im Dezember eine bedeutende Schenkung. Renate König schenke dem Museum ihre Sammlung mittelalterlicher Handschriften, gab das Erzbistum Köln am Montag bekannt.

Zusammen mit vier anderen europäischen Bauten aus dem 19. Jahrhundert könnte die Müngstener Brücke in die Liste des Unesco-Weltkulturerbes aufgenommen werden. Die Bürgermeister von Wuppertal, Solingen

Sportlerdramen fürs Kino folgen einem bestimmten Muster. Vorstellung der Kontrahenten, oft böser Bube gegen Lichtgestalt. Ist die Persönlichkeit umrissen, schildert der Film den Weg der Akteure bis zum

Die „Cineworld“ in Lünen hat einen sechsstelligen Betrag in eine hochmoderne Projektionstechnik investiert. Wir haben uns im Kinosaal angesehen, was die Filmfreunde von der High-Tech-Neuerung haben.

Als die Wiener Philharmoniker im März unter Leitung von Andris Nelsons im Konzerthaus Dortmund Beethovens „Pastorale“ gespielt haben, war das ein Bad im Luxusklang. Ohne Aufregung, nicht sehr mitreißend,

Jetzt wird es rebellisch. Die neun Konzerte bei den "Tagen der Alten Musik" in Herne beschäftigen mit dem Thema Aufbruch. Dabei liegen vor allem musikalische Neuerungen und revolutionäre Umtriebe der

Das vierte Spektakel „Urban Lights Ruhr“ hat gerade in Marl begonnen. Der Weg zu den Attraktionen ist zum ersten Mal wirklich gut zu finden. Es geht immer der gelben Motte nach. Studierende der Fachhochschule

Eine hübsche Geschichte hat sich Florian Beckerhoff mit dem Roman „Herrn Haiduks Laden der Wünsche“ ausgedacht. Herr Haiduk ist ein Algerier aus Paris, der in Berlin lebt und dort einen Kiosk-Laden inklusive

Für ihren Roman „Die Deutschlehrerin“ hat Judith W. Taschler 2014 den Glauser-Preis bekommen. Jetzt ist ein neues, ganz wunderbares Buch der 47-jährigen Österreicherin erschienen: Im Roman „David“ erzählt

Der in Frankreich lebende Autor Thomas Reverdy widmet sich in seinem Werk „Es war einmal eine Stadt“ dem sterbenden Detroit – und verknüpft dabei gleich mehrere Genres miteinander.

Dem Erwachsenwerden widmet Lindsey Lee Johnson ihren Debütroman „Der gefährlichste Ort der Welt“. Mit diesem Ort ist eine Mittelschule in einem kleinen Städtchen in der Nähe von San Francisco gemeint.

Diese Geschichte von einer Liebe, die trotz aller Hindernisse weiter lebt, von einer Hoffnung auf ein bisschen Glück, muss man einfach aufschreiben. Helga Hammer hat es getan.

Zwei Männer in der Blüte ihres Lebens – doch leider welkt genau dieses Leben irgendwie so vor sich hin. Rüdigers Ehe ist alles andere als glücklich, genauso sieht es in seinem Beruf aus: Als Lehrer ist

Ein Programm, das nur aus den Top-100-Hits der Klassik besteht, trauen sich nicht viele Orchester zu präsentieren. Das Budapest Festival Orchestra tat es am Sonntagnachmittag im Konzerthaus Dortmund unter

Vier Farben der Magie, vier Parallelwelten, vier Mal London: „Vier Farben der Magie“ von V. E. Schwab ist Band eins einer Trilogie über vier verschiedene Arten, mit Magie umzugehen.

Stephen Dobyns als Schriftsteller zu bezeichnen, wäre zu kurz gegriffen. Er war auch Literaturprofessor, dessen Karriere allerdings durch eine Anzeige wegen sexueller Belästigung 1997 endete.

Senioren haben viel zu tun, das verrät der Untertitel („Gemeinsam in Rente, von Ruhe keine Spur“) des seichten Unterhaltungsromans „Mit Horst im Glück“ von Ingeborg Seltmann. Im dritten Band der Reihe

Im knappgehaltenen Stil, wenn auch mit vielen überflüssigen Details, erzählt Maren Wurst in ihrem Debütroman „Das Fell“. Ihre Victoria, wie die Autorin in Berlin lebend, ist eifersüchtig. Sie wollte mit

Was für ein schönes Buch: Der Österreicherin Ingrid Kaltenegger gelingt mit „Das Glück ist ein Vogerl“ ein herrlich leichter und amüsanter Roman, der niemals in Klamauk umschlägt.

Italien im 18. Jahrhundert: Die verarmte adlige Emilia soll in Hanni Münzers „Hexenkreuz“ einen Herzog heiraten, um Vater und älteren Bruder aus der finanziellen Misere zu helfen.

Für den Besucher der Ausstellung „Triumph ohne Sieg“ in Haltern soll´s rote Rosen regen. An der Decke und auf den Wänden fallen die Blütenblätter scheinbar herab, auf dem Fußboden liegen sie bereits.

Die Dortmunder Philharmoniker stürmen eindrucksvoll „himmelwärts“. So vorzüglich wie am Dienstag im Konzerthaus Dortmund hat man das Orchester von Gabriel Feltz lange nicht zu Saisonbeginn gehört. Und

Der Politiker Eckhard Uhlenberg soll neuer Präsident der NRW-Stiftung werden. Dies werde Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) dem Stiftungsrat vorschlagen, teilte die NRW-Staatskanzlei am Dienstag mit.

Die Internationale Gartenausstellung (IGA) kommt 2027 ins Ruhrgebiet. Das ist noch lange hin. Aber das Thema „Garten“ ist schon jetzt wichtig. Wer kein eigenes Fleckchen beackert, der genießt die vielen

Aus zwei Perspektiven, aber jeweils in der ersten Person erzählt Melinda Nadj Abonji ihren Roman „Schildkrötensoldat“. Da ist die Cousine von Zoltan. Sie erinnert sich an den seltsamen Jungen.

Auch ein Kommissar macht mal einen Fehler. Veit Heinichens Triester Ermittler Proteo Laurenti hat ihn vor 17 Jahren begangen, als er Aristèides Albanese ins Gefängnis geschickt hat.

Ein unheilbares Fieber hat 95 Prozent der Weltbevölkerung ausgelöscht. Der 13-jährige Nicolas ist mit seinem Vater Willem im menschenleeren Südafrika unterwegs. Deon Meyer erzählt in „ Fever“, wie die

Zwei Schwestern, die im 18. Jahrhundert in Ghana geboren werden. Zwei Leben, die nicht unterschiedlicher verlaufen könnten: Effia wird mit einem Engländer verheiratet, der mit dem Sklavenhandel reich wird.

Das ist die schlechte Nachricht: Lila Ziegler wird nicht mehr ermitteln. Das ist die gute Nachricht: Ihr letzter und neunter Einsatz mit dem Titel „Totalausfall“ ist richtig spannend geraten.

Geoff Dyer, ein 1958 geborener Autor und Journalist, legt mit „White Sands“ eine Sammlung von zehn Reise-Erinnerungen vor, die er halb erfunden, halb wirklich so erlebt hat, wie er im Vorwort erklärt.

Der Österreicher Robert Menasse erhält den Deutschen Buchpreis 2017 für den Roman „„Die Hauptstadt“. Das gab der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Montagabend in Frankfurt bekannt.

Eine Straßenlaterne, die nicht leuchtet, aber Popcorn spuckt, ein Wasserballett oder eine Installation, bei der die Besucher im Rampenlicht stehen und Applaus bekommen. Die vierten „Urban Lights Ruhr“

Olaf Kröck (45) wird zum 1. August 2018 neuer Chef der Ruhrfestspiele und Nachfolger von Dr. Frank Hoffmann, der das Festival seit 2004 erfolgreich leitet. Das hat der Aufsichtsrat der Ruhrfestspiele

Mit Stilvielfalt – von Ballett über Modern Dance bis hin zu Hip-Hop – und schnellen Wechseln begeistern die virtuosen Tänzer vom Alvin Ailey American Dance Theater das Publikum. Seit Dienstag gastiert

Babett Grube und Lucie Ortmann interessieren sich am Theater Oberhausen nicht wirklich für die Tragödie des Sophokles, sondern nur für dessen Titelheldin.

Der amerikanische Autor John Corey Whaley erzählt die Geschichte einer Freundschaft unter Teenagern in „Hochgradig unlogisches Verhalten“. Das im Roman beschriebene Trio besteht aus drei recht unterschiedlichen

Das blaue Haus der Ivy Lane in London ist ein schönes Zuhause. Sarah wohnt dort gerne in der zweite Etage – bis ihr Exmann Leo mit seiner neuen Frau eine Etage tiefer einzieht. Aber trotzdem hilft Casanova

Die grauenhafte Kindheit eines Jungen in Lyon in den 60er-Jahren ist Thema in Sorj Chalandons Roman „Mein fremder Vater“.

Aus dem Genre der humorvollen Fantasy ist A. Lee Martinez nicht wegzudenken. Teils abgefahrene, immer fantasievolle Handlungen und liebevoll gestaltete Figuren machen jeden seiner Romane kurzweilig. Mit

Krieg in Indochina, Aufstand in Algerien – so beginnt der großartige Thriller „Späte Vergeltung“. Emmanuel Grand erzählt, was in einer kleinen nordfranzösischen Stadt passiert, als ein Mädchen mit Drogengeschichte

„Ein bisschen Pech“, so schreibt es Birgit Vanderbeke, hatte die Autorin in ihrer Kindheit. Ein Vater, der sie misshandelt, obwohl er sein „Bienchen“ vermutlich nicht „kaputt schlagen“ wollte. Eine Mutter,

Kein Krimi, kein Follett, keine Fußballer-Biografie, kein Hirschhausen. Nur retro. Dieses Buch handelt von früher, beleuchtet ein Stück Regionalgeschichte.

Im vergangenen Jahr war Gerhard Falkner mit seinem Roman „Apollokalypse“ für den Deutschen Buchpreis nominiert. In diesem Jahr steht der 66-jährige Autor mit „Romeo oder Julia“ wieder auf der Shortlist

Ein spannender Abenteuerroman vor historisch ernstem Hintergrund ist Peter Keglevic unter dem Titel „Ich war Hitlers Trauzeuge“ gelungen.

Mit der Geschichte der Sklaverei in den USA beschäftigt sich Colson Whitehead in seinem mit dem Pulitzer-Preis gekrönten Roman „Underground Railroad“. Rassenhass ist in dem Land, wie die Ausschreitungen

Immer, wenn Selma nachts von einem Okapi träumt, stirbt in ihrem Dorf innerhalb von 24 Stunden ein Mensch. Diese Grundidee, die sich verrückt und auch etwas erzwungen kurios liest, entwickelt Mariana

Schlicht „Die Jahre“ heißt Annie Ernaux kleines Meisterwerk. Kein Wunder, dass das Buch in Frankreich zum Bestseller wurde.