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Kreispokal: BVB auch finanziell ein Gewinner

BRAMBAUER Die Erfolgsliste der Westfalenliga-Fußballer des BV Brambauer 13/45 ist seit vergangenen Freitag um einen Titel länger. Seit dem Tag der Deutschen Einheit dürfen sich die Schwarz-Weiß-Roten Pokalsieger des Kreises Dortmund nennen. Und auch finanziell hat sich der Erfolg für den BVB gelohnt.

von Von Bernd Janning

, 06.10.2008
Kreispokal: BVB auch finanziell ein Gewinner

BVB-Kapitän Michael Häming nimmt den Kreispokal in Empfang.

Wie offiziell dieser Titel ist, darüber könnten sich noch die Geister streiten. War früher das Pokal-Finale in jeder Saison normaler Alltag, so wurde es erst 2003 vom Kreis wiederbelebt und jetzt zum sechsten Mal ausgerichtet. Das alles hat einen ganz einfachen Hintergrund: Der Kreis Dortmund stellt wegen seiner Größe gleich vier Starter für den Landes-Pokal. Das sind automatisch die vier Halbfinalisten. Bis zum Achtelfinale sind alle Begegnungen Pflichtspiele, die letzten drei nur noch freundschaftliche Kicks, da die Starter feststehen.

Ob Freundschaft oder Pflicht. Aufgewertet wird die Endrunde seit 2006 durch das Engagement der Textilkette KiK. Diese macht es möglich, dass die Verlierer der Halbfinals je 400, der Zweite noch 700 und der Sieger 1000 Euro einstreichen. "Der Vertrag mit KiK wird von Jahr zu Jahr verlängert", erklärt Gisbert Dankowski, zweiter Geschäftsführer des Fußball-Kreises Dortmund. Er hofft weiter auf die Unterstützung des Sponsors.200 zahlende Besucher

Unabhängig davon bastelt der Kreisvorstand an einer weiteren Verbesserung des Pokalfinals. Bisher konnten sich Vereine um dessen Ausrichtung bewerben. Damit wurde 2006 ein Volltreffer gelandet, als der SV Brackel im Jahre seines 100-jährigen Bestehens Gastgeber und Finalist war.

Auf seine Kosten kam am Freitag auch Mengede 08/20, das im Rahmen seines 100. Geburtstages Gastgeber der Partie zwischen Brambauer und Hombruch war. Während einige wenige an der Kasse im Volkspark erbost abdrehten, als sie Eintritt zahlen sollten, waren doch über 200 andere bereit, eine Eintrittskarte zu kaufen. Von diesem Geld gingen jeweils 300 Euro an die beiden Endspielteilnehmer.

Mengede profitierte vom Würstchen- und Getränkeverkauf. Dankowski: "Natürlich wollen wir versuchen, dass noch mehr Besucher zum Finale kommen. Deshalb überlegen wir, ob nicht künftig zwischen den beiden Endspielteams das Austragungsrecht gelost wird. Der Gewinner bekommt dann Heimrecht." Im Moment noch eine bloße Idee, in Zukunft vielleicht Realität.

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