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Korfball: Castrop-Rauxeler Spitzenspiel zum Auftakt

CASTROP-RAUXEL Mit einer endspielreifen Begegnung geht der KOED-Cup der Korfballer in seine vierte Saison. Der Schweriner KC 1, in der letzten Saison erst im Endspiel vom Regionalligisten TuS Schildgen gestoppt, bekommt es in der ersten Runde mit dem zweimaligen Pokal-Gewinner KV Adler Rauxel 1 zu tun.

von Von Carsten Loos

, 06.10.2008
Korfball: Castrop-Rauxeler Spitzenspiel zum Auftakt

Möglich macht dies die Regel, dass zum Auftakt keine zwei Regionalligisten aufeinander treffen dürfen. Adler Rauxel ist bekanntlich sogar Regionalliga-Meister; Schwerin verpasste im Frühjahr nach dem verloren KOED-Cup-Endspiel ja auch den Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse, gehört also weiter der Oberliga an.

Der Pokal-Verteidiger TuS Schildgen 1 trifft derweil im ersten Pokal-Spiel nach dem ersten Cup-Gewinn einer Mannschaft aus dem Rheinland auf seine eigene Zweitvertretung. Auch der zweite Regionalligist aus dem Rheinland, die SG Pegasus 1, spielt zunächst gegen seine zweite Mannschaft.Pokal verzeichnet Teilnehmer-Rekord

Die westfälischen Regionalligisten dürften eher leichtes Spiel haben: Der KC Grün-Weiß 1 gastiert beim Schweriner KC 2, der aktuelle Tabellenführer Selmer KV beim KC Grün-Weiß 4 und der HKC Albatros 1 beim KC Grün-Weiß 2. Die vierte Auflage des KOED-Cups wartet mit einer Rekord-Teilnehmerzahl auf. 29 Mannschaft haben für den Pokal-Wettbewerb gemeldet. "So viele wie noch nie", freut sich der Landesfachwart im Westfälischen Turnerbund (WTB), Detlef Dülfer (Castrop-Rauxel/KJ Lünen).

17 Teams kommen aus Westfalen, 12 aus dem Rheinland. Jeweils vier Mannschaften schicken der KC Grün-Weiß (Westfalen) und der TuS Schildgen (Rheinland) an den Start. Die ersten Runden gehen sich die Mannschaften aus dem Rheinland und aus Westfalen aus dem Weg. Erst ab dem Viertelfinale wird die regionale Trennung aufgehoben.Weiter Startplatz im Europa Shield?

Unterdessen steht noch nicht fest, ob der KOED-Cup-Gewinner wieder mit einem Startplatz beim Europa Shield belohnt wird. Deutschland darf nämlich ab dem nächsten Jahr, wie alle anderen Nationen auch, endgültig nur noch eine Mannschaft für das internationale Turnier melden. "Wir diskutieren derzeit noch", sagte Dülfer, "ob das dann der Regionalliga-Zweite oder eben der Pokalsieger sein wird."

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