Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige

Streit um Konzert von Ed Sheeran in Düsseldorf

Konzert im Juli: Verkehrsforscher hat Sicherheitsbedenken

Düsseldorf Ed Sheeran ist derzeit einer der berühmtesten Popsänger der Welt. Mit Hits wie „Shape of You“ und „Perfect“ erlangte der Musiker viel Aufmerksamkeit. Klar, dass mehr als 80.000 Fans auf seinen Auftritt in Düsseldorf hinfiebern. Doch noch ist unklar, ob das Konzert im Juli überhaupt stattfinden wird. Die Sicherheitsbedenken werden immer größer.

Konzert im Juli: Verkehrsforscher hat Sicherheitsbedenken

Das Konzert von Ed Sheeran im Juli in Düsseldorf steht momentan auf der Kippe. Foto: Isabel Infantes/dpa

Das geplante Open-Air-Konzert von Ed Sheeran in Düsseldorf wird zum Politikum. Der britische Popstar soll am 22. Juli auf dem Messeparkplatz der Stadt auftreten. Erwartet werden dabei mehr als 80.000 Besucher. Der Platz soll zu diesem Zweck extra umfunktioniert werden. Mit Blick auf die Loveparade-Katastrophe im Jahr 2010 in Duisburg werden jedoch Sicherheitsbedenken laut.

Die CDU-Stadtratsfraktion brachte am Donnerstag scharfe Kritik an Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) vor. Man habe erst aus den Medien von einer Sondersitzung am 13. Juni erfahren, in der über eine Baugenehmigung entschieden werden solle. „Wir wollen nicht unter massivem Zeitdruck über ein Riesen-Event für 84.000 Besucher entscheiden, das dann schon sechs Wochen später stattfindet“, sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende Rüdiger Gutt. „Daher fordern wir auch eine Stellungnahme von der Stadtspitze zu Zeitplan und Kosten.“

So war es beim Ed Sheeran Konzert in Berlin letztes Jahr:

Loveparade-Forscher äußert Bedenken

Die „Westdeutsche Zeitung“ hatte den Verkehrsforscher Michael Schreckenberg zitiert, der in die Aufarbeitung der Loveparade-Katastrophe in Duisburg involviert war. Auch dieser sieht im Vorhaben eine „hastig geplante“ Veranstaltung, „deren Planungszeit nicht ausreicht, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten“.

Oberbürgermeister Geisel hatte angesichts der Kritik mit dem Forscher telefoniert. Am Mittwoch versicherte er, dass alle die Vorkommnisse in Duisburg vor Augen hätten, wenn es um die Genehmigung von Großveranstaltungen gehe. Auch deshalb werde bei der Prüfung des Sicherheitskonzeptes besonders sorgfältig vorgegangen.

Ed Sheeran-Konzert mit Hindernissen

Lerchen, Bomben und Bäume bremsen den Sänger aus

Essen/Düsseldorf Brütende Feldlerchen, Fliegerbomben und Bäume, die gefällt werden sollen - die Vorbereitungen für das einzige Konzert des britischen Popstars Ed Sheeran in NRW verlaufen alles alles andere als reibungslos. Noch immer ist nicht sicher, wo der Auftritt stattfindet.mehr...

Umweltschützer protestieren gegen das Konzert

Bisher wurden schon 60 Bäume auf dem Messeparkplatz umgepflanzt. Weitere 100 sollen für das Konzert gefällt werden. Dagegen haben am Mittwoch rund 50 Menschen unter dem Motto: „Bäumen eine Stimme geben“ demonstriert.

Konzert im Juli: Verkehrsforscher hat Sicherheitsbedenken

Demonstranten halten Plakate für den Erhalt von Bäumen auf einem Parkplatz der Messe in Düsseldorf. Foto: David Young/dpa

Neben dem Messeparkplatz liegt die Esprit Arena, die 46.000 Musikfans Platz böte. Die Arena ist aber zu klein für Ed Sheeran, den 80.000 Menschen sehen wollen und bereitsTickets gekauft haben.

Ursprünglich sollte das Konzert auf dem Flughafen Essen/Mülheim stattfinden. Das scheiterte wegen Nistplätzen der Feldlerche und möglicher Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg.

dpa/mg

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Emmerthal. Angler haben am Weserufer eine riesige Würgeschlange entdeckt. Der dreieinhalb Meter lange Tigerpython könne Menschen durchaus gefährlich werden, teilte die Polizei Hameln-Pyrmont mit.mehr...

Genf. Es ist umstritten, aber die Weltgesundheitsorganisation erkennt Online-Spielsucht nun als Krankheit an. Sie will keinen Freizeitspaß verteufeln, sondern definiert klare Alarmzeichen für eine Sucht.mehr...