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Alle Artikel zum Thema: Konflikte

Konflikte

Berlin. Bei dem Anschlag auf ein internationales Hotel in der afghanischen Hauptstadt Kabul hat es auch ein deutsches Todesopfer gegeben. Das teilte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes in Berlin mit, ohne weitere Angaben zu machen. Die Angehörigen würden informiert. Wie die Sprecherin weiter mitteilte, gibt es keine Hinweise auf andere deutsche Verletzte. Die afghanischen Behörden bezifferten die Anzahl der Todesopfer nach einem 17 Stunden langen Taliban-Angriff auf 19. Außerdem waren bei dem Angriff, der am späten Samstagabend begonnen hatte, alle sechs Angreifer getötet worden.mehr...

Berlin. Bei dem jüngsten Anschlag in der afghanischen Hauptstadt Kabul auf ein internationales Hotel hat es auch ein deutsches Todesopfer gegeben. Dies teilte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes in Berlin mit, ohne nähere Angaben zum Opfer zu machen.mehr...

Berlin. Bei dem jüngsten Anschlag in der afghanischen Hauptstadt Kabul auf ein internationales Hotel hat es auch ein deutsches Todesopfer gegeben. Dies teilte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes am Montag in Berlin mit, ohne nähere Angaben zum Opfer zu machen.mehr...

Kopenhagen. Die Reise des katalanischen Ex-Regionalchefs Carles Puigdemont nach Dänemark hat großes Interesse bei Medien und Öffentlichkeit ausgelöst. Bei seiner Landung auf dem Flughafen Kopenhagen wurde der 55-Jährige von Kamerateams empfangen. Die spanische Staatsanwaltschaft hatte gestern angekündigt, den europäischen Haftbefehl gegen Puigdemont wieder aktivieren zu lassen, sollte dieser sein Exil in Belgien verlassen. Am Morgen reichte sie einen entsprechenen Antrag beim Obersten Gericht in Madrid ein. Das berichtet die Zeitung „El País“ unter Berufung auf Justizquellen.mehr...

Kabul. Die USA könnten in diesem Frühjahr weitere 1000 Soldaten nach Afghanistan schicken. Die „Washington Post“ berichtete, Militärs erwarteten, bald 15 000 Soldaten im Land zu haben. US-Präsident Donald Trump hatte im August seine Afghanistan-Strategie vorgestellt und seitdem nach Jahren der Truppenabzüge die Zahl der US-Soldaten von rund 8400 auf rund 14 000 erhöht. Die USA werben unter anderen Nato-Staaten um mehr Truppen. Einige haben zugestimmt. Auch die Bundeswehr könnte wieder mehr Soldaten schicken, vor allem für die Nato-Trainingsmission für das afghanische Militär.mehr...

Washington/Istanbul. Die Kurden in Syrien wehren sich gegen den Vormarsch türkischer Truppen. Washington kritisiert die Angriffe auf einen Verbündeten, zeigt aber auch Verständnis für die Sicherheitsbedenken der Türkei. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) müsse Ziel eines gemeinsamen Kampfes bleiben.mehr...

Barcelona. Carles Puigdemont ist gegen den Widerstand der Zentralregierung in Madrid erneut zum Kandidaten für die Regionalpräsidentschaft Kataloniens ernannt worden.mehr...

Istanbul. US-Außenminister Rex Tillerson hat sich besorgt über die Folgen der türkischen Offensive gegen kurdische Milizen im Nordwesten Syriens gezeigt. Vor allem die Situation unschuldiger Zivilisten gebe Anlass zur Sorge, hieß es in einer Mitteilung, die nach Gesprächen Tillersons mit seinen Amtskollegen in der Türkei und in Russland verbreitet wurde. Der Minister rufe alle Seiten auf, sich auf das Ziel des Kampfes gegen die Terrormiliz IS zu konzentrieren. Der UN-Sicherheitsrat will heute zu Konsultationen zusammenkommen.mehr...

Paris. Wegen der türkischen Militäroffensive gegen kurdische Milizen in Syrien will der UN-Sicherheitsrat heute in New York zu Konsultationen zusammenkommen. Das sagte der französische Außenminister Jean-Yves Le Drian. Er schrieb auf Twitter, er habe mit seinem türkischen Amtskollegen Mevlüt Cavusoglu gesprochen und einen umfassenden Waffenstillstand und bedingungslosen Zugang für humanitäre Hilfe gefordert. Die Türkei hatte am Samstag mit Luftschlägen eine groß angelegte Offensive gegen kurdische Truppen im Nordwesten Syriens begonnen.mehr...

Kabul. Bei einem mehr als 17 Stunden dauernden Taliban-Angriff auf eines der größten Hotels in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind nach offiziellen Angaben 24 Menschen getötet worden. Unter ihnen sind laut Innenministerium 18 Zivilisten, 14 Ausländer und vier Afghanen. Außerdem wurden nach Behördenangaben alle sechs Angreifer getötet. Zehn Menschen - alle Afghanen - seien verletzt worden. Die internationale Staatengemeinschaft verurteilte den Angriff scharf. Die Angreifer waren am Samstagabend durch die Küche in das Hotel eingedrungen und lieferten sich die Gefechte mit Sicherheitskräften.mehr...

Berlin. Bundesaußenminister Sigmar Gabriel hat vor unkalkulierbaren Risiken durch die militärische Konfrontation zwischen der Türkei und kurdischen Einheiten gewarnt. „Wir sehen mit Sorge nach Nord-Syrien“, erklärte Gabriel. „Beide Seiten, die jetzt gegeneinander kämpfen, haben große Anstrengungen im Kampf gegen den Terror des IS unternommen und dabei große Opfer gebracht.“ Nach dem Erfolg gegen den IS brauche Syrien weitere Schritte in Richtung Stabilität und Frieden. Die Anstrengung aller müsse endlich darauf abzielen, auf politischer Ebene Fortschritte zu erzielen.mehr...

Kabul. Nach einem mehr als 17 Stunden dauernden Taliban-Angriff auf eines der größten Hotels in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind nach offiziellen Angaben mindestens 18 Zivilisten getötet worden. Unter ihnen seien 14 Ausländer und vier Afghanen, sagte ein Sprecher des Innenministeriums, Nasrat Rahimi. Unter den internationalen Opfern seien ein Kirgise, ein Grieche und neun Ukrainer. Drei weitere Todesopfer habe man noch nicht identifizieren können. Außerdem wurden wohl alle sechs Angreifer getötet. Zehn Menschen - alle Afghanen - seien verletzt worden.mehr...

Kabul. Nach einem mehr als 17 Stunden dauernden Taliban-Angriff auf eines der größten Hotels in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind nach offiziellen Angaben mindestens 18 Zivilisten getötet worden. Unter ihnen seien 14 Ausländer und vier Afghanen, sagte ein Sprecher des Innenministeriums, Nasrat Rahimi. Auch alle sechs Attentäter seien getötet worden.mehr...

Kabul. Nach einem mehr als 17 Stunden dauernden Taliban-Angriff auf eines der größten Hotels in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind nach offiziellen Angaben mindestens 18 Zivilisten getötet worden. Unter ihnen seien 14 Ausländer und vier Afghanen, sagte ein Sprecher des Innenministeriums, Nasrat Rahimi, am Sonntag. Auch alle sechs Attentäter seien getötet worden.mehr...

Kabul. Nach dem Sturm der radikalislamischen Taliban auf das Hotel Intercontinental in der afghanischen Hauptstadt Kabul könnte die Zahl der Toten auf mehr als 40 steigen. Das berichtete der Sender Tolo TV unter Berufung auf eine nicht genannte Quelle. Die Zahl passt zur Einschätzung von Augenzeugen, wonach die offiziellen Zahlen von Regierungssprechern weit untertrieben sein sollen. Die Taliban hatten sich in der Nacht zum Sonntag stundenlange Gefechte mit Sicherheitskräften geliefert. Nach Angaben des Innenministeriums wurden fünf oder sechs Zivilisten und alle sechs Angreifer getötet.mehr...

Damaskus. Die Kurden gehören zu den bedeutendsten Kriegsparteien in Syrien. Kämpfer der Kurdenmiliz YPG, die von den USA unterstützt werden, kontrollieren große Teile im Norden Syriens an der Grenze zur Türkei, wo die Kurden eine Selbstverwaltung eingerichtet haben.mehr...

Damaskus. Türkische Truppen und verbündete Rebellen haben nach Angaben von Menschenrechtlern nach Kämpfen mit kurdischen Verbänden ein Dorf im Nordwesten Syriens erobert. Der Ort Schengal in direkter Nähe zur syrischen Grenze sei von den türkischen Einheiten eingenommen worden, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Zuvor hatte Ankara eine Bodenoffensive in der Region, in der die Kurdenmilz YPG das Bündnis der Syrischen Demokratischen Kräfte anführt, angekündigt. Laut Menschrechtlern handelt es sich um den ersten eroberten Ort in kurdischem Gebiet.mehr...

Berlin. Die Bundesregierung hat den Angriff der radikal-islamischen Taliban auf ein Hotel in der afghanischen Hauptstadt Kabul verurteilt. Deutschland stehe gemeinsam mit der internationalen Gemeinschaft fest an der Seite Afghanistans und werde die afghanische Regierung weiter dabei unterstützen, das Land zu stabilisieren und seine Sicherheit zu verteidigen. Das sagte eine Außenamtssprecherin. In das Hotel Intercontinental waren Taliban-Kämpfer eingedrungen und hatten sich stundenlang Gefechte mit Sicherheitskräften geliefert. Mindestens zehn Menschen wurden getötet.mehr...

Damaskus. Nach Beginn der türkischen Bodenoffensive in Nordsyrien sind die Truppen Menschenrechtlern zufolge zunächst nicht in die von Kurden kontrollierte Region Afrin vorgedrungen. Es gebe allerdings weiterhin heftige Kämpfe zwischen der kurdisch geführten Allianz der Syrischen Demokratischen Kräfte und „türkischen Truppen“ nahe der türkischen Grenze. Das berichtet die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Die türkischen Streitkräfte erklärten, die „Operation Olivenzweig“ gehe wie geplant weiter. Einheiten der Türkei waren nach Angaben von Ministerpräsident Binali Yildirim über die Grenze bei Kilis nach Nordsyrien eingerückt.mehr...

Istanbul. Türkische Bodentruppen sind in die von kurdischen Milizen kontrollierte Region Afrin in Syrien einmarschiert. Das sagte der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim, wie die Nachrichtenagentur DHA berichtete. Die Türkei hatte gestern mit Luftschlägen eine groß angelegte Offensive gegen kurdische Truppen im Nordwesten Syriens begonnen. Die „Operation Olivenzweig“ zielt auf die mit den USA verbündeten syrischen Volksschutzeinheiten YPG.mehr...

Istanbul. Türkische Bodentruppen sind in die von kurdischen Milizen kontrollierte Region Afrin in Syrien einmarschiert. Das sagte der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim am Sonntag, wie die Nachrichtenagentur DHA berichtete.mehr...

Kabul. Die radikalislamischen Taliban haben den mehr als 13-stündigen Angriff auf das große Hotel Intercontinental in der afghanischen Hauptstadt Kabul für sich reklamiert. In einem per E-Mail verbreiteten Bekenntnis hieß es, fünf ihrer „heiligen Krieger“ hätten Dutzende ausländische und afghanische Feinde getötet. Nach offiziellen Angaben waren bei dem Angriff, der am späten Samstagabend begonnen hatte, mindestens sechs Zivilisten, darunter eine Ausländerin, getötet worden. Ein Augenzeuge sagte aber, die Zahl der Opfer sei „viel höher“ als das, was die Regierung zugebe.mehr...

Kabul. Nach mehr als 13 Stunden ist der Angriff von vier bewaffneten Männern auf das Hotel Intercontinental in der afghanischen Hauptstadt Kabul blutig zu Ende gegangen. Mindestens zehn Menschen seien getötet worden, sagten mehrere Sprecher des Innenministeriums. Aus dem Gebäude waren aber auch Stunden später noch Schüsse und Explosionen zu hören. Die Sicherung des Hotels ging im obersten Stockwerk noch weiter, wie ein Polizeibeamter sagte. Insgesamt wurden sechs Zivilisten getötet, unter ihnen eine Ausländerin. Vier Attentäter kamen ums Leben.mehr...

Istanbul/Kairo. Nur einen Tag nach Beginn einer Militäroperation schickt die Türkei nach eigener Darstellung Bodentruppen nach Nordsyrien. Die kurdischen Milizen sprechen von Propaganda.mehr...

Istanbul. Nach Beginn der türkischen Militäroffensive gegen kurdische Milizen im Nordwesten Syriens sind nach einem Bericht von der Türkei unterstützte Rebellen vorgerückt. Kämpfer der Freien Syrischen Armee seien in die von den kurdischen Volksschutzeinheiten YPG kontrollierte Enklave Afrin eingedrungen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Details sind noch nicht bekannt. Die Türkei hatte gestern mit Luftschlägen eine groß angelegte Offensive gegen kurdische Truppen im Nordwesten Syriens begonnen. Die „Operation Olivenzweig“ zielt auf die mit den USA verbündeten YPG.mehr...

Kabul. Zwei der Attentäter kommen ins Restaurant des schwer gesicherten Luxushotels und bestellen Essen. Dann schießen sie. Andere rennen von Tür zu Tür und suchen Ausländer, um sie zu töten. Unter den Opfern sind Piloten einer Fluglinie. Und ein Mitglied des Friedensrates.mehr...

Kabul. Nach 13 Stunden ist der Angriff von mehreren Attentätern auf das große Hotel Intercontinental in Kabul beendet. Das sagte ein Innenministeriumssprecher. Insgesamt seien sechs Zivilisten getötet worden, unter ihnen eine Ausländerin. Sieben Menschen wurden verletzt. Außerdem sind den Angaben nach alle vier Attentäter ums Leben gekommen. Ein geretteter Augenzeuge sagte der dpa, die Zahl der Opfer sei „viel höher“ als die offiziellen Angaben der Regierungssprecher. Die Attentäter hätten gezielt nach Ausländern und Regierungsbeamten gesucht und dann geschossen.mehr...

Kabul. Nach 13 Stunden ist der Angriff von mehreren Attentätern auf das große Hotel Intercontinental in der afghanischen Hauptstadt Kabul offiziell beendet. Das sagte ein Innenministeriumssprecher. Ein Reporter der dpa vor Ort hörte aber danach weitere Explosionen aus dem Hotel. Insgesamt seien sechs Zivilisten getötet worden, unter ihnen eine Ausländerin, sagte der Ministeriumssprecher. Sieben Menschen wurden verletzt. Außerdem kamen drei Attentäter ums Leben gekommen. Regierungssprecher in Afghanistan sind dafür bekannt, Opferzahlen für die Öffentlichkeit zu schönen.mehr...

Kabul. Bei dem Angriff von mutmaßlich vier Attentätern auf das große Hotel Intercontinental in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind nach offiziellen Angaben mindestens fünf Menschen getötet und sechs verletzt worden. Das sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Außerdem habe man die Leichen von zwei Attentätern gefunden. Bisher seien alle Stockwerke bis auf das oberste gesichert worden, so der Sprecher. Dabei seien mehr als 100 Gäste gerettet worden, darunter 16 Ausländer. Die Sicherheitskräfte rückten nun auf das letzte Stockwerk vor, dort soll sich ein letzter Attentäter verschanzt haben.mehr...

Kilis. Nach dem Beginn der türkischen Militäroffensive gegen kurdische Milizen im Nordwesten Syriens sind drei Raketen aus Syrien in Richtung der türkischen Grenzprovinz Kilis abgefeuert worden. Das berichtete die türkische Nachrichtenagentur Anadolu. Die Geschosse hätten am Morgen mehrere Wohngebiete getroffen. Dabei sei eine Person leicht verletzt worden. Die Türkei hatte gestern mit der groß angelegten Offensive begonnen. Die „Operation Olivenzweig“ zielt auf die mit den USA verbündeten kurdischen Volksschutzeinheiten YPG in der Enklave Afrin.mehr...

Kabul. Nach dem Angriff auf das Hotel Intercontinental in der afghanischen Hauptstadt Kabul waren auch in den frühen Morgenstunden noch Schüsse zu hören. Insgesamt sei die Lage aber ruhiger geworden, berichtete ein TV-Sender. Über die Zahl der Todesopfer gibt es keine genauen Angaben. Ein Augenzeuge sprach gegenüber dem Sender von mindestens 15 Toten. Vier bewaffnete Männer hatten am Abend das Hotel angegriffen. Laut Polizei wurden drei Täter getötet. In Medienberichten hieß es aber, dass noch mehrere Täter am Leben seien und weiter gegen die Sicherheitskräfte kämpften.mehr...

Istanbul. Die türkische Militäroffensive gegen kurdische Milizen im Nordwesten Syriens hat in Berlin und Moskau Besorgnis ausgelöst. „Wir beobachten die Entwicklung dieser Situation sehr genau“, teilte das russische Außenministerium mit. Man fordere alle Seiten zur Zurückhaltung auf. Auch aus dem Auswärtigen Amt in Berlin hieß es: „Wir rufen alle Beteiligten auf, jetzt besonnen zu handeln und keine neue Gewalt aufkommen zu lassen.“ Der türkische Regierungschef Binali Yildirim kündigte für heute den Einsatz von Bodentruppen an.mehr...

Kairo. US-Vizepräsident Mike Pence hat Ägypten im Kampf gegen Terrorismus weitere Unterstützung zugesichert. „Die Vereinigten Staaten stehen Schulter an Schulter mit Ägypten in ihrem Kampf gegen den Terrorismus in diesem Land“, sagte Pence in Kairo zum Auftakt seiner Nahostreise nach einem Treffen mit Staatspräsident Abdel Fattah al-Sisi. Nach dem schwersten Anschlag in Ägypten seit Jahrzehnten würden die beiden Staaten weiter „als Partner und Freunde“ zusammenarbeiten. Bei dem Angriff von Dschihadisten auf eine Moschee im November waren mehr als 300 Menschen getötet worden.mehr...

Kabul. Bei einem Angriff von vier bewaffneten Männern auf das große Hotel Intercontinental in der afghanischen Hauptstadt Kabul hat es mehrere Tote gegeben. Laut Polizei wurden drei der Täter getötet. Ein TV-Sender zitierte allerdings einen Augenzeugen, der sagte, er habe auf der Flucht mindestens 15 Tote und Verletzte gesehen. Afghanische Regierungssprecher sind dafür bekannt, Opferzahlen für die Öffentlichkeit klein zu halten. Zu Medienberichten über eine Geiselnahme wollten Einsatzkräfte und Behördensprecher nichts sagen.mehr...

Kabul. Vier bewaffnete Männer haben in der afghanischen Hauptstadt Kabul ein großes Hotel angegriffen. Dabei gab es offenbar mehrere Tote. Laut Innenministerium wurden zwei der Angreifer getötet. Der Nachrichtenchef eines TV-Senders zitierte allerdings einen Augenzeugen, der sagte, er habe auf der Flucht mindestens 15 Tote und Verletzte gesehen. Wieviele Gäste noch im Hotel waren und ob die verbleibenden beiden Attentäter, wie von einigen afghanischen Medien berichtet, noch Geiseln in ihrer Gewalt hatten, ist unklar.mehr...

Kabul. Vier bewaffnete Männer haben ein großes Hotel in der afghanischen Hauptstadt Kabul angegriffen und sich in dem Gebäude Schießereien mit Spezialeinheiten geliefert. Ein Sprecher des Innenministeriums sagte, die Männer seien um kurz nach 21.00 Uhr Ortszeit in das Hotel eingedrungen. Aus dem Gebäude waren Schüsse zu hören. Ein Angreifer wurde nach Angaben des Innenministeriums getötet. Zu möglichen Opfern unter den Hotelgästen und dem Personal gab es zunächst keine Angaben.mehr...

Kabul. Vier Unbekannte haben in der afghanischen Hauptstadt Kabul ein großes Hotel angriffen und schießen nach Medienberichten auf Gäste. Laut Innenministeriums drangen die Männer kurz nach 21.00 Uhr Ortszeit in das Hotel ein. Sie hätten in der Küche Feuer gelegt und sich im vierten und fünften Stückwerk verschanzt. Bisher habe man nur Schusswechsel, aber nicht die Detonation von Sprengstoffwesten gehört. Der Sender Tolo TV meldete, die Angreifer hätten einige Menschen getötet, andere seien als Geiseln genommen worden.mehr...

Schlaglichter

20.01.2018

Angriff auf großes Hotel in Kabul

Kabul. Unbekannte haben in der afghanischen Hauptstadt Kabul ein großes Hotel angegriffen und nach Medienberichten auf Gäste geschossen. Ein Sprecher des Innenministeriums sagte, ein Terrorangriff auf das Hotel Intercontinental sei im Gang, Sicherheitskräfte hätten die Gegend abgesperrt. Bisher sei unklar, wieviele Angreifer im Hotel seien. Auch zu Opfern gebe es noch keine Hinweise. Der Sender Tolo TV meldete, die Angreifer hätten einige Menschen getötet, andere seien in Geiselhaft genommen worden.mehr...

Kabul. Der zweite schwere Angriff in Kabul gleich zu Jahresanfang trifft ein großes Hotel. Die Gefechte der Spezialkräfte mit den Angreifern dauern Stunden. Gleichzeitig versuchen sie, Gäste zu retten. Unter anderem waren im Haus eine Hochzeit und eine Konferenz im Gang.mehr...

Berlin. Nach Beginn der türkischen Militäroffensive gegen kurdische Truppen in Nordsyrien ruft das Auswärtige Amt alle Beteiligten zu Besonnenheit auf. Man sehe mit Sorge nach Nordsyrien, war aus dem AA zu hören. Die aufgeheizte Rhetorik und auch der Beschuss über die Grenze, der allerdings nicht neu sei, seien nicht ermutigend. Zuvor hatte die Türkei die „Operation Olivenzweig“ begonnen, um nach eigener Darstellung die Bewohner der nordsyrischen Grenzregion von der „Unterdrückung durch Terroristen“ zu befreien.mehr...

Barcelona. Der abgesetzte katalanische Präsident Carles Puigdemont schließt eine Rückkehr aus dem Exil in Belgien nicht aus, um im Parlament in Barcelona erneut zum Regierungschef der spanischen Konfliktregion gewählt zu werden. Entsprechend zitierte der Sender „TV3“ den Anwalt des Separatisten. Bei einer Rückkehr droht Puigdemont eine Inhaftierung. Deshalb hatte er nach dem Erfolg der Separatisten bei der Neuwahl im Dezember bisher vorgeschlagen, dass er dem Parlament sein Regierungsprogramm von Belgien aus präsentiert.mehr...

Istanbul/Kairo. Die „Operation Olivenzweig“ hat begonnen: Die Türkei sieht die starke kurdische Präsenz in Nordsyrien schon lange als Gefahr. Doch der Angriff auf den US-Verbündeten ist risikoreich. Und könnte auch Auswirkungen auf anstehende Friedensgespräche haben.mehr...

Istanbul. Trotz gegenteiliger Appelle der USA hält die Türkei an ihren Plänen für eine Offensive gegen die Kurden-Miliz YPG in der nordsyrischen Region Afrin fest.mehr...

Istanbul. Knapp acht Wochen nach seiner Entlassung aus der Untersuchungshaft in der Türkei ist der Ehemann der deutschen Journalistin Mesale Tolu erneut festgenommen worden. Das bestätigte Mesale Tolus Vater Ali Riza Tolu der Deutschen Presse-Agentur in Istanbul. Die sozialistische Partei ESP, in deren Vorstand Corlu sitzt, teilte nach Angaben der linken Nachrichtenagentur Etha mit, in mehreren Städten sei es zu Polizeirazzien gegen ihre Unterstützer gekommen. Corlu war erst am 29. November bis zu einem Urteil in seinem Prozess auf freien Fuß gesetzt worden.mehr...

Istanbul. In der Türkei wird der Ausnahmezustand erneut um drei Monate verlängert. Die Mehrheit der Abgeordneten im Parlament, in dem die islamisch-konservative Regierungspartei AKP die meisten Sitze hat, stimmte am Abend für die inzwischen sechste Verlängerung seit dem Putschversuch vom Juli 2016, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtet. Die Regierung begründet den Ausnahmezustand mit der Terrorbekämpfung. Der Sprecher der pro-kurdischen Oppositionspartei HDP, Ayhan Bilgen, kritisierte, die Regierung lege keinerlei Beweise für eine weitere Bedrohungslage vor.mehr...

Istanbul. Nach der Ankündigung einer neuen Militäroperation gegen die Kurden im Nordwesten Syriens hat die Türkei weitere Truppen an die Grenze verlegt. Syriens Führung drohte im Gegenzug mit dem Abschuss türkischer Jets, sollten diese syrisches Gebiet bombardieren. Vize-Außenminister Faisal al-Mikdad erklärte laut der staatlichen Nachrichtenagentur Sana, die türkische Luftwaffe solle einen Angriff nicht als „Spaziergang“ betrachten. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hatte einen Militäreinsatz auf die Region Afrin angekündigt, die von der Kurdenmiliz YPG kontrolliert wird.mehr...

Kiew. Das ukrainische Parlament hat mit deutlicher Mehrheit ein umstrittenes Gesetz zu den abtrünnigen Gebieten im Osten des Landes verabschiedet. Das Gesetz stuft die Rebellengebiete als von Russland besetzt ein. Ukrainer, die gegen die Kiewer Regierungstruppen kämpfen oder für die Behörden der betreffenden Gebiete arbeiten, unterliegen demnach einer strafrechtlichen Verfolgung. Im Vorfeld wurde kritisiert, dass mit der Novelle Grundrechte außer Kraft gesetzt und faktisch in Teilen Kriegsrecht gelten würde.mehr...

Istanbul. Die türkische Regierung will den Ausnahmezustand eineinhalb Jahre nach dem Putschversuch zum sechsten Mal um drei weitere Monate verlängern. Das habe das Kabinett nach einer Empfehlung des Nationalen Sicherheitsrats beschlossen, meldet die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hatte den Notstand nach dem Putschversuch vom 15. Juli 2016 ausgerufen und kann seitdem weitestgehend per Dekret regieren. Die Dekrete sind bis zu einer Aufhebung des Ausnahmezustands nicht vor dem Verfassungsgericht anfechtbar.mehr...

Karlsruhe. Die Bundesanwaltschaft hat vor dem Münchner Oberlandesgericht Anklage gegen einen jungen Afghanen erhoben, der in seiner Heimat als Taliban-Mitglied einen Mord begangen haben soll. Gemeinsam mit anderen Mitgliedern seiner Einheit soll er einen afghanischen Polizisten getötet haben. Er soll dem an einen Baum gefesselten Mann mehrfach mit einer Holzlatte auf den Kopf geschlagen und auf ihn geschossen haben. Als er später Selbstmordanschläge habe begehen sollen, sei er geflohen und mithilfe von Schleusern über die Türkei, Griechenland und Österreich 2013 nach Deutschland gekommen.mehr...

Frankfurt. Die Deutsche Börse sieht sich einer milliardenschweren Forderung des Iran gegenüber. Hintergrund ist ein seit vielen Jahren laufender Rechtsstreit in den USA über iranisches Vermögen, das wegen des Verdachts der Terrorfinanzierung eingefroren und teils an Anschlagsopfer ausgezahlt wurde. Die Deutsche Börse ist über ihre Luxemburger Tochter Clearstream in den Fall verwickelt. Der Iran verlange die Herausgabe von Vermögenswerten über rund 4,9 Milliarden US-Dollar zuzüglich Zinsen, erklärte die Deutsche Börse. Die Klage sei in Luxemburg anhängig.mehr...

Istanbul. Eineinhalb Jahre nach dem Putschversuch in der Türkei steht der Ausnahmezustand in dem Land vor einer neuen, sechsten Verlängerung. Die Annahme des Vorschlags des Nationalen Sicherheitsrats durch das Parlament gilt angesichts der absoluten Mehrheit der AKP von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan als Formsache. Die Opposition und Menschenrechtler fordern seit langem eine Aufhebung des Ausnahmezustands, unter dem Grundrechte eingeschränkt sind. Auch in der Wirtschaft regt sich Unmut über die Dauer der Maßnahme, die Investoren verunsichert.mehr...

Islamabad. Nach stark intensiviertem Druck der USA auf Pakistan wegen dessen angeblicher Unterstützung der afghanischen Taliban führt Pakistan nun Gespräche mit der Islamistengruppe. Eine hochrangige Delegation des inoffiziellen Taliban-Büros in Katar sei schon am Montag in der Hauptstadt Islamabad angekommen, verlautete aus Sicherheitskreisen. Das Treffen finde in den Bergen im Ort Murree statt. Es gehe wohl um Möglichkeiten, den Friedensprozess zwischen den Taliban und der afghanischen Regierung wieder aufzunehmen, sagte der Informant.mehr...

Berlin. Außenminister Sigmar Gabriel hat sich von den Äußerungen des in der Türkei inhaftierten „Welt“-Korrespondent Deniz Yücels zu möglichen Tauschgeschäften für seine Freilassung distanziert. Yücel hatte in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur gesagt, dass er schmutzige Deals zwischen Berlin und Ankara für seine Freilassung ablehne. Schmutzige Deals gebe es nicht, entgegnete Gabriel in Berlin. „Es ist übrigens auch gegenüber der Türkei nicht sinnvoll, auch nur in solchen Kategorien zu denken.“mehr...

Ausland

17.01.2018

Neue Runde im Katalonien-Streit

Barcelona. Für die Unabhängigkeitsgegner geht der katalanische Albtraum 2018 weiter. Aber auch die Separatisten stehen vor Herausforderungen. Bei der ersten Parlamentssitzung blieben die Stühle der inhaftierten oder geflohenen Politiker leer. Die Frage: Darf man aus dem Exil regieren?mehr...

Tel Aviv. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erwartet nach eigener Aussage, dass die US-Botschaft spätestens Anfang nächsten Jahres in Jerusalem eröffnen wird. „Ich bin zuversichtlich, dass sie deutlich schneller umziehen wird, als die Leute denken, innerhalb eines Jahres von heute an“, sagte Netanjahu nach einem Bericht der „Times of Israel“. US-Präsident Donald Trump hatte Anfang Dezember in einem historischen Alleingang Jerusalem als Israels Hauptstadt anerkannt. Damals kündigte er auch die Verlegung der amerikanischen Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem an.mehr...

Berlin. Deniz Yücel ist zum Symbol der deutsch-türkischen Krise geworden. Im dpa-Interview erzählt der Journalist, auf welche Art er auf keinen Fall freikommen möchte - und was er nach der Entlassung aus dem Gefängnis als erstes machen will.mehr...

Berlin. Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn wirbt für eine Anerkennung Palästinas als Staat. „Wir Europäer müssen zeigen, dass auch die Palästinenser ein Recht auf ihren eigenen Staat haben“, sagte Asselborn der „Süddeutschen Zeitung“.mehr...

Washington. Die US-Regierung von Präsident Donald Trump friert 65 Millionen US-Dollar der Zahlungen für das Palästinenserhilfswerk der Vereinten Nationen vorübergehend ein. Das sagte die Sprecherin des Außenministeriums, Heather Nauert, in Washington. Die Mittel sollten nicht dauerhaft gestrichen werden, erklärte sie. Es müsse aber eine Überprüfung geben, wie die Mittel eingesetzt würden. Nauert sagte, es gehe bei dem Schritt nicht darum, jemanden zu bestrafen. Andere Länder müssten einen größeren Beitrag für das Hilfswerk leisten.mehr...

Berlin. Der seit mehr als elf Monaten in der Türkei inhaftierte „Welt“-Korrespondent Deniz Yücel hat die Veröffentlichung eines Buches angekündigt. „Es erscheint am 14. Februar in der Edition Nautilus“, sagte Yücel in einem schriftlich über seine Anwälte geführten Interview der Deutschen Presse-Agentur. Das Buch trage den Titel „Wir sind ja nicht zum Spaß hier“. Dabei handele es sich um „eine Sammlung aus überarbeiteten alten und ganz alten, aber, wie wir meinen, immer noch lesenswerten Texten aus der "Welt", der "taz" und der "Jungle World".“mehr...

Berlin. Die Bundesregierung fordert die Entlassung von Deniz Yücel aus der Haft in der Türkei und hat Rüstungsexporte an den Nato-Partner eingeschränkt. Der Journalist sagt nun, er wolle auf keinen Fall mit Hilfe „schmutziger Deals“ freikommen.mehr...

Berlin. Der seit elf Monaten in der Türkei inhaftierte „Welt“-Korrespondent Deniz Yücel lehnt einen etwaigen Tauschhandel zwischen Berlin und Ankara für seine Freilassung ab. Für schmutzige Deals stehe er nicht zur Verfügung, sagte Yücel in einem schriftlich über seine Anwälte geführten Interview der Deutschen Presse-Agentur. Außenminister Sigmar Gabriel hatte kürzlich gesagt, die Türkei sei zwar Nato-Partner. Trotzdem habe die Bundesregierung eine sehr große Anzahl von Rüstungsexporten nicht genehmigt. Dabei werde es auch bleiben, solange der Fall Yücel nicht gelöst sei.mehr...

Berlin. Die regelmäßigen Konsultationen zwischen den Regierungen Deutschlands und der Türkei werden einem Medienbericht zufolge wieder aufgenommen. Wie die „Welt“ unter Berufung auf Sicherheitskreise meldet, ist für heute ein Treffen zwischen Vertretern des Bundesinnenministeriums und ranghohen türkischen Beamten in Berlin geplant. Ein Thema ist demnach der Kampf gegen die Terrormiliz IS. Die Türkei steht seit Monaten in der Kritik, weil die Regierung nach der Niederschlagung des Putschversuchs im Juli 2016 den Ausnahmezustand verhängt und „Säuberungen“ ausgerufen hatte.mehr...

Washington. Die US-Regierung von Präsident Donald Trump friert 65 Millionen US-Dollar der Zahlungen für das Palästinenserhilfswerk der Vereinten Nationen vorübergehend ein. Das sagte eine Sprecherin des Außenministeriums in Washington. Die Mittel sollten nicht dauerhaft gestrichen werden. Es müsse aber eine Überprüfung geben, wie sie eingesetzt würden. UN-Generalsekretär António Guterres zeigte sich vor der Ankündigung „sehr besorgt“ über die Auswirkungen möglicher Kürzungen im US-Budget. Palästinenservertreter kritisierten die Entscheidung scharf.mehr...

Washington/Tel Aviv. Erst hatte Trump via Twitter gedroht, jetzt macht die US-Regierung ernst: Mittel für das Palästinenserhilfswerk UNRWA werden eingefroren. Die Palästinenser sind entsetzt.mehr...

Vancouver. Mit einem Mix aus Sanktionen und Diplomatie wollen die USA und weitere Länder Nordkorea zur Aufgabe seiner Massenvernichtungswaffen bewegen. Außenminister aus 20 Ländern versammelten sich heute im kanadischen Vancouver, um über weitere Strafmaßnahmen, diplomatische Mittel und nukleare Abrüstung im Nordkorea-Konflikt zu sprechen. Russland und China - zwei der wichtigsten Handelspartner Pjöngjangs - waren zu dem zweitägigen Treffen nicht geladen. Ob das Treffen konkrete Ergebnisse bringt, ist offen.mehr...

Vancouver. Mit Zuckerbrot und Peitsche wollen die USA und ihre Verbündeten im Nordkorea-Konflikt die Kehrtwende schaffen. Oberstes Ziel bleibt die nukleare Abrüstung, heißt es beim Ministertreffen in Kanada. Aber zwei der wichtigsten Staaten stehen dort nicht auf der Gästeliste.mehr...

Caracas. In einer dramatischen Operation hat das Militär im krisengebeutelten Venezuela eine Gruppe Aufständischer ausgeschaltet, die zur Rebellion gegen Präsident Nicolás Maduro aufgerufen hatte. Wie die Regierung mitteilte, wurden mehrere Menschen getötet und verletzt. Es gibt bislang keine offizielle Bestätigung, ob auch der Anführer, der als Staatsfeind Nummer 1 gesuchte Óscar Pérez, getötet worden ist. Die Siedlung El Junquito bei Caracas war umstellt worden, hunderte Polizisten und Soldaten waren im Einsatz.mehr...

Istanbul. Der deutsche Generalkonsul Georg Birgelen hat den seit elf Monaten in der Türkei inhaftierten „Welt“-Korrespondenten Deniz Yücel im Gefängnis besucht. Birgelen habe im Hochsicherheitsgefängnis in Silivri ausführlich mit Yücel sprechen können, hieß es aus dem Auswärtigen Amt. Dem Journalisten gehe es dem Umständen entsprechend gut. Yücel sitzt seit Februar vergangenen Jahres wegen Terrorvorwürfen in Untersuchungshaft, ohne dass die Staatsanwaltschaft bislang eine Anklageschrift vorgelegt hätte. Die Bundesregierung fordert seine Freilassung.mehr...

Bagdad. Bei einem verheerenden Doppelanschlag im Zentrum von Bagdad haben zwei Selbstmordattentäter zahlreiche Menschen mit in den Tod gerissen. Neben den beiden Angreifern kamen mindestens 27 Menschen ums Leben, wie die irakische Gesundheitsbehörde meldete. Mindestens 80 Menschen seien verletzt worden, viele von ihnen schwer. Augenzeugen berichteten, die Bomben seien in der Nähe einer Gruppe von Bauarbeitern gezündet worden. Zunächst übernahm niemand die Verantwortung für den Doppelanschlag. Die Terrormiliz IS hatte sich in der Vergangenheit vielfach zu Attentaten im Irak bekannt.mehr...

Moskau/Istanbul. Berichten zufolge will Washington im Norden Syriens zusammen mit der Kurden-Miliz YPG eine Grenztruppe aufbauen. Der türkische Präsident Erdogan spricht von einer „Terrorarmee“ und sagt ihr den Kampf an.mehr...

Bagdad. Militärisch ist die Terrormiliz Islamischer Staat im Irak besiegt. Doch die Extremisten sind nicht zerschlagen, sondern untergetaucht. Das Land ist noch immer weit entfernt von Stabilität.mehr...

Bagdad. In Bagdad haben zwei Attentäter mindestens 27 Menschen getötet. Die Männer hatten nach Angaben des irakischen Innenministeriums Sprengstoffwesten gezündet. Mindestens 80 Menschen seien verletzt worden, heißt es von den Gesundheitsbehörden. Viele sind sehr schwer verletzt, die Zahl der Toten könnte also noch steigen. Wie Augenzeugen berichten, sprengten sich die Angreifer in der Nähe einer Gruppe von Bauarbeitern in die Luft. Noch hat sich niemand zu der Tat bekannt.mehr...

Bagdad. In Bagdad sind bei zwei Explosionen mindestens 27 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 80 seien verletzt worden, teilte das irakische Gesundheitsministerium mit. Die Detonationen ereigneten sich Augenzeugen zufolge in unmittelbarer Nähe einer Gruppe von Bauarbeitern. Weitere Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt.mehr...

Bagdad. Mindestens 16 Menschen sind bei zwei Explosion in Bagdad getötet worden. Das teilte das irakische Innenministerium ohne weitere Angaben mit. Wie Augenzeugen berichten, ereigneten sich die Detonationen in unmittelbarer Nähe einer Gruppe von Bauarbeitern. Es sollen auch mehrere Menschen verletzt worden sein.mehr...

Caracas. Das Venezuela-Drama steuert mit Plünderungen und leeren Regalen einer Eskalation entgegen. Nicolás Maduro könnte dennoch in wenigen Monaten legal wiedergewählt werden. Sein wichtigster Wahlhelfer: Der Hunger.mehr...

Schlaglichter

15.01.2018

Explosion in Bagdad

Bagdad. In Bagdad hat es bei einer Explosion Augenzeugen zufolge mehrere Opfer gegeben. Die Detonation ereignete sich demnach am frühen Morgen auf dem Platz der Luftfahrt. Nähere Angaben zu dem Vorfall in der irakischen Hauptstadt lagen zunächst nicht vor.mehr...

Caracas. Im Kampf gegen die Hungerkrise und die zunehmenden Plünderungen setzt das sozialistische Venezuela auf eine Steigerung der Erdölförderung. „Wir sind wieder nah der Förderung von 1,9 Millionen Barrel pro Tag“, sagte Ölminister Manuel Quevedo in Caracas. „2018 wird das Jahr der Erholung.“ Ziel sei es, die Förderung wieder auf über zwei Millionen Barrel zu steigern. Mit mehr Förderung und der Hoffnung auf steigende Ölpreise soll die tiefste Versorgungskrise in der Geschichte des südamerikanischen Landes gemeistert und die drohende Pleite abgewendet werden.mehr...

Ramallah. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch US-Präsident Donald Trump als „Ohrfeige des Jahrhunderts“ kritisiert. „Herr Trump hat die Jerusalem-Frage mit einem Tweet vom Tisch gewischt“, klagte Abbas bei einer Rede zum Auftakt eines zweitägigen Treffens des PLO-Zentralrats in Ramallah im israelisch besetzten Westjordanland. Die Friedensverträge mit Israel erklärte Abbas laut „Haaretz“ für „tot“. Weltweit war Trumps Schritt heftig kritisiert worden, in den Palästinensergebieten kam es zu Unruhen.mehr...

Teheran. Bei den jüngsten regimekritischen Protesten im Iran sind insgesamt 25 Menschen getötet worden. Das gab Justizsprecher Gholamhussein Mohseni Edzehi bekannt. Ein Polizeisprecher hatte letzte Woche noch von 20 Toten gesprochen - 18 Demonstranten und zwei Zuschauer, die während der Proteste in einem Unfall ums Leben gekommen seien. „Wir hatten zwar einige Unruhen erwartet, aber nicht in diesem Ausmaß“, sagte der Justizsprecher nach Angaben der Nachrichtenagentur IRNA.   mehr...

Istanbul. Die türkischen Streitkräfte stehen nach Angaben von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan unmittelbar vor einer Operation gegen die Kurden-Milizen in Nordsyrien. Erdogan kündigte vor Anhängern seiner AKP an, „in den kommenden Tagen“ werde die „Operation Schutzschild Euphrat“ auf die von den Kurden-Milizen der YPG kontrollierte Region Afrin ausgedehnt. Besonders die USA rief Erdogan dazu auf, „die legitimen Anstrengungen der Türkei zu unterstützen“. Die USA unterstützen die YPG und haben die Kurden-Milizen im Kampf gegen die Terrormiliz IS mit Waffen ausgerüstet.mehr...

Teheran. Der Iran hat US-Präsident Donald Trump davor gewarnt, das internationale Atomabkommen mit seinem Land zu torpedieren. „Der Deal ist eine herausragende diplomatische Errungenschaft, die keiner so einfach untergraben kann“, sagte Präsident Hassan Ruhani in Teheran. Der Versuch Trumps, dies zu tun, werde die USA international nur isolieren. Außerdem würde jede Regierung an Kredit verlieren, wenn sie die von Vorgängerregierungen geschlossenen Abkommen - insbesondere wenn diese international anerkannt sind - ignorieren oder ändern sollte, sagte Ruhani.mehr...

Berlin. Die Bundesregierung will die Beziehungen zu Jordanien ausbauen und dem Land dauerhaft den Rücken stärken im Kampf gegen islamistischen Terrorismus. „Wir wissen, dass diese Region über lange Zeit nicht zur Ruhe kommen wird, umso wichtiger ist es, dass man verlässliche Beziehungen zueinander aufbaut“, sagte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen bei einem Besuch in der jordanischen Hauptstadt Amman. Sie übergab den Sicherheitskräften symbolisch 56 Kleinbusse, 70 Laster und zwei Ausbildungsflugzeuge, um deren Mobilität an der Grenze zu Syrien zu verbessern.mehr...

Tel Aviv. Israels Armee hat nach eigenen Angaben einen Angriffstunnel der radikalislamischen Hamas zerstört, der vom Gazaastreifen unter dem Warenübergang Kerem Schalom nach Ägypten führte. „Der Terror-Tunnel war 1,5 Kilometer lang und verlief 180 Meter tief in israelisches Gebiet“, sagte Armeesprecher Jonathan Conricus. Es ist der dritte Tunnel dieser Art, den Israel nach eigenem Bekunden binnen zwei Monaten zerstört hat. Es gebe keine Informationen zu möglichen Opfern, sagte der Sprecher.mehr...

Bogotá. UN-Generalsekretär António Guterres hat dem Friedensprozess in Kolumbien die volle Unterstützung der Vereinten Nationen zugesagt. Das Friedensabkommen mit der linken Farc-Guerilla sei weltweit ein Beispiel für die Lösung bewaffneter Konflikte, sagte Guterres in Bogotá nach einem Treffen mit dem kolumbianischen Staatschef Juan Manuel Santos. Guterres forderte die kolumbianische Regierung auf, sich stärker um die Entwicklung in den bisher von der Guerilla besetzten Gebieten zu bemühen. Viele ehemalige Kampfgebiete, die die Farc aufgegeben hat, machen nun bewaffnete Banden unsicher.mehr...

Berlin. Im Kampf gegen Islamisten greift die Bundesregierung Jordanien erneut mit technischer Ausstattung unter die Arme. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen will in der jordanischen Hauptstadt Dutzende Kleinbusse, Laster und zwei Ausbildungsflugzeuge symbolisch an die jordanischen Sicherheitskräfte übergeben. Damit will Deutschland einen indirekten Beitrag zum Kampf gegen den islamistischen Terror leisten. Für Waffen, Ausrüstung und Infrastruktur stellte die Bundesregierung 2017 130 Millionen Euro bereit. Jordanien ist eines der stabilsten Länder im Nahen Osten.mehr...

Berlin. Im Kampf gegen Islamisten greift die Bundesregierung Jordanien erneut mit technischer Ausstattung unter die Arme. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen will heute in der jordanischen Hauptstadt Kleinbusse, Laster und zwei Ausbildungsflugzeuge symbolisch an die jordanischen Sicherheitskräfte übergeben. Die „Ertüchtigungsinitiative“ ist ein indirekter Beitrag Deutschlands zum Kampf gegen den islamistischen Terror. Damit sollen „vertrauenswürdige“ Staaten in Krisenregionen in die Lage versetzt werden, selbst für Sicherheit und Stabilität zu sorgen.mehr...

Peking. Nach der Ankündigung der USA, den Atomdeal mit dem Iran nur unter hohen Hürden fortzusetzen, hat China alle Seiten dazu aufgerufen, an geschlossenen Vereinbarungen festzuhalten. Der „hart erkämpfte“ iranische Atomvertrag müsse respektiert werden, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua den Außenamtssprecher. US-Präsident Donald Trump will die ausgesetzten Atomsanktionen gegen den Iran für weitere 120 Tage auf Eis legen und bis dahin am Atomdeal festzuhalten. Die europäischen Verbündeten sollen aber mit den USA binnen vier Monaten eine Anschlussregelung für das Abkommen finden.mehr...

Kabul. Nach dem schweren Anschlag auf die deutsche Botschaft in Kabul im Mai will das Auswärtige Amt die diplomatische Vertretung dem „Spiegel“ zufolge zunächst als Containerbau wiedereröffnen. Ein Kernteam von Diplomaten solle trotz der angespannten Sicherheitslage in Afghanistan von Sommer an in einer solchen Behelfsunterkunft arbeiten, schrieb das Nachrichtenmagazin. Das deutsche Botschaftsgebäude war am 31. Mai bei einem Anschlag mit einer Lastwagenbombe schwer beschädigt worden. Bis zu 150 Menschen starben.mehr...

Washington. Die USA lassen den Atomdeal mit dem Iran vorerst am Leben. Doch mittelfristig legt US-Präsident Donald Trump die Hürden auch für die Verbündeten sehr hoch.mehr...

Berlin. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen ist mit Bundestagsabgeordneten zu einem Besuch bei den deutschen Soldaten in Jordanien eingetroffen. Die CDU-Politikerin wollte bereits im November die Bundeswehr auf dem jordanischen Stützpunkt Al-Asrak besuchen. Aufgrund der Gespräche zur Regierungsbildung damals war die Reise abgesagt worden. Von Jordanien aus unterstützt die Bundeswehr die Luftangriffe der internationalen Allianz gegen die IS-Terrormiliz mit vier „Tornado“-Aufklärungsjets und einem Tankflugzeug.mehr...

Brüssel. Trotz der Forderung von US-Präsident Donald Trump nach Korrekturen hält die Europäische Union am Atomabkommen mit dem Iran fest, das erklärte eine Sprecherin der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini in Brüssel. Man werde nun zunächst mit Deutschland, Frankreich und Großbritannien sowie mit den übrigen EU-Staaten beraten. Trump hatte erklärt, er setze bestimmte Sanktionen wegen des iranischen Atomprogramms weiter aus, „aber nur, damit unsere europäischen Verbündeten zustimmen, dass wir die schrecklichen Fehler im Iran-Atomabkommen beheben.“mehr...

Teheran. Der Iran hat die Forderung von US-Präsident Donald Trump nach Änderungen am Atomabkommen abermals entschieden zurückgewiesen. „Das Atomabkommen ist ein international anerkannter und abgeschlossener Pakt und ist nicht neu verhandelbar“, betonte das iranische Außenministerium. Das Weiße Haus hatte zuvor zwar die Sanktionen gegen den Iran für weitere 120 Tage ausgesetzt, forderte aber zugleich bis zum nächsten Termin in vier Monaten eine härtere Gangart gegenüber Teheran. Es müsse sichergestellt werden, dass der Iran niemals eine Atombombe bauen könne.mehr...

Washington. Donald Trump hält vorerst an dem verhassten Atomdeal mit dem Iran fest, will aber den Druck auf die Regierung in Teheran verschärfen. Washington forderte die Partner in Europa auf, binnen 120 Tagen neue, schärfere Regelungen im Umgang mit dem Iran zu formulieren. Sollte das nicht gelingen, werde er die Atom-Sanktionen gegen den Iran wieder einführen. Dies käme einem einseitigen Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen gleich. Neben Iran und den USA sind daran die anderen UN-Vetomächte sowie Deutschland beteiligt. Der Iran reagierte gelassen: Die Kritik Trumps sei „langweilig“.mehr...

Teheran. Der Iran hat die scharfe US-Kritik im Zusammenhang mit dem Atomabkommen als „langweilig“ bezeichnet. „Die Politik von US-Präsident Donald Trump stellt lediglich den verzweifelten Versuch dar, ein solides internationales Abkommen zu untergraben“, schrieb Außenminister Mohammed Dschawad Sarif auf Twitter. Anstatt „eine langweilige Rhetorik“ immer wieder zu wiederholen, sollten sich die USA, wie der Iran, an das Abkommen halten. Das Weiße Haus hatte zuvor zwar die Sanktionen gegen den Iran für weitere 120 Tage ausgesetzt, forderte aber zugleich eine härtere Gangart gegenüber Teheran.mehr...

Gaza. Im Westjordanland und am Rande des Gazastreifens ist es erneut zu mehreren Konfrontationen zwischen Palästinensern und israelischen Soldaten gekommen. Mindestens 35 Palästinenser wurden verletzt, wie das Gesundheitsministerium in Gaza und der Rettungsdienst Roter Halbmond mitteilten. Rund 850 Palästinenser hätten im Westjordanland an 17 verschiedenen Orten Steine und Brandflaschen auf Soldaten geworfen und brennende Reifen in deren Richtung gerollt, teilte die israelische Armee mit. Soldaten hätten daraufhin Tränengas eingesetzt und Gummimantelgeschosse abgefeuert.mehr...

Washington. Das Weiße Haus hat die Sanktionen gegen den Iran für weitere 120 Tage ausgesetzt. Damit bleibt das Atomabkommen, das die Vetomächte des UN-Sicherheitsrates und Deutschland im Jahr 2015 abgeschlossen haben, in Kraft. Seither sind die Sanktionen der USA ausgesetzt und der US-Präsident muss alle 120 Tage entscheiden, ob dies auch weiterhin gelten soll. Eine Wiederaufnahme der Sanktionen wäre einer einseitigen Aufkündigung des Atomabkommens gleichgekommen. Washington kommt mit der Entscheidung Forderungen der europäischen Partner nach.mehr...

Washington. Aufatmen in der Welt: Die USA setzen ihre Atom-Sanktionen gegen den Iran weiter aus und halten damit den Atomdeal mit dem Land am Leben. Das Weiße Haus erfüllt damit eine Forderung seiner Partner in Europa.mehr...

Washington. Die USA haben Sanktionen wegen des iranischen Atomprogramms weiter ausgesetzt und halten damit das Atomabkommen mit der Islamischen Republik am Leben. Das gab das Weiße Haus bekannt.mehr...