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Alle Artikel zum Thema: Konflikte

Konflikte

Köln. Die Stadt Köln darf ein nicht genehmigtes Mahnmal zum Gedenken an den Völkermord an den Armeniern entfernen. Das hat das Kölner Verwaltungsgericht am Donnerstag entschieden (AZ: 18 L 906/19). Die Initiative „Völkermord erinnern“ hatte die Stele ohne Genehmigung der Stadt nahe des Kölner Doms aufgestellt. Gegen die geplante Beseitigung hatte ein Mitglied der Initiative Einspruch beim Verwaltungsgericht eingelegt und sich dabei auf das Recht der Meinungsfreiheit berufen.mehr...

Seoul. Vor seinem Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat sich Südkoreas Präsident Moon Jae In optimistisch über ein Abkommen zum kompletten Abbau des nordkoreanischen Atomprogramms geäußert. „Nordkorea hat seinen Willen zur vollständigen Denuklearisierung geäußert“, sagte Moon. Auch habe Pjöngjang keine Bedingungen gestellt, die die USA nicht akzeptieren könnten, wie etwa den Abzug amerikanischer Soldaten aus Südkorea. „Was sie wollen, ist ein Ende der feindseligen Politik, gefolgt von einer Sicherheitsgarantie.“ mehr...

Peking. Flugzeug oder Sonderzug aus Pjöngjang? In Europa, Südostasien oder der Mongolei? Fünf Orte sind in der engeren Wahl für den Gipfel zwischen US-Präsident Trump und dem nordkoreanischen Machthaber Kim. Gar nicht so einfach.mehr...

Berlin. CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich dagegen ausgesprochen, dass der bevorstehende türkische Wahlkampf in Deutschland ausgetragen wird. „Bei anstehenden Wahlen in der Türkei muss der Wahlkampf dort geführt werden“, sagte Kramp-Karrenbauer der Deutschen Presse-Agentur. Sie fügte hinzu: „Wir wollen in unseren Städten keine innertürkischen Konflikte, die unser Zusammenleben belasten.“ Der türkische Staatspräsident Erdogan hatte angekündigt, die Parlaments- und Präsidentschaftswahlen um fast anderthalb Jahre vorzuziehen, auf den 24. Juni 2018.mehr...

Mar-a-Lago. Nordkorea und Handelsfragen standen im Mittelpunkt des Treffens von Trump und Japans Regierungschef in Florida. Trump gibt sich wieder sicherer, dass es ein Treffen mit Nordkoreas Kim geben wird - aber nur, wenn es erfolgreich zu werden verspricht.mehr...

Mar-a-Lago. US-Präsident Donald Trump geht davon aus, in den kommenden Wochen Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un zu treffen. „Es ist ein historischer Moment, und möglicherweise sogar mehr als das, wenn es denn klappt“, sagte Trump in seinem Domizil in Mar-a-lago in Florida. Er hoffe, dass Süd- und Nordkoreaner in Sicherheit, Frieden und Wohlstand zusammenleben könnten, sagte Trump. Es werde alles dafür getan, um sein Treffen mit Kim zu einem weltweiten Erfolg zu machen. Das Treffen soll Ende Mai oder Anfang Juni stattfinden.mehr...

Barcelona. Die separatistische Liste JuntsPerCat des abgesetzten katalanischen Regionalpräsidenten Puigdemont beharrt weiter darauf, den Politiker wieder zum Chef der Krisenregion zu machen. „Wir wollen die Kandidatur von Puigdemont möglich machen, denn schließlich ist er immer noch Präsident von Katalonien und die Legitimität des Präsidenten ist absolut“, sagte  JuntsPerCat-Sprecher Pujol in Berlin. „Wir müssen einen Mechanismus finden, um ihn ins katalanische Parlament zu bringen.“mehr...

Schlaglichter

18.04.2018

OPCW: Angriff auf UN-Mitarbeiter in Duma

Den Haag. UN-Sicherheitsmitarbeiter sind bei einer Erkundungsfahrt in der syrischen Stadt Duma unter Beschuss geraten. Bei dem Zwischenfall sei auch ein Sprengsatz detoniert, teilte der Generaldirektor der Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen (OPCW), Üzümcü, in Den Haag mit. Das UN-Team sollte die Lage in Duma erkunden, bevor dort Experten der OPCW ihre Untersuchung eines möglichen Giftgasangriffs aufnehmen. Laut Üzümcü ist aktuell unklar, wann das Expertenteam nach Duma geschickt werden kann. Das passiere nur dann, wenn aus Sicht der UN die Sicherheit gewährleistet sei.mehr...

Seoul/Peking. Für Südkorea hat die friedliche Lösung des Atomstreits mit Nordkorea höchste Priorität. Beim nahenden Korea-Gipfel bietet sich die Gelegenheit, einen großen Sprung auf dem Weg dorthin zu machen. Das Ergebnis wird auch für US-Präsident Trump Folgen haben.mehr...

Den Haag. UN-Sicherheitsmitarbeiter sind im syrischen Duma unter Beschuss geraten. Bei dem Zwischenfall gestern sei auch ein Sprengsatz detoniert, teilte der Generaldirektor der Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen (OPCW), Ahmet Üzümcü, in Den Haag mit. Das UN-Team sollte die Lage in der Stadt erkunden, bevor Experten der OPCW ihre Untersuchung eines möglichen Giftgasangriffs aufnehmen.mehr...

Den Haag. UN-Sicherheitsmitarbeiter sind im syrischen Duma unter Beschuss geraten. Bei dem Zwischenfall am Dienstag sei auch ein Sprengsatz detoniert, teilte der Generaldirektor der Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen (OPCW), Ahmet Üzümcü, am Mittwoch in Den Haag mit. Das UN-Team sollte die Lage in der Stadt erkunden, bevor Experten der OPCW ihre Untersuchung eines möglichen Giftgasangriffs aufnehmen.mehr...

Istanbul. In der Türkei soll es nach dem Willen von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan im Sommer vorgezogene Parlaments- und Präsidentschaftswahlen geben. Termin solle der 24. Juni 2018 sein, sagte Erdogan am Mittwoch in Ankara. Geplant waren die beiden gleichzeitig stattfindenden Wahlen bislang für November 2019.mehr...

Istanbul. In der Türkei soll es nach dem Willen von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan im Sommer vorgezogene Parlaments- und Präsidentschaftswahlen geben. Termin solle der 24. Juni 2018 sein, sagte Erdogan in Ankara. Geplant waren die beiden gleichzeitig stattfindenden Wahlen bislang für November 2019.mehr...

Istanbul. Immer wieder hat die türkische Regierungspartei AKP Gerüchte über Wahlen vor dem geplanten Termin 2019 zurückgewiesen. Nun will Erdogan doch vorzeitig wählen lassen - und zwar schon im Juni.mehr...

West Palm Beach. Der Geheimbesuch war der höchstrangige Kontakt zwischen den USA und Nordkorea seit fast zwei Jahrzehnten: Machthaber Kim Jong Un hat den CIA-Chef und designierten US-Außenminister Pompeo empfangen. Das bestätigte US-Präsident Trump auf Twitter. Das Treffen sei „sehr reibungslos verlaufen“ und habe vergangene Woche stattgefunden. Bei dem Treffen ging es laut verschiedenen US-Medien darum, den geplanten Gipfel zwischen Trump und Kim vorzubereiten. Bereits am Freitag kommender Woche treffen sich Kim und Südkoreas Präsident Moon Jae im Grenzort Panmunjom.mehr...

Juba. Mehr als 200 Kinder sind im Bürgerkriegsland Südsudan von bewaffneten Gruppen freigelassen worden. Dies war die zweite von den Vereinten Nationen unterstützte Freilassung innerhalb weniger Monate. Bereits im Februar hatten Rebellengruppen rund 300 Kinder freigelassen. Insgesamt sollen rund 1000 ehemalige Kindersoldaten in ein ziviles Leben zurückkehren, wie das UN-Kinderhilfswerk Unicef bekanntgab. Unicef, die UN-Friedensmission und Regierungspartner hätten mit den Konfliktparteien verhandelt. In dem Bürgerkrieg setzen Rebellengruppen sowie Regierungskräfte Kinder ein.mehr...

Damaskus/Den Haag. Zu dem vermutlichen Angriff mit Giftgas auf Duma gibt es viele offene Fragen, die die OPCW-Experten beantworten sollen. Aus den bekannten Informationen lassen sich aber bereits einige Erkenntnisse gewinnen.mehr...

West Palm Beach. Schon vor den geplanten Gipfeltreffen im Atomkonflikt sprechen die USA auf höchster Ebene mit Nordkorea. CIA-Direktor Pompeo ist nach Nordkorea gereist und traf sogar Machthaber Kim. Trump sieht „viel guten Willen“.mehr...

Den Haag. Schon fast zwei Wochen sind vergangen seit dem mutmaßlichen Giftgasangriff auf die syrische Stadt Duma. Die entsandten Chemiewaffenexperten können aber nicht mit der Spurensuche beginnen - obwohl die Zeit drängt.mehr...

Istanbul/Köln. Gegen einen weiteren deutschen Staatsbürger ist nach Angaben seiner Anwältin in der Türkei Haftbefehl erlassen worden. Adil Demirci sei am Dienstag in Istanbul unter anderem wegen Terrorpropaganda in Untersuchungshaft genommen worden, sagte die Anwältin Gülhan Kaya der Deutschen Presse-Agentur und bestätigte damit einen Bericht der linken Nachrichtenagentur Etha.mehr...

Seoul. In dem höchsten Kontakt zwischen den USA und Nordkorea seit fast zwei Jahrzehnten ist der CIA-Direktor und designierte US-Außenminister Mike Pompeo in Nordkorea mit Machthaber Kim Jong Un zusammengetroffen. Das berichten „Washington Post“ und „New York Times“. Die geheim gehaltene Visite in Pjöngjang erfolgte um den 1. April, um den geplanten Gipfel zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Führer vorzubereiten. Zuvor hatte Trump beim Besuch von Japans Ministerpräsident Shinzo Abe in Mar-a-Lago gesagt, dass die USA mit Nordkorea Gespräche „auf sehr hoher Ebene“ geführt hätten.mehr...

Damaskus. Die internationalen Experten für Chemiewaffen beginnen heute ihre eigentlichen Untersuchungen zum mutmaßlichen Giftgasangriff in der syrischen Stadt Duma. Sie hätten sich gestern zunächst einen Eindruck über die Sicherheit vor Ort verschafft, sagte Syriens UN-Botschafter Baschar al-Dschafari. Syrien habe alles getan, um ihre Arbeit zu ermöglichen. Die neun Spezialisten der Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen sollen prüfen, ob in Duma am 7. April chemische Substanzen gegen Zivilisten eingesetzt wurden. Westliche Staaten machen die syrische Regierung dafür verantwortlich.mehr...

Washington. CIA-Direktor Mike Pompeo hat laut US-Medien am Osterwochenende in Nordkorea Machthaber Kim Jong Un getroffen. Pompeo sei dort als ein Botschafter von US-Präsident Donald Trump gewesen, schreibt die „Washington Post“. Die US-Regierung will das nicht kommentieren. Pompeo ist von Trump als US-Außenminister nominiert, aber noch nicht vom Senat bestätigt worden. Zuvor hatte Trump gesagt, die USA hätten auf höchster Ebene mit Nordkorea gesprochen. Da war noch nicht klar, wer damit gemeint war. Seit Wochen steht ein Treffen Trumps mit Kim im Raum. Trump nannte den Zeitraum früher Juni.mehr...

Istanbul. Gegen einen weiteren deutschen Staatsbürger ist in der Türkei Haftbefehl erlassen worden. Adil Demirci sei gestern in Istanbul unter anderem wegen Terrorpropaganda in Untersuchungshaft genommen worden, sagte seine Anwältin Gülhan Kaya der Deutschen Presse-Agentur. Demirci besitze sowohl die deutsche als auch die türkische Staatsbürgerschaft. Konkret werde Demirci vorgeworfen, Mitglied der Marxistisch-Leninistischen Kommunistischen Partei zu sein und Propaganda für diese betrieben zu haben. Die MLKP gilt in der Türkei als Terrororganisation.mehr...

Mar-a-Lago. Die US-Regierung hat nach Worten von Präsident Donald Trump direkte Gespräche auf höchster Ebene mit Nordkorea gehabt. Solche Kontakte zwischen beiden Ländern sind extrem selten. Trump sagte in seinem Domizil Mar-a-Lago in Florida: „Ich glaube wirklich, dass es viel guten Willen gibt.“ Süd- und Nordkorea sollen laut Trump Gespräche zur Beendigung ihres Krieges aufnehmen. Sie hätten dafür seinen Segen. Nach dem Koreakrieg in den Jahren 1950 bis 1953 wurde kein Friedensvertrag geschlossen.mehr...

Istanbul. Die Türkei hat die in einem Bericht geäußerte Kritik der EU-Kommission an der Situation im Land zurückgewiesen. Dieser Bericht sei weit davon entfernt, die Realitäten in der Türkei zu verstehen, teilte das türkische Außenministerium mit. Ankara betonte, die Türkei führe insbesondere seit dem Putschversuch vom Juli 2016 einen Kampf gegen mehrere Terrororganisationen. Obwohl man die Situation im Land mehrfach erklärt habe, sei die EU-Kommission unfähig, objektiv und ausgewogen zu sein.mehr...

New York. Der von Frankreich vorgelegte Entwurf einer neuen UN-Resolution zum Syrien-Konflikt hat nach russischer Einschätzung keine Chancen auf Erfolg. Russlands UN-Botschafter Wassili Nebensja sagte, die in dem Entwurf enthaltenen Vorschläge würden schon von bestehenden Resolutionen gedeckt und müssten schlicht umgesetzt werden. Seit vergangenem Mittwoch waren im UN-Sicherheitsrat vier Resolutionen zu Syrien gescheitert.mehr...

Mar-a-Lago. Süd- und Nordkorea sollen nach Worten von US-Präsident Donald Trump Gespräche zur Beendigung ihres Krieges aufnehmen. Sie hätten dafür seinen Segen, sagte Trump. Nach dem Koreakrieg in den Jahren 1950 bis 1953 wurde kein Friedensvertrag zwischen dem Norden und dem Süden geschlossen. Deswegen befinden sie sich formal noch im Kriegszustand. Für ein Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un stellte Trump den frühen Juni in Aussicht. Wo das Gespräch stattfinden wird, ist nach wie vor offen. Trump sagte, derzeit würden fünf Orte erwogen.mehr...

Istanbul. Der Ausnahmezustand in der Türkei soll zum siebten mal um drei Monate verlängert werden. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu und bezieht sich dabei auf den türkischen Regierungssprecher Bozdag. Das Kabinett folgte damit einer Empfehlung des Nationalen Sicherheitsrats. Bozdag begründete die Maßnahme mit dem Kampf gegen den Terrorismus. Nun muss das Parlament, in dem die islamisch-konservative AKP eine Mehrheit hat, über die Verlängerung abstimmen. Das wird voraussichtlich schon morgen passieren.mehr...

Damaskus. Zehn Tage nach dem mutmaßlichen Giftgasangriff in Syrien haben Chemiewaffenexperten laut der Nachrichtenagentur Sana erstmals das Gebiet Ost-Ghuta erreicht. Das russische Außenministerium bestätigte die Angaben. Die neun internationalen Spezialisten sollen in Duma einen mutmaßlichen Giftgasangriff gegen Zivilisten untersuchen, für den westliche Staaten die syrische Regierung verantwortlich machen. Die Experten sollen drei Tage in dem Gebiet arbeiten, allerdings keine Schuldigen benennen, sondern die Frage klären, ob Giftgas eingesetzt wurde oder nicht.mehr...

Hintergründe

17.04.2018

Israel und Iran auf Konfrontationskurs

Tel Aviv. Die Lage in Syrien bleibt brandgefährlich. Israel will um jeden Preis verhindern, dass sein Erzfeind Iran sich dauerhaft militärisch in dem Nachbarland etabliert. Ein Sicherheitsexperte warnt vor Krieg.mehr...

Den Haag. Jüngster Anlass der Konfrontation der USA mit Russland über Syrien ist der vermutete Einsatz von Chemiewaffen im syrischen Rebellenort Duma. Die USA machen die syrische Führung verantwortlich, Russland spricht von einer Inszenierung.mehr...

Damaskus. Ein Giftgasangriff soll Dutzende Menschen in Syrien getötet haben. Die Westmächte rechtfertigten damit ihren Raketenangriff auf die Regierung. Doch was ist genau passiert? Experten sind nun vor Ort.mehr...

Köln. In Köln gibt es Streit um ein nicht genehmigtes Mahnmal zum Gedenken an den Völkermord an den Armeniern. Die Stadt wollte die Stele am Dienstag abbauen, doch die Initiatoren legten im letzten Moment Einspruch beim Verwaltungsgericht ein. Nun müsse man erst die Gerichtsentscheidung in den nächsten Tagen abwarten, sagte eine Sprecherin der Stadt.mehr...

Washington. Die US-Regierung fordert einem Medienbericht zufolge militärische Unterstützung durch arabische Staaten zur Stabilisierung Syriens. Saudi-Arabien, Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate und Ägypten sollten Truppen in den Nordosten des Landes senden, um die US-Einheiten dort nach einem Sieg über die Terrormiliz Islamischer Staat zu ersetzten, berichtete das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf Regierungskreise. Schon zuvor habe US-Präsident Donald Trump arabische Staaten um finanzielle Unterstützung für Syrien in Milliardenhöhe gebeten.mehr...

Den Haag. Für die Ermittlungen wegen des mutmaßlichen Giftgasangriffs in Syrien soll ein zunächst blockiertes Team der Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen (OPCW) nun morgen in die Ortschaft Duma reisen können. Das kündigte der russische Botschafter Alexander Schulgin an. Die neun Experten waren am Samstag in Damaskus eingetroffen, bekamen aber zunächst keinen Zutritt zu dem Ort, an dem am 7. April möglicherweise Chemiewaffen eingesetzt worden waren. Großbritannien hatte Russland und Syrien bei einer Sondersitzung des Exekutivrates der OPCW vorgeworfen, die Ermittlungen zu blockieren.mehr...

Damaskus/Tel Aviv. Die Luftabwehr feuerte, doch offensichtlich ins Leere: Ein Fehlalarm in Syrien zeigt, wie angespannt die Stimmung im Bürgerkriegsland ist. Derweil warten Chemiewaffenexperten weiter auf Zugang nach Ost-Ghuta. Israel sieht Anzeichen für iranische Vorbereitungen eines Angriffs aus Syrien.mehr...

Damaskus. Ein falscher Alarm hat die syrische Flugabwehr in der Nacht in höchste Bereitschaft gesetzt und den Einsatz von zahlreichen Flugabwehrraketen und Flugabwehrgeschützen bewirkt. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus syrischen Militärkreisen. Zuvor hatten syrische Staatsmedien berichtet, dass israelische Kampfflugzeuge verschiedene Ziele in Vororten von Damaskus als auch bei Homs angegriffen hätten.mehr...

Schlaglichter

17.04.2018

Berichte: Raketen auf Ziele in Syrien

Damaskus. Mehrere militärische Einrichtungen in Syrien sind in der Nacht mit Raketen beschossen worden. Nach syrischen Medienberichten sollen israelische Kampfjets die Angriffe geflogen haben. Sowohl israelische als auch russische Medien berufen sich auf Berichte der syrischen Staatsagentur Sana und des syrischen Staatsfernsehen, nach denen unter anderem Ziele in Vororten von Damaskus als auch bei Homs angegriffen wurden. Mehrere Raketen seien von der Flugabwehr abgefangen worden, hieß es.mehr...

Den Haag. Das Ermittler-Team der Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen soll nach russischen Angaben nun am Mittwoch nach Duma reisen können. Das kündigte der russische Botschafter Alexander Schulgin in Den Haag an. Die neun Experten sollen den mutmaßlichen Giftgasanschlag in dem syrischen Ort untersuchen. Sie waren am Samstag in Damaskus eingetroffen, bekamen aber bislang keinen Zutritt zu dem Ort, an dem am 7. April möglicherweise Chemiewaffen eingesetzt worden waren.mehr...

Istanbul. Nach dem Militärschlag des Westens in Syrien haben der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan und Bundeskanzlerin Angela Merkel miteinander telefoniert. Die beiden hätten in ihrem Gespräch betont, dass die Einheit Syriens gewahrt werden müsse, meldet die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Sie stimmten zudem überein, dass klare Schritte unternommen werden müssten, um eine politische Lösung für das Bürgerkriegsland voranzutreiben. Die USA hatte in der Nacht zum Samstag gemeinsam mit Frankreich und Großbritannien Ziele in Syrien angegriffen.mehr...

Schlaglichter

16.04.2018

EU ringt um Lösung im Syrien-Konflikt

Luxemburg. Nach dem Militärschlag des Westens kommt Bewegung in die internationalen Bemühungen um eine politische Lösung des Syrien-Konflikts. Frankreich will Russland, die westlichen UN-Veto-Mächte und zentrale regionale Akteure an einen Tisch bringen. Ein Ermittlerteam der Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen soll derweil einen mutmaßlichen Giftgaseinsatz im syrischen Duma untersuchen. Das OPCW hat jedoch noch immer keinen Zugang zum Ort Duma. Das bestätigte OPCW-Generaldirektor Ahmet Üzümcü in Den Haag.mehr...

Washington. Trotz erheblicher Spannungen zwischen den USA und Russland möchte US-Präsident Donald Trump seinen Amtskollegen Wladimir Putin gern weiterhin treffen. „Er hat das Gefühl, dass es besser für die Welt ist, wenn sie ein gutes Verhältnis haben“, sagte Trumps Sprecherin Sarah Sanders am Rande einer Reise des Präsidenten nach Florida. Deswegen wolle Trump sich weiter mit Putin zusammensetzen. Ob ein solches Treffen zustande komme, hänge aber von den nächsten Schritten Russlands ab, sagte Sanders.mehr...

Washington. Die US-Regierung hat nach Angaben des Weißen Hauses noch keine Entscheidung über neue Sanktionen gegen Russland getroffen. US-Präsident Donald Trumps Sprecherin Sarah Sanders sagte, diese würden erwogen und eine Entscheidung werde bald getroffen. Die amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley hatte die neuen Sanktionen gegen russische Firmen für heuteangekündigt. Sie sollten sich gegen Unternehmen und deren Produkte richten, die in Verbindung mit dem syrischen Staatschef Baschar al-Assad oder dem Einsatz von Chemiewaffen stehen.mehr...

Den Haag. Nach dem mutmaßlichen Giftgasanschlag in Syrien hat das Ermittler-Team der Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen noch immer keinen Zugang zu dem betroffen Ort Duma. Das bestätigte der Generaldirektor der OPCW, Ahmet Üzümcü, in Den Haag. Syrische und russische Vertreter hätten das Team informiert, dass zuvor noch Sicherheitsfragen geklärt werden müssten. Die neun Experten der OPCW sind seit Samstag in Damaskus und warten auf ihre Weiterreise.mehr...

Hintergründe

16.04.2018

Eine Chance für die Diplomatie?

Paris/Damaskus. Über das Ende des Syrien-Krieges wurde in den vergangenen Jahren viel verhandelt. Doch die meisten Gespräche blieben ohne konkretes Ergebnis. Auch jetzt gibt es keinen Grund für großen Optimismus.mehr...

Bonn. Der ehemalige Außenminister Sigmar Gabriel hat eine gemeinsame europäische Syrien-Strategie angemahnt. „Es ist eine wahre Herkulesaufgabe, die Europa da zu bewältigen hat“, sagte der SPD-Politiker in einer Vorlesung an der Universität Bonn. Er kritisierte, dass Europa zuletzt wieder ohne gemeinsame Linie agiert habe: Frankreich und Großbritannien hätten sich mit den USA an den Militärschlägen beteiligt, Deutschland und andere europäische Länder hätten sich zurückgehalten.mehr...

Moskau. Der Kreml will trotz des Raketenangriffs westlicher Staaten auf Syrien im Dialog mit den USA bleiben. „Wir hoffen, dass wir trotz der Schäden, die Washington den bilateralen Beziehungen zufügt, eine Art von Kommunikation beginnen können“, sagte ein Kremlsprecher. Ein Treffen zwischen Staatschef Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump sei derzeit zwar kein Thema. Die militärischen Kommunikationskanäle würden jedoch regelmäßig genutzt, sagte Peskow der Agentur Tass zufolge.mehr...

Den Haag. Syrien und Russland haben nach Angaben westlicher Diplomaten das Ermittler-Team der Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen bislang nicht nach Duma gelassen. In der Stadt in Syrien soll die Bevölkerung mit Giftgas angegriffen worden sein. Das Experten-Team der OPCW sei am Samstag in Damaskus eingetroffen, könne aber nicht weiterreisen, teilten die britische und die schwedische Delegation bei der OPCW auf Twitter mit. Russland weist die Vorwürfe zurück. „Das ist vollkommen ausgeschlossen. Das ist eine weitere Erfindung der Briten“, sagte Vizeaußenminister Sergej Rjabkow.mehr...

Bonn. Der ehemalige Bundesaußenminister Sigmar Gabriel hat eine gemeinsame europäische Syrien-Strategie angemahnt. „Es ist eine wahre Herkulesaufgabe, die Europa da zu bewältigen hat“, sagte der SPD-Politiker am Montag in einer Vorlesung an der Universität Bonn. Er kritisierte, dass Europa zuletzt wieder ohne gemeinsame Linie agiert habe: Frankreich und Großbritannien hätten sich mit den USA an den Militärschlägen beteiligt, Deutschland und andere europäische Länder hätten sich zurückgehalten. „Diese Spaltung ist wirklich gefährlich, weil sie andere Mächte dazu ermuntert, uns zu testen“, sagte Gabriel.mehr...

Luxemburg. Die EU hat sich geschlossen hinter die Luftangriffe auf Ziele in Syrien gestellt, allerdings vergleichsweise zurückhaltende Formulierungen gewählt. In einer bei einem Außenministertreffen veröffentlichten Stellungnahme heißt es lediglich, man habe „Verständnis“ für die von den USA, Frankreich und Großbritannien ausgeführten Angriffe auf Chemiewaffenanlagen. Man unterstütze alle Anstrengungen mit dem Ziel, den Einsatz von Chemiewaffen zu verhindern.mehr...

Peking. Nach dem gemeinsamen Militärschlag Großbritanniens, Frankreichs und der USA in Syrien hat China die beteiligten Parteien zu Verhandlungen aufgerufen. „​Der Einsatz von Gewalt wird die regionale Situation nur noch verschärfen“​​, sagte eine Sprecherin des Außenministers. China verurteile die militärische Aktion der Westmächte. Klare Beweise für den Einsatz chemischer Waffen seien nicht vorgelegt worden: Es sei „unverantwortlich (...), allein aufgrund einer Schuldvermutung einen militärischen Angriff zu starten“​, so die Sprecherin weiter.mehr...

Istanbul. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg trifft sich am Vormittag mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan in Ankara. Auch Gespräche mit Außenminister Mevlüt Cavusoglu und Verteidigungsminister Nurettin Canikli sind geplant.mehr...

Berlin. Wirtschaftsminister Peter Altmaier hat die Absage der Bundesregierung an eine militärische Beteiligung an den Luftangriffen westlicher Staaten auf Syrien verteidigt. „Nur, weil wir nicht selber Luftschläge ausführen, heißt das nicht, dass wir uns "raushalten"“, sagte Altmaier der „Bild“. Deutschland habe andere Aufgaben übernommen wie die Ausbildung der Peschmerga. Die USA, Frankreich und Großbritannien hatten in der Nacht auf Samstag als Vergeltung für einen mutmaßlichen Giftgasangriff der syrischen Regierung auf eine Rebellenhochburg mindestens drei Ziele in Syrien beschossen.mehr...

Washington. Nach den Luftangriffen westlicher Staaten auf Syrien will US-Präsident Donald Trump immer noch „so schnell wie möglich“ seine Truppen aus dem Bürgerkriegsland abziehen. „Die US-Mission hat sich nicht geändert - der Präsident hat klargestellt, dass er will, dass die US-Streitkräfte so schnell wie möglich nach Hause kommen“, zitierten US-Medien die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders. Zuvor hatte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron nach eigenen Angaben Trump davon überzeugt, die US-Truppen dort zu halten.mehr...

Paris. Nach den Luftangriffen westlicher Staaten auf Syrien starten Frankreich und Deutschland eine diplomatische Friedensinitiative. Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron sagte am Abend, er wolle Russland und die Türkei an den Verhandlungstisch holen. Außenminister Heiko Maas betonte, es könne nach jahrelangem Krieg nicht so weiter gehen. „Wir versuchen, den politischen Prozess neu aufzusetzen.“ Die USA bleiben dagegen hart gegenüber Russland. Die amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley kündigte neue Sanktionen gegen russische Firmen an.mehr...

Luxemburg/Den Haag/Moskau. Der Staub hat sich gelegt nach dem Raketenangriff in Syrien, nun schlägt die Stunde der Diplomatie. Dabei wird auch eine größere Rolle für Kanzlerin Merkel gefordert. Ermittler der OPCW sollen Spuren sichern. Doch sie kommen nicht weiter.mehr...

Istanbul. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg trifft sich heute mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan in Ankara. Auch Gespräche mit Außenminister Mevlüt Cavusoglu und Verteidigungsminister Nurettin Canikli sind geplant. Der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu sagte Stoltenberg vor seiner Abreise, die Gespräche dienten vor allem der Vorbereitung des Nato-Gipfels in Brüssel im Juli. Erst Anfang April hatte Erdogan trotz wachsender Sorge im Westen die Annäherung an Russland vorangetrieben.mehr...

Berlin. Nach den Luftangriffen westlicher Staaten auf Syrien hat der Chef der Europäischen Linken, Gregor Gysi, die Bundesregierung als neutralen Vermittler in dem Krieg vorgeschlagen. „Ich wäre glücklich, wenn meine Regierung eine neutrale Vermittlerrolle einnehmen würde“, sagte Gysi der „Rheinischen Post“. Deutschland müsse sich als global denkender Nato-Partner und mit der Kraft einer ganzen Regierung dafür anbieten. Die Bundesregierung müsse sich neutral verhalten und weder für die einen noch für die anderen Stellung beziehen.mehr...

Den Haag. Der Exekutivrat der Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen tritt heute in Den Haag zu einer Sondersitzung über Syrien zusammen. Ein OPCW-Team versucht derzeit in Syrien den Vorwurf aufzuklären, Regierungstruppen hätten Giftgas gegen die Rebellenstadt Duma bei Damaskus eingesetzt. Die Westmächte hatten den Vorwurf am Samstag zum Anlass für einen Luftangriff auf syrische Einrichtungen genommen. Die OPCW soll nur ermitteln, ob es einen Giftgaseinsatz gegeben hat. Die Schuldfrage soll sie nicht klären.mehr...

Paris. Nach den militärischen Angriffen mit westlichen Verbündeten in Syrien will Staatspräsident Emmanuel Macron Russland und die Türkei an den Verhandlungstisch holen. Die Aufgabe Frankreichs sei es, „mit allen zu sprechen“, sagte Macron in Interviews. Er sagte, er habe ursprünglich geplant, in die Türkei zu reisen und sich dort mit Kremlchef Wladimir Putin, dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und dem iranischen Präsidenten Hassan Ruhani zu treffen. Der Chemiewaffeneinsatz in Syrien und das Vorgehen im Rebellengebiet Ost-Ghuta habe diesen Plan durchkreuzt.mehr...

Schlaglichter

15.04.2018

Macron verteidigt Luftangriffe

Paris. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die Luftangriffe westlicher Staaten in Syrien als „legitim“ verteidigt. „Frankreich und seine Verbündeten haben dem Regime von Baschar al-Assad nicht den Krieg erklärt“, sagte Macron in Medieninterviews. Frankreich, die USA und Großbritannien hatten in der Nacht zum Samstag syrische Einrichtungen angegriffen. Damit reagierten sie nach eigener Darstellung auf einen mutmaßlichen Einsatz von Chemiwaffen, für den sie die syrische Regierung verantwortlich machen. Macron sagte, die Operation sei auf militärischer Eben ein Erfolg gewesen.mehr...

Moskau. Weitere Militärangriffe westlicher Staaten auf Syrien würden nach Ansicht des russischen Präsidenten Putin die internationalen Beziehungen ernsthaft gefährden. Sollten diese Handlungen fortgeführt werden, entstehe internationales „Chaos“, sagte Putin einer Kremlmitteilung zufolge in einem Telefongespräch mit dem iranischen Präsidenten Ruhani. Das Gespräch habe auf Initiative Teherans stattgefunden, hieß es. Sowohl Putin als auch Ruhani hätten den Angriff als rechtswidrig bezeichnet.mehr...

Washington. Nach den Luftangriffen westlicher Staaten auf Syrien setzen die USA Russland unter Druck. Die amerikanische UN-Botschafterin Haley kündigte neue Sanktionen gegen russische Firmen an und kritisierte die Regierung in Moskau dafür, dass sie seit Jahren den syrischen Machthaber Baschar al-Assad unterstützt. Haley sagte in einem Interview mit dem Sender CBS, die Sanktionen sollen morgen bekannt gegeben werden. Sie richten sich demnach gegen Unternehmen, die Produkte herstellen, die in Verbindung mit Assad oder dem Einsatz von Chemiewaffen stehen.mehr...

Barcelona. In der katalanischen Millionenmetropole haben hunderttausende Menschen die Freilassung mehrerer Separatisten-Führer gefordert. Bei der Kundgebung trugen die Demonstranten gelb-rot-gestreifte katalanische Fahnen sowie Plakate mit Aufschriften wie „Freiheit!“ oder „Keine Geiseln mehr!“. Sie appellierten, die ins Exil geflüchteten Separatisten müssten nach Spanien zurückkehren können. Laut Polizei gingen 315.000 Menschen auf die Straße. Neun Separatisten sitzen derzeit in Untersuchungshaft. Sieben weitere ranghohe katalanische Politiker sind im Exil.mehr...

Berlin. Nach den Luftschlägen in Syrien dringt die Bundesregierung darauf, die Verhandlungen wieder aufzunehmen. Nur eine politische Lösung werde dauerhaften Frieden bringen, so Außenminister Maas. Die Bundesregierung werde dafür alle diplomatischen Mittel nutzen. Bundespräsident Steinmeier warnte vor einer „galoppierenden Entfremdung“ zwischen Russland und dem Westen. Es gebe praktisch keine Vertrauensbasis mehr, sagte Steinmeier der „Bild am Sonntag“. Ein Frieden in Syrien sei ohne eine Verständigung zwischen Russland und den USA nicht möglich.mehr...

Vatikanstadt. Papst Franziskus hat nach den Luftschlägen der USA, Großbritanniens und Frankreichs auf mehrere Ziele in Syrien an alle politischen Verantwortungsträger in der Welt appelliert, sich für Gerechtigkeit und Frieden einzusetzen. „Ich bin zutiefst beunruhigt angesichts der gegenwärtigen Weltlage“, sagte der Pontifex auf dem Petersplatz. Obwohl der internationalen Gemeinschaft Mittel zur Verfügung stünden, habe sie Mühe, sich auf gemeinsame Maßnahmen zu einigen, die den Frieden in dem Bürgerkriegsland und anderen Regionen der Welt begünstigen würden.mehr...

Jerusalem. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat den Angriff der Westmächte in Syrien begrüßt. „Israel unterstützt vollkommen die Entscheidung von US-Präsident Trump, gegen den Einsatz von Chemiewaffen in Syrien vorzugehen“, sagte Netanjahu während einer Kabinettssitzung in Jerusalem. Bei einem Telefonat habe er der britischen Premierministerin Theresa May gesagt, die wichtige internationale Botschaft des Angriffs sei „null Toleranz für den Einsatz von Massenvernichtungswaffen“.mehr...

Berlin. Neben Sanktionen oder Blockaden sieht die Charta (Gründungsvertrag) der Vereinten Nationen militärische Schritte als letztes Mittel zur Friedenssicherung vor. Für eine militärische Intervention sehen Völkerrechtler dort zwei eindeutige Regelungen:mehr...

Washington/Moskau/Paris. Im Syrienkrieg ist Russland die wichtigste Schutzmacht von Präsident Baschar al-Assad. Die USA führen ein Bündnis zur Bekämpfung der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) an. Die Großmächte zwischen Verhandlungen und Konfrontation:mehr...

Washington/Moskau. Die USA, Frankreich und Großbritannien haben der syrischen Führung ein klares Signal gesendet: Stoppt den Einsatz von Chemiewaffen oder rechnet mit Militärschlägen. Russland verurteilt den Angriff verbal, die USA künden neue Sanktionen gegen Moskau an.mehr...

Damaskus. Eine schwere Explosion hat nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten ein Gebiet im Norden Syriens erschüttert, in dem iranische Truppen stationiert sind. Es blieb zunächst unklar, was die Detonation in der Provinz Aleppo auslöste, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete. Es könne sich zum Beispiel um eine Explosion in einem Waffendepot oder um einen Luftangriff gehandelt haben. In der Region seien auch afghanische Kräfte stationiert, die in dem Bürgerkrieg wie der Iran auf der Seite des syrischen Machthabers Baschar al-Assad kämpfen.mehr...

Washington. Nach den Luftangriffen in Syrien drohen die USA und ihre Verbündeten mit weiteren Attacken, sollte erneut Giftgas in dem Bürgerkriegsland zum Einsatz kommen. Die US-Streitkräfte stünden dafür parat, sagte die amerikanische Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, in einer Sondersitzung des Weltsicherheitsrats in New York. Präsident Donald Trump wertete die Angriffe, an denen sich Großbritannien und Frankreich beteiligten, als vollen Erfolg. Die Bundesregierung stellte sich hinter die Luftschläge.mehr...

Damaskus. Nach dem Abzug der letzten islamistischen Aufständischen aus der Region Ost-Ghuta östlich von Damaskus hat die syrische Armee nach eigenen Angaben die volle Kontrolle über das Gebiet zurückerlangt. Ost-Ghuta sei von „Terroristen“ befreit, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Sana unter Berufung auf die Führung der Streitkräfte. In den vergangenen Wochen hatten die syrischen Streitkräfte eine beispiellose Kampagne von Luftangriffen auf Ost-Ghuta geführt. In der Stadt Duma soll auch vor einer Woche ein Giftgasangriff erfolgt sein.mehr...

New York. Russland ist im UN-Sicherheitsrat mit einem Resolutionsentwurf zum Militärangriff der USA, Frankreichs und Großbritanniens in Syrien gescheitert. Der Rat lehnte den Entwurf mit acht zu drei Stimmen ab. Es gab vier Enthaltungen. In dem Entwurf wurde der Angriff der drei Westmächte verurteilt. Russland agiert als Schutzmacht Syriens. Die Dringlichkeitssitzung des Sicherheitsrates wurde auf Bitten Moskaus einberufen. Russlands UN-Botschafter Nebensja nannte den Angriff eine aggressive Aktion Amerikas und seiner Alliierten.mehr...

Brüssel. Die Nato steht geschlossen hinter den Angriffen der USA, Frankreichs und Großbritanniens in Syrien. Das sagte Generalsekretär Stoltenberg nach einer Sondersitzung des Nordatlantikrats. Sämtliche Nato-Staaten hätten dabei ihre volle Unterstützung zum Ausdruck gebracht. Der Einsatz von Chemiewaffen sei verboten, barbarisch und dürfe nicht ungestraft bleiben. Der Nordatlantikrat ist das wichtigste Entscheidungsgremium des Bündnisses. Die USA, Frankreich und Großbritannien hatten zuvor als Vergeltung für einen mutmaßlichen Giftgaseinsatz Ziele in Syrien angegriffen.mehr...

New York. Nach dem Militärangriff der USA, Frankreichs und Großbritanniens in Syrien hat Russland die USA im UN-Sicherheitsrat scharf angegriffen. Russlands UN-Botschafter Nebensja nannte den Angriff eine aggressive Aktion Amerikas und seiner Alliierten. Die USA machten eine bereits katastrophale humanitäre Situation in Syrien noch schlimmer, sagte er. Die von Washington betriebene Eskalation destabilisiere den gesamten Nahen Osten. Unverhohlen ignorierten die USA und ihre Verbündeten internationales Recht. Dies erinnere an das Verhalten von „Hooligans“.mehr...

New York. Nach dem Militärangriff der USA, Frankreichs und Großbritanniens in Syrien wird der UN-Sicherheitsrat noch heute zusammenkommen. Die Sitzung sei auf Bitten Russlands einberufen worden, teilte die peruanische Ratspräsidentschaft mit. Das Treffen soll demnach um 17.00 Uhr deutscher Zeit beginnen. Die USA, Frankreich und Großbritannien hatten in der Nacht Ziele in Syrien angegriffen - als Vergeltung für einen mutmaßlichen Chemiewaffeneinsatz in dem Bürgerkriegsland, für den sie die syrische Regierung verantwortlich machen.mehr...

Washington. US-Präsident Trump hat den Militärschlag der USA, Frankreichs und Großbritanniens in Syrien als vollen Erfolg gewertet. Es sei ein „perfekt ausgeführter Schlag“ gewesen, schrieb Trump bei Twitter. Er danke Frankreich und Großbritannien für „ihre Weisheit und die Macht ihres edlen Militärs“. Das Ergebnis hätte nicht besser sein können. „Mission erfüllt!“ Die Streitkräfte der drei Länder hatten in der Nacht Ziele in Syrien angegriffen - als Vergeltung für einen mutmaßlichen Chemiewaffeneinsatz in dem Bürgerkriegsland, für den sie die syrische Regierung verantwortlich machen.mehr...

Den Haag. Trotz der Luftangriffe in der Nacht setzen die Experten der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) ihren Einsatz zur Untersuchung des mutmaßlichen Giftgasangriffs in Syrien fort. Das teilte die Organisation in Den Haag mit. Es gehe darum, die Behauptungen über den Einsatz von Chemiewaffen in der Stadt Duma in der Region Ost-Ghuta zu überprüfen. Die OPCW könne und werde keine Informationen über eine laufende Untersuchung veröffentlichen, hieß es weiter. Die Ermittler sollen ihren Bericht binnen 30 Tagen dem Exekutivrat der OPCW übergeben.mehr...

Paris. Trotz der Luftschläge gegen syrische Einrichtungen bleibt es bei der geplanten Reise des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron nach Russland Ende Mai. Der Besuch des Internationalen Wirtschaftsforums in Sankt Peterburg sei davon nicht in Frage gestellt, sagte der französische Außenminister Jean-Yves Le Drian dem Fernsehsender BFMTV. Macron wurde von Präsident Wladimir Putin zu dem Wirtschaftsform geladen. In der Nacht hatten die USA, Großbritannien und Frankreich Einrichtungen in Syrien angegriffen. mehr...

Berlin. Drei große Nato-Partner greifen syrische Militärbasen als Vergeltung für einen mutmaßlichen Chemiewaffeneinsatz an. Die Bundesregierung unterstützt den Militärschlag, hält die Bundeswehr aber raus. Was sind die Hintergründe für diese zwiespältige Haltung?mehr...

Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Angriffe der drei Westmächte auf Ziele in Syrien unterstützt. Der Militäreinsatz sei erforderlich und angemessen gewesen, um die Wirksamkeit der internationalen Ächtung des Chemiewaffeneinsatzes zu wahren und das syrische Regime vor weiteren Verstößen zu warnen, erklärte die Kanzlerin. Die USA, Großbritannien und Frankreich hatten in der Nacht Ziele in Syrien mit Marschflugkörpern angegriffen. Dies wird mit Vergeltung für den Einsatz von Chemiewaffen begründet, für den der Westen Syriens Regierung verantwortlich macht.mehr...

Moskau. Bei dem Angriff auf Ziele in Syrien ist nach russischen Angaben ein Großteil der Geschosse abgefangen worden. Die syrische Luftabwehr habe 71 der 103 Marschflugkörper abgeschossen, teilte Generaloberst Sergej Rudskoj vom russischen Verteidigungsministerium in Moskau mit. Es habe keine Todesopfer gegeben. Die USA, Großbritannien und Frankreich hatten in der Nacht Ziele in Syrien angegriffen. Dies wird mit Vergeltung für den Einsatz von Chemiewaffen begründet, für den der Westen Syriens Regierung unter Baschar al-Assad verantwortlich macht.mehr...

Moskau. Russlands Präsident Wladimir Putin hat nach dem militärischen Angriff der Westmächte auf syrische Einrichtungen eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates gefordert. Der Angriff werde auf das Schärfste verurteilt, teilte der Kreml am Samstag in Moskau mit.mehr...

Washington/Damaskus. Wenn der US-Präsident zur besten Sendezeit vor Kameras tritt, geht es oft um Fragen von Krieg und Frieden. Nun also führte der Westen seinen erwarteten Schlag gegen Syrien. Und jetzt? Ist das ein Ende oder der Anfang einer Eskalation?mehr...

Damaskus. Bei dem Angriff der Westmächte auf Syrien nach Angaben der syrischen Armee rund 110 Raketen abgefeuert worden. Die meisten von ihnen seien abgefangen worden, teilte ein Sprecher der Armeeführung in Damaskus mit. Der Angriff begann demnach um 3.55 Uhr Ortszeit und richtete sich gegen Ziele in der Hauptstadt Damaskus und anderenorts. Beschädigt worden sei unter anderem eines der Gebäude eines Forschungszentrums in Barsah nördlich von Damaskus, hieß es weiter. Bei der Explosion in der Nähe der Stadt Homs seien drei Zivilisten verletzt worden.mehr...

Damaskus. Syrien hat den Angriff der drei Westmächte auf das Land als „offenen Verstoß“ gegen internationales Recht „auf Schärfste“ kritisiert. Das Außenministerium in Damaskus forderte die internationale Gemeinschaft in einer Mitteilung dazu auf, die „Aggression“ zu veurteilen. Diese stelle eine Bedrohung für Frieden und Sicherheit in der Welt dar. Der Angriff sei zeitgleich mit der Ankunft der Ermittlungskommission der Organisation für das Verbot mit Chemiewaffen in Syrien erfolgt. Die Ermittler sollen herausfinden, ob vor einer Woche in der Stadt Duma Giftgas eingesetzt wurde.mehr...

Washington/Damaskus. Mehr als 100 Marschflugkörper und Raketen haben die USA, Großbritannien und Frankreich auf Ziele in Syrien abgefeuert. Ihr Ziel: Die Assad-Regierung soll nie mehr Giftgas einsetzen. Doch ist die Mission tatsächlich erfüllt, wie der US-Präsident jubelt?mehr...

Schlaglichter

14.04.2018

Mehrere Verletzte bei Angriff in Syrien

Damaskus. Bei dem Angriff der drei Westmächte auf Syriens Regierung sind nach offiziellen syrischen Angaben mindestens drei Zivilisten verletzt worden. Die Opfer habe es bei der Bombardierung in der Region Homs gegeben, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Sana. Aus syrischen Armeekreisen hieß es, bei dem Angriff auf ein Waffendepot in Homs im Zentrum des Landes seien sechs Soldaten verletzt worden. Nach Angaben von Sana gab es zudem Schäden in einer Forschungseinrichtung in dem Ort Barsah nördlich der Hauptstadt Damaskus. Dort sei ein Gebäude zerstört worden.mehr...

Moskau. Russland hat den USA, Frankreich und Großbritannien vorgeworfen, mit ihrem Angriff auf Syrien den Friedensprozess zu gefährden. Der Angriff sei genau jetzt geschehen, als Syrien endlich eine echte Chance auf Frieden bekommen habe, schrieb die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, auf Facebook. Diejenigen, die dahintersteckten, beriefen sich auf ihren moralischen Führungsanspruch in dieser Welt und erklärten ihre Einzigartigkeit. Es gebe weiterhin keine Beweise für den mutmaßlichen Giftgasangriff auf die Stadt Duma, schrieb Sacharowa.mehr...

Damaskus. Experten der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) wollen mit der Untersuchung des mutmaßlichen Giftgasangriffes im Osten der syrischen Hauptstadt Damaskus beginnen.mehr...

Washington. Russland droht nach dem Angriff der USA, Großbritanniens und Frankreichs gegen mutmaßliche Giftgaseinrichtungen in Syrien mit Konsequenzen. Entsprechend zitierte die Nachrichtenagentur Tass den russischen Botschafter in den USA, Anatoli Antonow, in Washington.mehr...

Washington. Russland droht nach dem Angriff der USA, Großbritanniens und Frankreichs gegen mutmaßliche Giftgaseinrichtungen in Syrien mit Konsequenzen. Entsprechend zitierte die Nachrichtenagentur Tass den russischen Botschafter in den USA, Anatoli Antonow, am Samstag in Washington.mehr...

Paris. Der französische Präsident Emmanuel Macron hat den Angriff auf das syrische Regime mit dessen Einsatz von Giftgas begründet. Man könne den Gebrauch chemischer Waffen nicht tolerieren, sagte Macron in der Nacht. Sie stellten eine Gefahr für das syrische Volk und „unsere gemeinsame Sicherheit“ dar. Er habe deshalb der Armee den Befehl zum Eingreifen gegeben. Der Angriff sei auch ein Mittel gegen die Banalisierung des Einsatzes von Giftgas. Macron hatte bereits im Mai 2017 mit einem militärischen Eingreifen gedroht, sollte eine „rote Linie“ überschritten werden.mehr...