Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige

Köln will 2000 Jahre Geschichte neben dem Dom präsentieren

Köln. Köln hat eine 2000-jährige Geschichte, präsentiert sie seinen Millionen Besuchern bisher aber reichlich zerstückelt. Das soll sich ändern - mit einem großen Museumskomplex direkt neben dem Dom. Am Donnerstagabend genehmigte der Stadtrat mit breiter Mehrheit die nächste Planungsphase für das ehrgeizige Projekt. Die Kosten belaufen sich nach Angaben von Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) auf 116 Millionen Euro.

Köln will 2000 Jahre Geschichte neben dem Dom präsentieren

Ein Modell für den Museumsneubau neben dem Kölner Dom steht im Rathaus. Foto: Oliver Berg

Neben dem Dom soll ein Neubau für das Kölnische Stadtmuseum entstehen, das die Geschichte der Stadt seit dem Mittelalter zeigt. Unmittelbar daneben steht das Römisch-Germanische Museum, das die Kölner Antike behandelt. So soll auf engstem Raum die gesamte 2000-jährige Geschichte der viertgrößten deutschen Stadt lebendig werden. Die Stadt hofft, dass viele der jährlich sechs Millionen Besucher des Kölner Doms dann auch diese „Historische Mitte“ ansteuern werden.

Der Komplex soll den Ausgangspunkt einer Kulturmeile bilden. Wenn man von dort aus in südlicher Richtung weitergeht, folgen im Minutentakt weitere kulturelle Highlights: der ausgegrabene Statthalterpalast aus der Römerzeit, das im Bau befindliche Jüdische Museum über dem wieder freigelegten Judenviertel aus dem Mittelalter, das Kunstmuseum Wallraf-Richartz, das historische Tanzhaus Gürzenich und St. Maria im Kapitol, eine der ältesten deutschen Kirchen, die auf den Fundamenten eines römischen Tempels steht.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Bochum. Im Streit um eine Einladung der israelkritischen Band Young Fathers durch die Ruhrtriennale haben die jüdischen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen die Intendantin des Festivals, Stefanie Carp, scharf kritisiert. In einem am Freitag veröffentlichten offenen Brief warfen drei Landesverbände und die Synagogengemeinde Köln der 62-jährigen Dramaturgin „grundlegende Unwissenheit um den Begriff des Antisemitismus und Fakten des Nahostkonflikts“ vor. Carp hatte die schottische Pop-Band zunächst ausgeladen, nachdem sie sich nicht von der BDS-Bewegung distanziert hatte, die sich für einen Boykott Israels wegen der Palästinenserpolitik einsetzt. Am Donnerstag lud sie die Band wieder ein. Die Young Fathers hätten glaubhaft gemacht, dass sie Antisemitismus in jeder Form ablehnen, hatte Carp erklärt.mehr...

Köln. Die Staatsanwaltschaft Köln hat ihre Ermittlungen wegen eines vermeintlichen Hacker-Angriffs auf das TV-Netzwerk der zurückgetretenen Agrarministerin Christina Schulze Föcking (CDU) eingestellt. Der Anfangsverdacht einer Straftat habe sich nicht bestätigt, teilten die Ermittler am Freitag in Köln mit. Das Verfahren gegen unbekannt wegen des Verdachts des Ausspähens von Daten sei eingestellt worden. Die vermeintliche Hacker-Attacke auf das TV-Netzwerk im Privathaus der Politikerin im Münsterland war tatsächlich ein Bedienungsfehler.mehr...

Karlsruhe/Gelsenkirchen. Der Generalbundesanwalt hat in Gelsenkirchen ein mutmaßliches Mitglied der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK festnehmen lassen. In Baden-Württemberg wurden außerdem drei mutmaßliche Unterstützer festgenommen. Die drei Männer und eine Frau sollen an der Entführung eines früheren PKK-Mitglieds im Raum Stuttgart maßgeblich beteiligt gewesen sein. Es sei darum gegangen, dem Mann mit dem Tod zu drohen, um ihn zur weiteren Zusammenarbeit zu zwingen, wie die Karlsruher Behörde am Freitag mitteilte.mehr...