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„Klüngel-Affäre“: Oberbürgermeisterin Reker erhebt Vorwürfe

Köln. In der „Klüngel-Affäre“ um die Stadtwerke Köln hat Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) schwere Vorwürfe erhoben. Die örtlichen Spitzen von SPD, CDU und Grünen hätten versucht, „überfallartig“ die hoch dotierte Position eines hauptamtlichen Geschäftsführers im Stadtwerkekonzern zu schaffen, sagte sie der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Montag). Es sei versucht worden, sie und andere Aufsichtsratsmitglieder der Stadtwerke zu hintergehen und schnell Fakten zu schaffen.

„Klüngel-Affäre“: Oberbürgermeisterin Reker erhebt Vorwürfe

Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos). Foto: Henning Kaiser/Archiv

Der Posten sollte mit dem SPD-Politiker Martin Börschel besetzt werden. Das hatte Reker Ende April zunächst gestoppt. „Was geplant war, wusste ich nicht, weil man mir trotz wiederholter Aufforderung die Vorlage nicht vorab geben wollte“, kritisierte Reker. Sie habe „den empörenden Vorgang“ mit ihrer Intervention erst ans Tageslicht gebracht. „Auf diese Weise stellen wir das Klüngeln ab.“

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