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Kleine Raupe, große Gefahr

Kleine Raupe, große Gefahr

So sehen Eichenprozessionsraupen aus. Die feinen Haare sind es, die man auf keinen Fall berühren sollte. Foto dpa Foto: picture-alliance/ dpa

Von Marie Rademacher

Dorsten. Achtung, jetzt kommt ein langes Wort: Eichenprozessionsspinnerraupen. Die kleinen Insekten sind wieder in Dorsten unterwegs. Das ist eine Meldung im Lokalteil der Zeitung wert, weil die Raupen nicht nur an den Bäumen, auf denen sie sich ausbreiten, reichlich Schaden anrichten. Sondern auch, weil die Raupen sich nicht gut mit der Haut von Menschen vertragen. Die Raupen haben feine Brennhaare an ihrem Körper. Der Name ist da Programm: Kommen die Haare in Kontakt mit der Haut von Menschen, verursachen sie einen fiesen Hautausschlag. Weder die Raupen noch die Gespinste, die sie spinnen, sollte man deshalb berühren. Im öffentlichen Raum bekämpft die Stadt Dorsten die Raupen gerade. Früher war es noch so, dass das durch Spitzmittel gemacht wurde, die mit einem Hubschrauber auf die betroffenen Gebiete gespritzt wurde. Heute ist das anders: Fachleute, die mit Schutzkleidung ausgestattet sind, sammeln die Nester von Hand ab. Manchmal müssen sie die Nester dabei auch abflämmen.

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