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T-Mobile-Skandal beschäftigt Bürger

KIRCHHELLEN Das Entsetzen der Kirchhellener über den Datenskandal bei T-Mobile hält sich in Grenzen.

von Von Yvonne Dziabel

, 07.10.2008

7 Millionen Daten waren dort vor zwei Jahren gestohlen worden, wirkliche Empörung oder Verwunderung nach der Bekanntgabe blieb bei den Kirchhellenern jedoch aus. „Sicher darf so was nicht passieren. Aber Daten werden schon seit Jahren weiter gegeben, jetzt ist es nur heraus gekommen“, meinte Ute Tefett. „Wir bekommen so oft Werbeanrufe, die zwar in der Zwischenzeit verboten wurden, aber immer noch nicht aufhören. Woher die unsere Nummer haben, ist rätselhaft“, so Ute Tefett weiter.

Der gleichen Meinung ist auch Jörg Bessler. „Sicher ist das grundsätzlich erstmal schlecht, wenn solche Informationen weiter gegeben werden. Aber im Grunde passiert nicht mehr, als dass ich vielleicht ein paar Werbemails oder Anrufe bekomme. Oftmals ist es im Internet ja sogar so, dass man, ohne sich mit der Weitergabe der Daten an Dritte einverstanden zu erklären, keine Informationen kriegt. Beispielsweise sollte man das Kleingedruckte auf den einzelnen Homepages deutlicher drucken, wie bei den Verbraucherinformationen auf den Verpackungen. Dann würden die Nutzer besser geschützt.“

Für André Scharf steht fest, dass der Datenmissbrauch härter bestraft werden sollte. „Dafür gibt es doch das Datenschutzgesetz. Wer solche Informationen missbraucht oder an andere Leute weiter gibt, sollte dafür auch eine gerechte Strafe bekommen. Die Sanktionen sind einfach nicht hoch genug angesetzt“, fand Scharf. „Außerdem dürfte es solche Sicherheitslücken erst gar nicht geben. Die Telekom hätte es außerdem sofort und nicht erst zwei Jahre später bekannt geben sollen. Das sieht aus wie eine Verschleierungsaktion.“

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