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Schneewittchens Reise zum Glück

Theaterstück im Montessori Kinderhaus begeistert

Sieben Zwerginnen verhalfen Schneewittchen zu ihrem Glück. Die vielen Kinder waren begeistert von de Vorstellung. In diesem Jahr waren die Kulissen besonders prächtig, die Gruppe hatte mehr Platz zum gestalten.

Kirchhellen

, 13.02.2018
Schneewittchens Reise zum Glück

Ute Jungelen spielt die böse Stiefmutter. © Nina Louwen

Mit einem kräftigen „Kirchhellen Helau“ und donnerndem Applaus endet das Theaterstück im Montessori-Kinderhaus. Die Kinder und Erwachsenen sind begeistert, gerade hat ihnen der Elternrat die Geschichte von Schneewittchen und den sieben Zwerginnen auf charmante Art und Weise vorgeführt.

Bunte Kulissen
Die Kulissen sind bunt, liebevoll und detailgetreu gestaltet, auch die Kostüme sind sehr originalgetreu. Dahinter steckt aber viel Arbeit. „Wir haben seit Januar an den Texten geschrieben und geprobt. Besonders in der letzten Woche vor der Premiere waren wir jeden Tag mehrere Stunden hier und haben geprobt“, erzählt Eva Jungelen, die das erste Mal dabei und eine der Zwerginnen ist. Das Strahlen der Kinder mache die harte Arbeit wieder wett. „Wenn ich die Reaktionen der Kinder sehe, meiner und auch die der anderen, dann weiß ich, dass es jede Sekunde wert war.“

„Die Kinder danken es einem und geben etwas zurück“, sagt auch ihre Schwägerin Ute Jungelen. Sie wurde schon öfter von Kindern auf ihre Rollen angesprochen. „Die Kinder erkennen mich.“ Kein Wunder: Sie ist bereits zum siebten Mal dabei und spielt in diesem Jahr die böse Stiefmutter von Schneewittchen. „Wir sind einfach eine nette Truppe und schön zusammengewachsen.“

In diesem Jahr wurden viele Eltern gebraucht. „Dieses Jahr mussten wir besonders viele Rolle besetzen“, erklärt Ute Jungelen. Auch einige Kinder, ehemalige „Montis“, sind dabei und helfen.

Im Gegensatz zu den Vorjahren gibt es aber einen Vorteil. Da das Kinderhaus neu gebaut wurde, sind auch die Räumlichkeiten anders. In diesem Fall bedeutet das: Die Eltern haben mehr Platz für ein größeres Bühnenbild. „Das ist schon ein großer Vorteil, wir konnten die Kulissen etwas luftiger gestalten.“ Vom Spielen sei es so viel angenehmer. Auch der Zuschauer bekomme so mehr Raumgefühl.

Ausverkauftes Haus
Das ist auch gut so. Das Kinderhaus ist ausverkauft und viele Eltern und Kinder schauen zu, wie Schneewittchen ihrer bösen Stiefmutter entkommt und sich auch von giftigen Äpfeln und Kämmen nicht aufhalten lässt.

Erst zum dritten Mal kann ganz Kirchhellen zuschauen, vorher war das Stück nur für die Kinder selbst gedacht. „Aber es wäre ja schade, wenn es nur für die Montis wäre und der Rest es nicht sehen kann“, findet Ute Jungelen. Und so genießen etwa 70 Menschen die Aufführung, essen selbst gemachtes Popcorn und schmunzeln immer mal wieder. Am Ende belohnen sie die Darstellerinnen mit einer donnernden „Rakete“ und lassen es Konfetti regnen.

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