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Matthias Rauch mit seinen beweglichen Freunden

KIRCHHELLEN Langfinger waren am Sonntagabend im Brauhaus am Ring unterwegs. Damit waren nicht die schnellen Griffel des Magiers und Gastgebers der Show „Matthias Rauch & friends“ gemeint, sondern die flinken Gliedmaßen seiner Freunde.

von Von Yvonne Dziabel

, 06.10.2008
Matthias Rauch mit seinen beweglichen Freunden

Klans Renzel überzeugte mit Muskelkraft und musikalischem Talent.

Christian Lindemann hieß der Bösewicht, der das unschuldige Publikum um einige Dinge erleichterte: Uhren, Brieftaschen, Krawatten und sogar eine Unterhose musste dran glauben. Als ehrlicher Dieb gab er selbstverständlich alles Geklaute den erstaunten Opfern wieder zurück. Astrid Gloria war ein weiterer Gast des Abends. Sie nahm sich den alltäglichen Ärgernissen an und ließ sich über das plötzliche Verschwinden einzelner Socken in der Waschmaschine aus. Um ihre Worte zu veranschaulichen, vollführte sie das Kunststück vor den Augen des Publikums, indem sie ein Taschentuch (Socke) in einem Trockentuch (Waschmaschine) verschwinden ließ.

Um Platz eins auf der Beliebtheitsskala, natürlich neben dem Gastgeber Matthias Rauch selbst, schlugen sich die Darbietungen von Klaus Renzel und dem Musikduo Ass-Dur. Renzel sorgte allein schon mit seiner Kleidung für ungläubige und dennoch lachende Gesichter. Doch er bewies, dass unter dem mintgrün-geblümten Anzug ein Körper voller Selbstbeherrschung steckte. Er führte in Zeitlupentempo vor, wie es aussieht, wenn er über seine eigenen Füße stolpert und dabei den Boden nicht gerade sanft berührt. Mit einer wahnsinnigen Körperbeherrschung stand er dabei mal senkrecht auf den Schultern oder rollte langsam über den Boden. Auch musikalisch zeigte er Talent. Mit Gitarre und zwei auf der langen Stirn aufgeklebten Kastagnetten legte er einen flotten brasilianischen Folklore-Tanz hin.

Auf einer musikalisch ganz anderen Ebene bewegten sich hingegen Ass-Dur. Das Duo sorgte für wahre Begeisterungsstürme mit ihrer Parodie der jungen, dynamischen Nachwuchsmusikerelite und versetzte danach das Publikum ins Staunen. Während sie mindestens immer zweihändig Klavier spielten, zogen sie sich auf der Bühne um. So legte sich einer kurzer Hand auf den Rücken und spielte von unten mit verdrehten Händen, während der andere ihm die Schuhe anzog.

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