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Bilder und Puppen im Hof Jünger

KIRCHHELLEN Unter Tränen bedankte sich Gisela Wenzel bei ihrem Mann für die liebevolle Unterstützung ihrer künstlerischen Aktivitäten bei ihrer Vernissage im Kulturzentrum Hof Jünger.

von Von Katrin Wehrmann

, 05.10.2008
Bilder und Puppen im Hof Jünger

Die Schwestern Gisela Wenzel und Bärbel Ruber (v.l.) eröffneten am Sonntag ihre gemeinsame Ausstellung.

Die Malerei ist von einem Hobby zum Beruf geworden und nimmt einen großen Platz in Gisela Wenzels Leben ein. „Ich bin ein sehr kreativer Mensch“, beschreibt sie sich selber. „Ich habe nicht nur gezeichnet, sondern auch getöpfert, genäht und gestrickt. Irgendwann habe ich begonnen, mit Acryl zu malen. Mit der Zeit habe ich Gefallen an Strukturpasten gefunden“, erzählt sie und ergänzt, dass sie auch gerne mit den Händen arbeitet. Beispielsweise macht sie sich mit Lappen an den Bildern zu schaffen. „Da sind dann nicht nur Pinselstriche zu sehen“, schmunzelt Gisela Wenzel und deutet auf ein mit Strukturen durchzogenes Bild. Während die Künstlerin bereits ihre zweite Ausstellung im Kulturzentrum eröffnen durfte, war es für ihre Schwester Bärbel Ruber gestern das erste Mal. Die 49-Jährige zeigt aber keine Bilder, sondern fertigt Puppen an, die den Besuchern schon beim Betreten des Raumes ins Auge fallen. Lebensecht wirken die ausdrucksstarken Gesichter der so genannten Reborns, die durch Details wie echte Babykleidung und Schnuller die Blicke auf sich ziehen.Puppen kein Spielzeug „Ich bekomme zunächst Venylrohlinge“, erklärt Ruber. „Dazu gehören der Kopf und Hände und Füße, aus denen ich dann die Puppen forme. Den Körper fertige ich aus Stoff und fülle ihn anschließend mit Watte und Granulat.“

Eine Woche Arbeit steckt in jeder einzelnen Kreation, denn „schon allein das Einfädeln jedes einzelnen Haares ist sehr zeitintensiv“, erklärt die zurückhaltende Ausstellerin. „Gespielt werden darf aber mit den Puppen nicht“, betont Ruber. Da gibt es auch für die Enkelkinder keine Ausnahmen.

16 Puppen und 38 Bilder sind auch am nächsten Wochenende im Kulturzentrum Hof Jünger zu sehen.

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