Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige

Kiel darf bei Aufstieg in eigenem Stadion spielen

Kiel. Ob der Aufstieg klappt, ist noch ungewiss. Wenn Kiel es schafft, darf Holstein aber im eigenen Stadion gegen Bayern München und Co. ran.

Kiel darf bei Aufstieg in eigenem Stadion spielen

Bei einem möglichen Aufstieg dürfte Holstein Kiel in ihrem Holstein-Stadion spielen. Foto: Frank Molter

Fußball-Zweitligist Holstein Kiel darf im Falle eines Aufstieges in die 1. Bundesliga doch in seinem eigenen Stadion spielen.

Die Deutsche Fußball Liga erteilte dem Tabellen-Dritten der 2. Liga eine Ausnahmegenehmigung, die an Auflagen geknüpft ist.

„Wir freuen uns sehr über diese Entscheidung“, teilte Kiels Präsident Steffen Schneekloth via Twitter mit. „Nun gilt es aber erst einmal, sich voll und ganz auf die beiden Relegationsspiele morgen in Wolfsburg und am Pfingstmontag bei uns in Kiel zu konzentrieren.“

Auch Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) lobte die Möglichkeit, im Holstein-Stadion Bundesligapartien austragen zu dürfen. „Das ist eine großartige Entscheidung“, sagte er. Finanzierungszusagen von der Landesregierung für einen Ausbau des Stadions gebe es aber nicht.

Der DFL zufolge hat Holstein Kiel umfangreiche Zusagen gemacht. Zuvor hatte die DFL eine Ausnahmegenehmigung noch abgelehnt. Der Lizenzierungsausschuss der DFL befasste sich nun aber noch einmal mit neuen Unterlagen, die Kiel kurzfristig eingereicht habe. Unter anderem wolle der Club bis Ende Oktober durch eine Zusatztribüne die erforderliche Kapazität von 15.000 Zuschauerplätzen im Holstein-Stadion ermöglichen. Im kommenden Sommer solle eine neue Tribüne vollständig fertiggestellt sein. Dann könne das Stadion 18 400 Menschen fassen und 9060 Sitzplätze beinhalten.

Gefordert sind in der 1. Bundesliga Plätze für 15.000 Zuschauer, 8000 davon müssen Sitzplätze sein. Derzeit hat das Kieler Stadion eine Kapazität für etwa 11.000 Besucher.

Wenn die Norddeutschen die angekündigten Maßnahmen nicht umsetzen, kann die DFL die Ausnahmegenehmigung wieder entziehen. Deshalb muss Kiel ein Ausweichstadion benennen, in dem es auch in der Bundesliga spielen könnte. Unter anderem soll der Club Baupläne, Baugenehmigungen und ein Finanzierungskonzept nachweisen.

Holstein Kiel, das erst im Vorjahr in die 2. Liga aufgestiegen war, spielt am Donnerstag (20.30 Uhr) das Hinspiel in der Relegation gegen Wolfsburg, den Tabellen-16. der Bundesliga. Das Rückspiel findet am Pfingstmontag (20.30 Uhr) in Kiel statt.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Hamburg. Absteiger Hamburger SV hat den Startschuss für die Vorbereitung auf seine erste Saison in der 2. Fußball-Bundesliga gegeben. Das Auftakttraining am Samstag verfolgten rund 1500 Zuschauer.mehr...

Nürnberg. Der 1. FC Nürnberg hat Mittelfeld-Allrounder Eduard Löwen für die nächsten Spielzeiten an sich gebunden. Der 21-Jährige unterschrieb beim Fußball-Bundesligisten einen langfristigen Vertrag, wie der Verein bekanntgab.mehr...

Magdeburg. Aufsteiger 1. FC Magdeburg verstärkt sich für seine Debüt-Saison in der 2. Fußball-Bundesliga mit einem erstligaerfahrenen Spieler. Vom SC Freiburg wechselt Aleksandar Ignjovski nach Magdeburg.mehr...