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Kent Nagano war schon in München surfen

München. Die Eisbachwelle in der Münchner Innenstadt ist bei Surfern beliebt. Auch Kent Nagano hat sie schon ausprobiert. Aber Welle ist nicht gleich Welle, meint der Star-Dirigent.

Kent Nagano war schon in München surfen

In Hamburg muss Kent Nagano ohne Wellen auskommen. Foto: Christian Charisius

Der US-amerikanische Star-Dirigent Kent Nagano (66) hat als leidenschaftlicher Surfer auch schon einmal die berühmte Eisbachwelle in der Münchner Innenstadt geritten.

„Es hat Spaß gemacht, aber es ist ein völlig anderes Gefühl als beim Wellenreiten im Pazifik“, sagte der Leiter der Hamburgischen Staatsoper der „Süddeutschen Zeitung“.

An der kalifornischen Pazifikküste, an der er als Sohn japanischer Einwanderer aufgewachsen ist, sei die Welle ein Symbol für das Leben. „Sie wird irgendwo geboren, hat einen Höhepunkt voller Energie und Leben, bevor sie am Strand erstirbt.“ Anders sei das bei der Welle im Eisbach in München, weil sie künstlich erzeugt ist: „Sie bewegt sich nicht“, so Nagano.

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