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Keine Entwicklungshilfe ohne Hilfe bei Abschiebungen

Berlin.

Nach dem Willen führender Unionspolitiker sollte den Herkunftsländern abgewiesener Asylbewerber die Entwicklungshilfe gekürzt oder ganz entzogen werden, wenn sie bei Abschiebungen nicht kooperieren. Zur Begründung sagte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer der „FAS“, Abschiebungen würden meistens daran scheitern, dass Ausreisepflichtige von den Botschaften ihrer Heimatländer keine Papiere bekämen. Ähnlich äußerte sich Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. Beide Unions-Politiker plädierten dafür, die Unterstützung für Asylbewerber in ihrer bisherigen Form einzuschränken.

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