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Kein „Happy-End“ für Portmann

Fußball

Es war ihm nicht vergönnt. Maik Portmann schließt seine erste Trainer-Station ohne einen Sieg in einem Punktspiel ab. Auch in der letzten Westfalenliga-Partie gegen den SV Spexard – gegen die Ostwestfalen gab der Coach vor vier Monaten sein Debüt – setzte es für den FC 96 eine 2:4 (1:2)-Niederlage.

22.05.2011

Zwar gewann der Klub unter Portmann den Kreispokal. Angetreten war der Übungsleiter einst aber, um die Klasse zu halten. Geschafft hat er es nicht. Mit nur einem Punkt aus 17 Spielen steigt der FC 96 Recklinghausen nach vier Jahren aus der Westfalenliga ab. Die Ursache ist für Maik Portmann klar. „Es fehlte mir der Leader im Mittelfeld, der durch seine Präsenz Ruhe ausstrahlt und die Jungs ordentlich einteilt. Dadurch haben wir viel zu oft einfache Gegentore kassiert, weil die Zuteilung nicht passte,“ haderte der Übungsleiter. Das war auch gestern wieder zu bestaunen: Den Gästen aus Gütersloh wurde es bei ihren vier Toren einfach viel zu leicht gemacht. Zwar begannen die Hausherren engagiert, die Führung erzielten aber die Gäste durch Matthäus Wieckowicz, der völlig unbedrängt und nach simplem Zuspiel von Assis Igrek 96-Torhüter David Eggemann ausguckte (10.). Die Antwort auf Spexards Treffer gab Manuel Iser, der von der Strafraumkante per Volleyschuss traf – 1:1 (18.). Beide Defensivreihen waren nicht sattelfest und Spexard legte erneut vor, als Daniel Koberstein sehenswert per Seitfallzieher zum 1:2 traf in der 29. Minute. Nach dem Seitenwechsel belohnten sich die Hausherren erneut: Marcel Siwek nutzte einen der vielen Stellungsfehler in der Gäste-Hintermannschaft per Kopf zum 2:2 (50.). Vom dritten Rückstand durch Mehmet Dagdelen per Foulelfmeter erholte sich die Portmann-Elf aber nicht mehr (62.). Den Schlusspunkt begünstigte David Eggemann, der ansonsten aber eine klasse Saison gespielt hat: Der Recklinghäuser Torhüter ließ einen Flugball fallen, und erneut war Spexards Angreifer Koberstein zur Stelle und staubte ab – 2:4 (81.). Den zwischenzeitlichen Ausgleich hatte 96-Angreifer Gökhan Timürlenk auf dem Fuß, doch scheiterte er aus fünf Metern an Spexards Schlussmann Dennis Menn (70.). Die letzte klare Chance, die der FC 96 in der Spielzeit 2010/11 vergeben konnte: Am letzten Westfalenspieltag ist der Landesliga-Absteiger nun spielfrei.