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Kehl wird Chef der BVB-Lizenzspielerabteilung

Dortmund. Sebastian Kehl kehrt in verantwortlicher Position zu Borussia Dortmund zurück. Dass der ehemalige Profi beim BVB eine wichtige Aufgabe übernimmt, sei ein echter Gewinn, betont Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.

Kehl wird Chef der BVB-Lizenzspielerabteilung

Sebastian Kehl posiert für die Kamera. Foto: Maja Hitij/Archiv

Zurück in die Zukunft mit Sebastian Kehl. Der ehemalige Fußballprofi übernimmt bei Borussia Dortmund zum 1. Juni die neu geschaffenen Position des Leiters der Lizenzspielerabteilung beim achtmaligen deutschen Meister. „Mit der Verpflichtung von Sebastian haben wir unsere neue sportliche Führung unter der Leitung von Michael Zorc komplettiert. Ich freue mich sehr auf den Austausch mit Sebastian und bin mir absolut sicher, dass er für unsere zukünftige Arbeit ein echter Gewinn ist“, kommentierte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke am Montag die nicht mehr überraschende Personalie.

Mit dem 38 Jahre alten Kehl ist die Neuausrichtung beim BVB komplett. Der Vertrag mit Sportdirektor Zorc war am 26. März vorzeitig bis zum 30. Juni 2021 verlängert worden. Wenige Tage später hatte der BVB den ehemaligen Borussen Matthias Sammer als externen Berater präsentiert.

Der einstige BVB-Meisterkapitän Kehl bezeichnete die Borussia als „echte Herzensangelegenheit“. Er fühle eine tiefe Verbundenheit mit dem Club, den Menschen und der Region: „Ich freue mich auf die Herausforderung und auf die Chance, die sportliche Zukunft dieses großen Vereins mitgestalten und mitverantworten zu können.“

Der ehemalige Nationalspieler absolvierte von 2002 bis 2015 263 Bundesligaspiele für den BVB und wurde dreimal deutscher Meister. Nun soll er seine Erfahrung weitergeben. Zorc sagte, Kehl stehe für Glaubwürdigkeit und Professionalität. „Wenn wir neue Positionen schaffen, möchten wir für diese auch die besten Leute holen. Das ist uns mit der Verpflichtung von Sebastian gelungen“, sagte Zorc.

Kehl beendete seiner Fußballkarriere im Sommer 2015. Seine Voraussetzungen für die neue Aufgabe sind denkbar gut: Er schloss ein Managementstudium bei der UEFA ab, bildete sich beim DFB und der DFL weiter und hat die Lizenz als A-Trainer. „Diese Erfahrungen haben mir für die aktuellen Anforderungen des modernen Fußballs weitere Perspektiven eröffnet“, sagte Kehl.

Er kündigte an, gemeinsam mit seinen Mitstreitern neue Impulse setzen und etwas bewegen zu wollen, „damit die sportlichen Bedingungen und die nötige Atmosphäre für noch erfolgreicheren und möglichst attraktiven Fußball beim BVB geschaffen werden“.

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