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Kaufhof drängt weiter auf Senkung der Personalkosten

Köln. Die angeschlagene Warenhauskette Kaufhof drängt weiter auf die Senkung der Personalkosten, um wieder wettbewerbsfähig zu werden. Die Finanzierung des Unternehmens sei dennoch solide und man habe auch die volle Unterstützung der kanadischen Konzernmutter HBC, sagte am Freitag ein Kaufhof-Sprecher der „WAZ“ (Samstagsausgabe). Das Ziel des Karstadt-Konkurrenten sei es, sich mit der Gewerkschaft Verdi über einen Sanierungstarifvertrag zu einigen. Der Sprecher reagierte damit auf einen Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“. Das hatte aus einem vertraulichen Unternehmensbericht zitiert, in dem von einer „ausgeprägten Ertragskrise“ die Rede ist.

Kaufhof drängt weiter auf Senkung der Personalkosten

Das Logo von Galeria Kaufhof hängt an einer Filiale. Foto: Christoph Zeiher/Archiv

Bereits im Oktober 2017 hatte Kaufhof angekündigt, mit den Gewerkschaften über einen Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung verhandeln zu wollen. Im Februar hatte das Unternehmen mit insgesamt 21 000 Beschäftigten mitgeteilt, 400 von 1600 Stellen in der Zentrale sozialverträglich abbauen zu wollen. Nach Aussage eines Verdi-Sprechers, prüft die Tarifkommission bis zum 13. April, ob die Kaufhof-Belegschaft einen Beitrag zur Sanierung leisten könne.

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