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Alle Artikel zum Thema: Katalonien

Katalonien

Nach Separatisten-Entmachtung

Zehntausende marschieren für Einheit Spaniens

Madrid/Barcelona Nach der wohl entscheidenden Wende in der Katalonien-Krise gehen Unionisten jubelnd auf die Straße. Die Separatisten sind offiziell entmachtet. Noch präsentiert sich der abgesetzte Regionalpräsident Puigdemont kämpferisch. Dabei schwindet sein Rückhalt. mehr...

Schleswig. Spaniens Justiz wirft dem katalanischen Separatistenführer Puigdemont, der in Deutschland ist, die Anstiftung einer Rebellion vor. Die Generalstaatsanwaltschaft Schleswig geht davon aus, dass er deswegen auszuliefern ist. Doch dazu kommt es bis auf weiteres nicht.mehr...

Schleswig. Im juristischen Verfahren um den katalanischen Separatistenführer Carles Puigdemont hat das Oberlandesgericht Schleswig-Holstein es abgelehnt, den Auslieferungshaftbefehl wieder in Vollzug zu setzen. Es wies damit einen entsprechenden Antrag der Generalstaatsanwaltschaft ab. Der Senat habe keine erhöhte Fluchtgefahr gesehen, sagte eine Gerichtssprecherin. Anlass für den Antrag der Generalstaatsanwaltschaft waren neue von den spanischen Behörden übermittelte Informationen, insbesondere Videos, die gegenüber spanischen Polizisten verübte Gewalttätigkeiten zeigen.mehr...

Barcelona. Der Streit zwischen der spanischen Zentralregierung und den katalanischen Separatisten spitzt sich wieder zu. Hintergrund sind die jüngsten Personalentscheidungen des neuen Regionalchefs Quim Torra. Der 55-Jährige hatte gestern mehrere separatistische Minister in sein Kabinett berufen, die im Zuge des verbotenen Unabhängigkeitsreferendums vom Oktober 2017 in U-Haft sitzen oder sich ins Ausland abgesetzt haben. Die konservative Regierung in Madrid sprach von einer „neuen Provokation“. Der vor knapp einer Woche ins Amt gewählte Torra habe „eine Chance verpasst zu zeigen, dass er bereit ist, zur Normalität zurückzukehren“.mehr...

Barcelona. Die Hoffnung währte nur kurz: Kataloniens neuer starker Mann Quim Torra hat zwar die spanische Regierung um Dialog gebeten - provoziert sie aber gleich wieder mit umstrittenen Minister-Ernennungen. Barcelona und Madrid sind wieder auf Konfrontationskurs.mehr...

Barcelona. Der neue katalanische Regionalpräsident Quim Torra hat einen Tag nach seiner Wahl die Zentralregierung in Madrid eindringlich zum Dialog aufgerufen und ein direktes Treffen gefordert. Gleichzeitig betonte der Separatist bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Ex-Regionalchef Carles Puigdemont in Berlin, die Regierung von Mariano Rajoy müsse endlich das Wahlergebnis vom Dezember akzeptieren. Rajoy erklärte sich am Abend zu Gesprächen mit Torra bereit. Jedoch betonte er gleichzeitig, dass eine Abspaltung Kataloniens weiterhin nicht zur Debatte stünde.mehr...

Schlaglichter

14.05.2018

Katalonien mit neuem Regierungschef

Barcelona. Im fünften Anlauf ist in der spanischen Krisenregion Katalonien eine Regierungsbildung der Separatisten geglückt. Bei der Wahl im Parlament in Barcelona erreichte der Kandidat für das Amt des Regionalpräsidenten, der 55-jährige Quim Torra, wie erwartet die einfache Mehrheit der Stimmen. Damit endet die seit Monaten dauernde politische Blockade - und zwar nur zehn Tage vor der Frist, nach der laut Verfassung eine Neuwahl nötig gewesen wäre.mehr...

Barcelona. Der Separatist Quim Torra ist im Parlament von Barcelona zum neuen katalanischen Regionalpräsidenten gewählt worden. Der 55-Jährige erreichte im zweiten Wahlgang die benötigte einfache Mehrheit der Stimmen.mehr...

Barcelona. Der Separatist Quim Torra ist am Montag im Parlament von Barcelona zum neuen katalanischen Regionalpräsidenten gewählt worden. Der 55-Jährige erreichte im zweiten Wahlgang die benötigte einfache Mehrheit der Stimmen.mehr...

Barcelona. Die spanische Konfliktregion Katalonien steht möglicherweise kurz vor der Lösung ihrer monatelangen politischen Blockade. Das Regionalparlament trat in Barcelona zum zweiten Mal innerhalb von 48 Stunden zusammen, um über die Kandidatur des Separatisten Quim Torra zum Regionalpräsidenten zu debattieren und anschließend abzustimmen. Im ersten Wahlgang hatte Torra die nötige absolute Mehrheit der Stimmen verpasst. Es gilt als relativ sicher, dass der 55-Jährige beim zweiten Votum, bei dem die einfache Mehrheit reicht, zum Regionalchef gewählt wird.mehr...

Schlaglichter

14.05.2018

Entscheidende Abstimmung in Katalonien

Barcelona. Der neue separatistische Kandidat für das Amt des katalanischen Präsidenten, Quim Torra, stellt sich heute im Parlament von Barcelona der zweiten und entscheidenden Abstimmung. Im ersten Wahlgang hatte er die nötige absolute Mehrheit der Stimmen verpasst. Es gilt als ziemlich sicher, dass er bei der zweiten Abstimmung, bei der die einfache Mehrheit reicht, zum Regierungschef gewählt werden wird. Damit würde Katalonien ein gutes halbes Jahr nach der Absetzung von Separatistenchef Carles Puigdemont erstmals wieder eine Regierung haben.mehr...

Barcelona. Vier Mal hat das Parlament von Katalonien vergeblich versucht, einen neuen Regionalchef zu wählen - im fünften Anlauf hat es geklappt. Das liegt vor allem daran, dass Quim Torra juristisch nicht vorbelastet ist. Aber Ärger mit Madrid scheint bereits vorprogrammiert.mehr...

Barcelona. Den ersten Matchball zur Regierungsbildung haben die Separatisten in Katalonien vergeben. Am Montag kommt der zweite - und wohl letzte. Denn die Uhr tickt.mehr...

Barcelona. Der fünfte Versuch der Regierungsbildung der Separatisten in der spanischen Konfliktregion Katalonien ist im ersten Anlauf zunächst gescheitert. Bei der Wahl im Parlament in Barcelona verfehlte der neue Kandidat für den Posten des Regionalpräsidenten, der Separatist Quim Torra, die nötige absolute Mehrheit der Stimmen wie erwartet nur knapp. Bei der zweiten für Montag angesetzten Abstimmung werden dem 55 Jahre alten Anwalt und Schriftsteller aber gute Chancen eingeräumt, denn dann reicht Torra die einfache Mehrheit, die er am Samstag erreichte.mehr...

Barcelona. Der fünfte und wahrscheinlich letzte Versuch der Regierungsbildung in der spanischen Konfliktregion Katalonien startet morgen. Die Sitzung zur Debatte und zur Abstimmung über den neuen Kandidaten auf den Posten des Regionalpräsidenten, Quim Torra, werde in Barcelona um 12 Uhr beginnen, teilte das katalanische Parlament auf Twitter mit. Parlamentspräsident Roger Torrent habe Torra nach einer Konsultationsrunde mit den Parteichefs offiziell nominiert, hieß es. Wenn es bis zum 22. Mai - in nur eineinhalb Wochen also - keine neue Regierung gibt, muss in Katalonien neu gewählt werden.mehr...

Barcelona. Katalonien könnte nach langer Zwangsverwaltung wieder eine reguläre Regierung bekommen. Denn Separatistenführer Puigdemont lässt einem unbekannten Kandidaten den Vortritt. Die Fäden dürfte er dennoch in der Hand behalten.mehr...

Schlaglichter

10.05.2018

Katalonien: Puigdemont gibt auf

Madrid. Im monatelangen Ringen mit der Zentralregierung in Madrid hat der katalanische Separatistenführer Carles Puigdemont nachgegeben. Er verzichtete auf eine Kandidatur für das Amt des Regionalpräsidenten und schlug stattdessen den Anwalt und Schriftsteller Quim Torra vor. Damit würde ein unbelasteter Kandidat für den seit Monaten vakanten Posten zur Verfügung stehen. Sollte der Separatist Torra im Parlament in Barcelona eine Mehrheit erhalten, wäre das seit Januar anhaltende Tauziehen um die Bildung einer neuen Regierung für Katalonien beendet.mehr...

Barcelona. Der von der spanischen Justiz gesuchte katalanische Separatistenführer Carles Puigdemont hat auf seine erneute Kandidatur als Regionalpräsident verzichtet. Als unbelasteten Ersatzkandidaten schlug er in sozialen Medien verbreiteten Video den weitgehend unbekannten Politiker Quim Torra vor. Damit zeichnete sich ein Ende des monatelangen Tauziehens um die Bildung einer neuen Regierung für die Region ab. Das Verfassungsgericht hatte zuvor auf Antrag der Zentralregierung in Madrid die Pläne der Separatisten zur Wahl Puigdemonts in dessen Abwesenheit erneut gekippt.mehr...

Berlin/Barcelona. Der von der spanischen Justiz gesuchte katalanische Separatistenführer Carles Puigdemont hat auf seine erneute Kandidatur als Regionalpräsident verzichtet.mehr...

Barcelona. Der von der spanischen Justiz verfolgte katalanische Separatistenführer Carles Puigdemont hat auf seine erneute Kandidatur als Regionalpräsident verzichtet. Als unbelasteten Ersatzkandidaten schlug er in einem in sozialen Medien verbreiteten Video den Politiker Quim Torra vor.mehr...

Berlin/Barcelona. Der von der spanischen Justiz verfolgte katalanische Separatistenführer Carles Puigdemont hat auf seine erneute Kandidatur als Regionalpräsident verzichtet. Als unbelasteten Ersatzkandidaten schlug er in einem am Donnerstag in sozialen Medien verbreiteten Video den Politiker Quim Torra vor.mehr...

Madrid. Der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy zeigt sich gesprächsbereit mit der künftigen Regierung der Konfliktregion Katalonien. Er sei zur „Eröffnung eines Dialogprozesses bereit“, sagte Rajoy in einem TV-Interview. Einzige Bedingung sei, dass der Dialog „im Rahmen des Gesetzes“ stattfinde. Das Verfassungsgericht hatte auf Antrag Madrids die Pläne der Separatisten zur Wahl des Ex-Regionalpräsidenten Carles Puigdemont in Abwesenheit des Kandidaten erneut gekippt. Nun wird damit gerechnet, dass die Separatisten einen neuen Kandidaten ernennen. mehr...

Madrid. Der Konflikt um Katalonien nimmt kein Ende. Die Separatisten der spanischen Region müssen einen neuen Rückschlag hinnehmen. Die Regierungsbildung zieht sich seit Monaten hin. Und die Uhr tickt bedrohlich, denn es gibt eine Frist, die bald abläuft.mehr...

Berlin/Barcelona. Die katalanischen Separatisten geben nicht auf: Sie halten an ihrem Chef Carles Puigdemont fest und wollen erneut versuchen, ihn zum Regionalpräsidenten zu machen. Es gibt eine Deadline. Und Gründe, skeptisch zu sein.mehr...

Barcelona. Die Partei von Carles Puigdemont will den katalanischen Separatistenführer erneut als Kandidaten für das Amt des Regierungschefs in der spanischen Konfliktregion aufstellen. Man strebe eine Abstimmung im katalanischen Parlament bis zum 14. Mai an, erklärte der Sprecher der Partei JuntsXCat, Eduardo Pujol, am Abend nach einem Treffen in Berlin. Daran nahmen Puigdemont und separatistische Abgeordnete und Parteikollegen teil. Seit der Neuwahl im Dezember scheiterten bisher vier Versuche der Regierungsbildung. Die ernannten Kandidaten - darunter beim ersten Versuch im Januar auch Puigdemont - lebten entweder im Exil oder saßen in U-Haft.mehr...

Genf. Der UN-Sonderbeauftragte für Meinungsfreiheit hat die spanische Regierung gewarnt, katalanische Separatisten wegen eines Volksaufstands anzuklagen. Der Vorwurf der Rebellion könne Haftstrafen von bis zu 30 Jahren nach sich ziehen, teilte David Kaye vom UN-Menschenrechtsbüro in Genf mit. Sofern es nicht um Fälle von Gewalt oder der Anstiftung zur Gewalt gehe, entstünden „ernsthafte Gefahren“ für die Meinungsfreiheit, sagte Kaye. Diese seien auch nach Abebben der „aktuellen politischen Kontroverse“ ein Eckpfeiler jeder demokratischen Gesellschaft.mehr...

Kiel. Für die Festnahme des katalanischen Separatistenführers Carles Puigdemont in Schleswig-Holstein würde die spanische Polizei ihren deutschen Kollegen gern einen Orden verleihen. Doch dazu wird es wohl nicht kommen. „Die Landesregierung hat nicht die Absicht, spanischen Behörden die Namen der an der Festnahme von Herrn Puigdemont beteiligten Polizeibeamten zu übermitteln“, sagte Regierungssprecher Peter Höver. „Die eingesetzten Kollegen der Landespolizei haben aufgrund eines europäischen Haftbefehls gehandelt und damit nichts als ihren Job gemacht.“mehr...

Barcelona. Die separatistische Liste JuntsPerCat des abgesetzten katalanischen Regionalpräsidenten Puigdemont beharrt weiter darauf, den Politiker wieder zum Chef der Krisenregion zu machen. „Wir wollen die Kandidatur von Puigdemont möglich machen, denn schließlich ist er immer noch Präsident von Katalonien und die Legitimität des Präsidenten ist absolut“, sagte  JuntsPerCat-Sprecher Pujol in Berlin. „Wir müssen einen Mechanismus finden, um ihn ins katalanische Parlament zu bringen.“mehr...

Barcelona. In der katalanischen Millionenmetropole haben hunderttausende Menschen die Freilassung mehrerer Separatisten-Führer gefordert. Bei der Kundgebung trugen die Demonstranten gelb-rot-gestreifte katalanische Fahnen sowie Plakate mit Aufschriften wie „Freiheit!“ oder „Keine Geiseln mehr!“. Sie appellierten, die ins Exil geflüchteten Separatisten müssten nach Spanien zurückkehren können. Laut Polizei gingen 315.000 Menschen auf die Straße. Neun Separatisten sitzen derzeit in Untersuchungshaft. Sieben weitere ranghohe katalanische Politiker sind im Exil.mehr...

Den Haag/Madrid/Schleswig. Kommt für die deutsche Justiz der Vorwurf des Hochverrats gegen Carles Puigdemont doch nochmal in Frage? In Den Haag soll sich der Generalstaatsanwalt von Schleswig-Holstein von spanischen Behörden Videos mit Gewaltszenen aus Katalonien gezeigt haben lassen.mehr...

Berlin. Der katalanische Separatistenführer Carles Puigdemont hat erreicht, dass die Auflagen für seine Haftverschonung in seinem Sinn geändert werden. Sein Antrag, sich statt bei der Polizei in Neumünster jetzt einmal wöchentlich in Berlin melden zu dürfen, wurde vom Oberlandesgericht Schleswig-Holstein genehmigt. Puigdemont hatte am Samstag angekündigt, bis zum Ende des juristischen Verfahrens in Berlin wohnen zu wollen. Juristisch gibt es seit seiner Freilassung am Freitag aus der JVA Neumünster noch keine neue Entwicklung.mehr...

Schleswig/Berlin. Jetzt ist es quasi amtlich: Puigdemont kann bis zum Ende des juristischen Verfahrens in Berlin bleiben. Statt in Neumünster muss er sich künftig einmal wöchentlich bei der Polizei in Berlin melden.mehr...

Schleswig. Der frühere katalanische Regional-Regierungschef Carles Puigdemont hat erreicht, dass die Auflagen für seine Haftverschonung geändert werden. Sein Antrag, sich statt bei der Polizei in Neumünster jetzt einmal wöchentlich in Berlin melden zu dürfen, wurde vom Oberlandesgericht Schleswig-Holstein genehmigt. Das sagte eine Gerichtssprecherin in Schleswig der Deutschen Presse-Agentur. Das OLG hatte einen Auslieferungshaftbefehl gegen Puigdemont erlassen, verfügte aber unter Auflagen Haftverschonung.mehr...

Berlin. Der katalanische Separatistenführer Carles Puigdemont hat von Berlin aus die Zentralregierung in Madrid zu einem Dialog und internationale Vermittlung in dem Konflikt gefordert. Einen Tag nach seiner Freilassung aus dem Gefängnis in Neumünster zeigte sich der frühere katalanische Regionalpräsident auch bereit, eigene Konzessionen zu machen: „Die Unabhängigkeit ist für uns nicht die einzige Lösung. Wir sind bereit, zuzuhören.“ In Berlin empfingen Unterstützer den 55-Jährigen mit Applaus.mehr...

Berlin. Der katalanische Separatistenführer Carles Puigdemont will vorerst in Berlin bleiben. Einen Tag nach seiner Freilassung aus dem Gefängnis in Neumünster sagte der frühere katalanische Regionalpräsident, Berlin sei nun sein Wohnsitz „bis zum Ende dieses Prozesses“. Gleichzeitig forderte Puigdemont auf einer Pressekonferenz eine internationale Vermittlung im Konflikt um die Zukunft Kataloniens. Die spanische Zentralregierung rief er zu Dialogbereitschaft und „Respekt für die Demokratie“ auf.mehr...

Sevilla. Der Fall des katalanischen Separatistenführers Carles Puigdemont droht zu einer Belastungsprobe für die deutsch-spanischen Beziehungen zu werden. Der spanische Außenminister Alfonso Dastis kritisierte das Lob von Bundesjustizministerin Katarina Barley für die deutsche Justiz als „unglückliche Aussagen“. „Wir glauben, dass Kommentare zu Entscheidungen von Richtern zu diesem Zeitpunkt nicht passend sind“, sagte Dastis. Barley hatte das Vorgehen des Oberlandesgerichts Schleswig gelobt, das zur Freilassung des katalanischen Separatistenführers aus der Haft in Neumünster führte.mehr...

Berlin. Der katalanische Separatistenführer Carles Puigdemont hat die spanische Regierung zu einem politischen Dialog aufgerufen. Zugleich forderte er die Zentralregierung in Berlin zu „Respekt für die Demokratie“ auf. Nötig und dem Gesetz entsprechend sei die Bildung einer Regionalregierung Kataloniens. Nach knapp zwei Wochen in der Justizvollzugsanstalt Neumünster war der von der spanischen Justiz verfolgte frühere katalanische Regionalpräsident gestern unter Auflagen auf freien Fuß gesetzt worden. Eine endgültige Entscheidung darüber, ob er an Spanien ausgeliefert wird, steht noch aus.mehr...

Schlaglichter

07.04.2018

Puigdemont plant Auftritt in Berlin

Berlin. Einen Tag nach seiner Freilassung aus dem Gefängnis in Neumünster plant der frühere katalanische Regionalpräsident Carles Puigdemont einen Auftritt in Berlin. Der 55-Jährige will am Mittag eine Pressekonferenz geben. Nach knapp zwei Wochen in der Justizvollzugsanstalt Neumünster war der von der spanischen Justiz verfolgte Separatistenführer gestern unter Auflagen auf freien Fuß gesetzt worden. In der schleswig-holsteinischen Stadt ist für den Nachmittag eine Demonstration gegen eine Auslieferung geplant.mehr...

Berlin. Nach knapp zwei Wochen in einem deutschen Gefängnis ist der katalanische Separatistenführer Carles Puigdemont unter Auflagen wieder frei. Es wird damit gerechnet, dass er sich heute in Berlin auf einer Pressekonferenz äußern wird. In Neumünster ist für den Nachmittag eine Demonstration von Linken gegen eine Auslieferung des von der spanischen Justiz verfolgten Politikers geplant. Zu Ende ist der Streit zwischen Barcelona und Madrid aber noch lange nicht. Das Oberste Gericht Spaniens erwägt gar, den Europäischen Gerichtshof in Luxemburg einzuschalten.mehr...

Schlaglichter

06.04.2018

Puigdemont aus Gefängnis entlassen

Neumünster. Der von der spanischen Justiz verfolgte katalanische Separatistenführer Carles Puigdemont ist in Deutschland unter Auflagen auf freien Fuß gesetzt worden. Der 55-Jährige verließ heute die Justizvollzugsanstalt Neumünster. Das Oberlandesgericht Schleswig hatte gestern zwar einen Auslieferungshaftbefehl erlassen, ihn aber unter Auflagen ausgesetzt. „Ich möchte mich bei allen bedanken für Ihre Hilfe und Solidarität. Vielen Dank“, sagte er auf Deutsch bei einer kurzen Ansprache vor dem Gefängnis. Zu den Auflagen gehörte unter anderem die Hinterlegung einer Kaution von 75 000 Euro. Außerdem darf Puigdemont Deutschland nicht verlassen.mehr...

Hintergründe

06.04.2018

Ein bisschen Freiheit für Puigdemont

Neumünster/Madrid/Berlin. Raus aus dem Knast, aber mit juristischen Fesseln: Der katalanische Separatistenführer Puigdemont ist frei. Vorläufig. Der Kampf um Paragrafen ist damit längst nicht beendet. Was tut Spaniens Regierung jetzt? Und käme Puigdemont eine Auslieferung nun sogar gelegen?mehr...

Madrid. Das Oberste Gericht Spaniens erwägt im Zusammenhang mit der angestrebten Auslieferung des katalanischen Separatisten-Führers Carles Puigdemont eine Anrufung des Europäischen Gerichtshofs in Luxemburg. Nach der Zurückweisung des spanischen Hauptvorwurfs der Rebellion durch das Oberlandesgericht Schleswig-Holstein wolle man möglicherweise ein sogenanntes Vorabentscheidungsersuchen einreichen, sagte ein Sprecher des Obersten Gerichts in Madrid der dpa. Ermittlungsrichter Pablo Llarena werde darüber in den nächsten Tagen entscheiden, hieß es.mehr...

Schlaglichter

06.04.2018

Puigdemont aus Gefängnis entlassen

Neumünster. Der von der spanischen Justiz verfolgte katalanische Separatistenführer Carles Puigdemont ist in Deutschland unter Auflagen auf freien Fuß gesetzt worden. Der 55-Jährige verließ die Justizvollzugsanstalt Neumünster. Das Oberlandesgericht Schleswig hatte gestern zwar einen Auslieferungshaftbefehl erlassen, ihn aber unter Auflagen ausgesetzt. „Ich möchte mich bei allen bedanken für Ihre Hilfe und Solidarität. Vielen Dank“, sagte er auf Deutsch bei einer kurzen Ansprache vor dem Gefängnis. Eine politische Lösung der Katalonienkrise ist jedoch weiter nicht in Sicht.mehr...

Neumünster/Schleswig. Nach der Entlassung von Carles Puigdemont aus der Justizvollzugsanstalt Neumünster geht das juristische Tauziehen um eine Auslieferung des katalanischen Separatistenführers an Spanien weiter - es könnte sich fast bis Ende Mai hinziehen.mehr...

Schlaglichter

06.04.2018

Puigdemont aus Gefängnis entlassen

Neumünster. Der katalanische Separatistenführer Carles Puigdemont ist unter Auflagen auf freien Fuß gesetzt worden. Er verließ die Justizvollzugsanstalt Neumünster, darf Deutschland aber nicht verlassen.mehr...

Eilmeldungen

06.04.2018

Puigdemont aus Gefängnis entlassen

Neumünster. Der katalanische Separatistenführer Carles Puigdemont ist unter Auflagen auf freien Fuß gesetzt worden. Er verließ am Freitag die Justizvollzugsanstalt Neumünster, darf Deutschland aber nicht verlassen.mehr...

Schleswig. Der Generalstaatsanwalt von Schleswig-Holstein hat die sofortige Entlassung des katalanischen Separatistenführers Carles Puigdemont aus der Justizvollzugsanstalt Neumünster verfügt. Das teilte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft mit. Zunächst verließ Puigdemont das Gefängnisgebäude jedoch nicht. Der ehemalige katalonische Regionalpräsident habe dem Generalstaatsanwalt die Zahlung einer Kaution in Höhe von 75.000 Euro nachgewiesen. Außerdem habe er seinen künftigen Aufenthaltsort in Deutschland mitgeteilt. Puigdemont saß seit dem 25. März in Gewahrsam.mehr...

Schleswig. Der Generalstaatsanwalt von Schleswig-Holstein hat die sofortige Freilassung des katalanischen Separatistenführers Carles Puigdemont aus der Justizvollzugsanstalt Neumünster verfügt. Die Anordnung sei um 11.14 Uhr ergangen, teilte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft mit.mehr...

Schleswig. Der Generalstaatsanwalt von Schleswig-Holstein hat die sofortige Freilassung des katalanischen Separatistenführers Carles Puigdemont aus der Justizvollzugsanstalt Neumünster verfügt. Die Anordnung sei um 11.14 Uhr ergangen, teilte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Freitag mit.mehr...

Berlin/Sevilla. In der deutschen Hauptstadt gibt sich Carles Puigdemont konziliant. Gesprächsbereit sei er, nötig sei nun ein Vorschlag des spanischen Regierungschefs Rajoy zur Lösung der Katalonien-Krise. In Barcelona steuern die Separatisten unterdessen erneut auf eine Kraftprobe zu.mehr...

Schleswig. Der katalanische Separatistenführer Carles Puigdemont könnte heute aus dem Festhaltegewahrsam in Schleswig-Holstein entlassen werden. Das Oberlandesgericht Schleswig hatte zwar einen Auslieferungshaftbefehl erlassen, ihn aber unter Auflagen ausgesetzt. Zu den Auflagen der Haftverschonung gehört es unter anderem, eine Kaution von 75 000 Euro zu hinterlegen. Sollte Puigdemont am Ende tatsächlich nach Spanien ausgeliefert werden, dürfte er dort allenfalls noch wegen Untreue angeklagt werden. Rebellion als Auslieferungsgrund wurde abgelehnt.mehr...

Schleswig. Der katalanische Separatistenführer Carles Puigdemont kann nicht wegen des spanischen Hauptvorwurfs der Rebellion ausgeliefert werden. Das schleswig-holsteinische Oberlandesgericht erließ einen Auslieferungshaftbefehl nur wegen des zweiten Vorwurfs der Untreue - und setzte den Haftbefehl auch noch unter Auflagen außer Vollzug. Zudem hält es zum Untreue-Vorwurf weitere Klärungen und mehr Informationen für nötig. Auf Puigdemonts Twitter-Account wurde am Abend - vermutlich von Mitarbeitern - gepostet: „Wir sehen uns morgen.mehr...

Madrid. Der spanische Justizminister Rafael Catalá hat die Entscheidung der deutschen Justiz, den katalanischen Separatistenführer Carles Puigdemont unter Auflagen freizulassen, mit Resignation aufgenommen. „Einige Justizentscheidungen gefallen uns besser, andere weniger“, sagte Catalá in einer ersten Reaktion der Regierung von Ministerpräsident Mariano Rajoy. Justizentscheidungen seien aber zu akzeptieren. Über die Möglichkeit eines Einspruchs müsse die deutsche Staatsanwaltschaft entscheiden.mehr...

Neumünster. Der katalanische Separatistenführer Carles Puigdemont hat die Entscheidung der deutschen Justiz, ihn nach mehreren Tagen im Gefängnis unter Auflagen freizulassen, auf Twitter gefeiert. „Wir sehen uns morgen. Vielen Dank an alle!“, wurde am Abend auf dem Account des Politikers gepostet - vermutlich von Mitarbeitern. Per Hashtag wurde über einem Bild des lächelnden 55-Jährigen mit hochgestreckten Daumen auch „LlibertatPresosPolitics“ (Freiheit für politische Gefangene) gefordert.mehr...

Hintergründe

05.04.2018

Gerichtsmitteilung zum Fall Puigdemont

Schleswig. Das schleswig-holsteinische Oberlandesgericht hat einen Auslieferungshaftbefehl gegen den katalanischen Separatistenführer Carles Puigdemont erlassen, den Vollzug aber unter Auflagen ausgesetzt.mehr...

Neumünster. Nach dem Gerichtsentscheid im Fall Carles Puigdemont ist nach Anwaltsangaben zunächst unklar gewesen, wann der katalanische Separatistenführer aus der Justizvollzugsanstalt Neumünster entlassen wird. Zunächst müssten die vom schleswig-holsteinischen Oberlandesgericht erlassenen Auflagen erfüllt werden, sagte Puigdemonts Rechtsanwalt Till Dunckel der Deutschen Presse-Agentur. Das solle so schnell wie möglich geschehen. Ob dies noch am Abend gelingen könne, sei unklar.mehr...

Schleswig. Der katalanische Separatistenführer Carles Puigdemont kommt unter Auflagen frei. Das schleswig-holsteinische Oberlandesgericht hat zwar einen Auslieferungshaftbefehl erlassen, den Vollzug aber unter Auflagen ausgesetzt. Der Auslieferungshaftbefehl bezieht sich nur auf den Vorwurf der Veruntreuung, nicht den der Rebellion. Zu den Auflagen der Haftverschonung gehört unter anderem die Zahlung einer Sicherheit in Höhe von 75 000 Euro.mehr...

Schleswig. Juristischer Teilerfolg für Puigdemont: Das Oberlandesgericht Schleswig verfügt Haftverschonung für den Katalanen und verwirft den Vorwurf der „Rebellion“ für eine Auslieferung. Erlassen wird aber ein Auslieferungshaftbefehl wegen Veruntreuung.mehr...

Schleswig. Der katalanische Separatistenführer Carles Puigdemont kommt unter Auflagen frei. Das schleswig-holsteinische Oberlandesgericht hat nach einer Mitteilung vom Donnerstag zwar einen Auslieferungshaftbefehl erlassen, den Vollzug aber unter Auflagen ausgesetzt. Der Auslieferungshaftbefehl bezieht sich nur auf den Vorwurf der Veruntreuung, nicht den der Rebellion.mehr...

Schleswig. Der katalanische Separatistenführer Carles Puigdemont kommt unter Auflagen frei. Das schleswig-holsteinische Oberlandesgericht hat nach einer Mitteilung vom Donnerstag zwar einen Auslieferungshaftbefehl erlassen, den Vollzug aber unter Auflagen ausgesetzt. Der Auslieferungshaftbefehl bezieht sich nur auf den Vorwurf der Veruntreuung, nicht den der Rebellion.mehr...

Neumünster. Nach drei Tagen Prüfung hat das Oberlandesgericht in Schleswig noch keine Entscheidung über einen Auslieferungshaftbefehl gegen den katalanischen Separatistenführer Carles Puigdemont getroffen. Es sei noch nicht absehbar, wann damit zu rechnen sei, sagte eine OLG-Sprecherin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Die Generalstaatsanwaltschaft Schleswig-Holstein hatte am Dienstag einen Auslieferungshaftbefehl beantragt. Puigdemont sitzt seit seiner Festnahme am 25. März auf der Autobahn A7 in Schleswig-Holstein in der Justizvollzugsanstalt in Neumünster ein.mehr...

Schlaglichter

04.04.2018

Ehefrau besucht Puigdemont im Gefängnis

Neumünster. Der katalanische Separatistenführer Carles Puigdemont hat im Gefängnis in Neumünster Besuch von seiner Frau erhalten. Marcela Topor kam um 11.45 Uhr in Begleitung des Unternehmers Josep Maria Matamala, der Puigdemont unterstützt. Marcela Topor grüßte lediglich die Journalisten vor der Justizvollzugsanstalt, äußerte sich aber nicht weiter. Bereits am Vorabend hatte sie gemeinsam mit Unterstützern für ein unabhängiges Katalonien in einem Hotel in Neumünster den Abend verbracht.mehr...

Neumünster/Schleswig/Berlin/Madrid. Es ist ein juristisches Verfahren der besonderen Art. Der katalanische Ex-Regionalpräsident Puigdemont sitzt in Deutschland in Gewahrsam. Ihm droht die Auslieferung nach Spanien. Bis zu einer Entscheidung ist es noch ein weiter und komplizierter Weg.mehr...

Schleswig. Carles Puigdemont hat über seine deutschen Anwälte juristische Schritte gegen den beantragten Auslieferungshaftbefehl eingeleitet. „Carles Puigdemont und seine Strafverteidiger vertrauen auf eine unabhängige und sachgerechte Prüfung durch das Oberlandesgericht Schleswig, dem sie ihre weiteren Einwände gegen die Auslieferung im Detail vortragen werden“, teilte der Rechtsanwalt Till Dunckel mit. Von dem Gericht heißt es, dass der Antrag der Generalstaatsanwaltschaft eingegangen sei. Die Prüfung sei zeitlich nicht begrenzt. Es sei von einigen Tagen auszugehen.mehr...

Schleswig. Die Generalstaatsanwaltschaft Schleswig-Holstein hat beim Oberlandesgericht in Schleswig einen Auslieferungshaftbefehl für den katalanischen Separatistenführer Carles Puigdemont beantragt. Die Deutsche Presse-Agentur dokumentiert die Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft:mehr...

Schleswig. Die Generalstaatsanwaltschaft Schleswig-Holstein hat beim Oberlandesgericht in Schleswig einen Auslieferungshaftbefehl für den katalanischen Separatistenführer Carles Puigdemont beantragt. Nach intensiver Prüfung des Europäischen Haftbefehls des Tribunal Suprema in Madrid vom 23. März 2018 sei der Generalstaatsanwalt zu dem Ergebnis gelangt, „dass ein zulässiges Auslieferungsersuchen vorliegt“. Mit dem Europäischen Haftbefehl wollen die spanischen Behörden die Auslieferung des Verfolgten wegen der Straftatbestände der Rebellion und der Veruntreuung öffentlicher Gelder erreichen.mehr...

Schleswig. Die Generalstaatsanwaltschaft Schleswig-Holstein hat beim Oberlandesgericht in Schleswig einen Auslieferungshaftbefehl für den katalanischen Separatistenführer Carles Puigdemont beantragt. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft in Schleswig mit.mehr...

Schleswig. Die Generalstaatsanwaltschaft Schleswig-Holstein hat beim Oberlandesgericht in Schleswig einen Auslieferungshaftbefehl für den katalanischen Separatistenführer Carles Puigdemont beantragt. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft in Schleswig am Dienstag mit.mehr...

Neumünster. Besuch der Ehefrau im Gefängnis Neumünster: Der katalanische Separatistenführer Puigdemont sieht sie zehn Tage nach seiner Festnahme wieder. Das juristische Tauziehen und die politischen Kontroversen um eine Auslieferung an Spanien gehen weiter.mehr...

Madrid. Der in Deutschland inhaftierte katalanische Ex-Regionalchef Carles Puigdemont hat vor dem Obersten Gerichtshof Spaniens Widerspruch gegen den Vorwurf der Rebellion eingelegt. Darüber hinaus forderte er das Gericht auf, Anschuldigungen zurückzuweisen, er habe öffentliche Mittel veruntreut. Das geht aus einem von spanischen Medien zitierten Einspruch hervor. Am Tag des katalanischen Unabhängigkeitsreferendums habe es keinerlei Gewalt gegeben - dies sei aber die Voraussetzung für den Vorwurf der Rebellion, hieß es weiter.mehr...

Neumünster/Barcelona. Gut eine Woche nach der Festnahme des katalanischen Ex-Regionalpräsidenten Puigdemont rückt eine juristische Entscheidung näher. Mit Spannung wird erwartet, ob die Generalstaatsanwaltschaft in Schleswig-Holstein einen Antrag auf Auslieferungshaft stellt.mehr...

Berlin. Hunderte Menschen haben in Berlin gegen die Auslieferung des inhaftierten katalanischen Ex-Regionalchefs Carles Puigdemont demonstriert. Zudem forderten sie die Freilassung des 55-Jährigen. Teilnehmer waren mit Katalonien-Flaggen ans Brandenburger Tor gekommen. Auf Schildern war „Befreit unseren Präsidenten“ oder „Freiheit für die katalanischen politischen Gefangenen“ zu lesen. Vom Brandenburger Tor zogen die Demonstranten in Richtung Mohrenstraße. Die Demonstration dauerte etwa zwei Stunden und blieb laut Polizei friedlich.mehr...

Neumünster/Barcelona. Er sitzt im Gefängnis. Doch sein Kampfgeist scheint ungebrochen. Diesen Eindruck vermittelt Kataloniens Ex-Regionalpräsident Puigdemont mit seinen Twitter-Kommentaren. Diese kann er allerdings nicht selbst absetzen.mehr...

Neumünster/Barcelona. Der in Deutschland inhaftierte katalanische Ex-Regionalchef Carles Puigdemont hat sich am Samstag erstmals seit seiner Festnahme persönlich zu Wort gemeldet.mehr...

Neumünster. Der in Deutschland inhaftierte katalanische Ex-Regionalchef Carles Puigdemont hat sich erstmals seit seiner Festnahme persönlich zu Wort gemeldet. In einem Tweet des 55-Jährigen, der in der Justizvollzugsanstalt Neumünster einsitzt, heißt es: „Damit das für alle klar ist: Ich werde nicht aufgeben, ich werde nicht verzichten, ich werde nicht vor den unrechtmäßigen Handlungen derjenigen zurückweichen, die an den Urnen verloren haben.“ Puigdemont war am vergangenen Sonntag auf Grundlage eines europäischen Haftbefehls in Schleswig-Holstein festgenommen worden.mehr...

Berlin. Die Bürger in Deutschland lehnen eine Auslieferung des ehemaligen katalanischen Regionalpräsidenten Carles Puigdemont einer Umfrage zufolge mehrheitlich ab. 51 Prozent sprachen sich in einer Civey-Erhebung im Auftrag der „Welt“ dagegen aus, den in Neumünster im Gefängnis sitzenden Separatistenführer an Spanien zu übergeben. 35 befürworteten eine Auslieferung. Puigdemonts deutscher Anwalt Wolfgang Schomburg forderte die Bundesregierung nach einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ auf, „unverzüglich“ zu erklären, dass Deutschland eine Auslieferung politisch keinesfalls bewilligen werde.mehr...

Barcelona. Die spanische Polizei hat am Abend einen weiteren Begleiter des katalanischen Ex-Regionalchefs Carles Puigdemont festgenommen. Der Mann war zusammen mit dem Politiker unterwegs, als dieser am Sonntag in Deutschland festgenommen wurde. Es handelt sich um einen Historiker und Universitätsprofessor, wie die Zeitung „El País“ berichtete. Zuvor waren bereits zwei katalanische Polizisten inhaftiert worden, die ebenfalls mit im Auto saßen. Insgesamt waren vier Personen mit Puigdemont im Wagen, die ihn bei seiner Rückfahrt von Finnland in Richtung Belgien begleiteten.mehr...

Neumünster. Der katalanische Separatistenführer Carles Puigdemont wird die Ostertage in der Justizvollzugsanstalt Neumünster verbringen. Schleswig-Holsteins Generalstaatsanwaltschaft wird vorher keinen Antrag auf Auslieferungshaft beim Oberlandesgericht stellen.  Die Prüfung der Unterlagen sei sehr komplex. Mit der Entscheidung, ob der Antrag gestellt wird, sei nicht vor Anfang kommender Woche zu rechnen. Am Ende des Verfahrens könnte die Auslieferung des 55-Jährigen an Spanien stehen. Dort droht ihm eine lange Haftstrafe.mehr...

Neumünster/Barcelona. Die Generalstaatsanwaltschaft in Schleswig-Holstein braucht noch Zeit. Carles Puigdemont wird Ostern daher in der JVA Neumünster verbringen. Ein deutscher Europaabgeordneter besucht ihn dort und überrascht mit einem Ehrenwort-Vorschlag.mehr...

Neumünster. Der katalanische Separatistenführer Carles Puigdemont hat im Gefängnis in Neumünster seine politische Entschlossenheit im Unabhängigkeitskampf unterstrichen. „Wir werden uns nie ergeben“, zitierten die Anwälte Puigdemont, den sie im Gefängnis hatten sprechen können. Puigdemont sei bei bester Gesundheit, er sei guten Mutes und habe volles Vertrauen in das deutsche Rechtssystem. Puigdemont war am Sonntag in Schleswig-Holstein festgenommen worden. Gegen ihn besteht ein Europäischer Haftbefehl.mehr...

Schleswig. Der Fall des in Deutschland festgenommenen katalanischen Separatistenführers Carles Puigdemont sorgt weiter für Turbulenzen. Nach der Entscheidung des Amtsgerichts Neumünster, Puigdemont vorerst weiter in Schleswig-Holstein festzuhalten, sind nun Staatsanwaltschaft und Oberlandesgericht am Zug. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur fällt die Generalstaatsanwaltschaft aber frühestens morgen eine Entscheidung über einen Antrag auf Auslieferungshaft.mehr...

Schleswig. Im Fall des in Deutschland festgenommenen katalanischen Separatistenführers Carles Puigdemont wird nach dpa-Informationen heute keine Entscheidung über einen Antrag auf Auslieferungshaft mehr fallen. Schleswig-Holsteins Generalstaatsanwaltschaft prüft derzeit, „ob und und wann“ ein solcher Antrag beim zuständigen Oberlandesgericht gestellt wird. Eine Entscheidung falle aber wohl nicht mehr vor Ostern, hieß es. Puigdemont sitzt weiter in der JVA Neumünster. Er war am Sonntag festgenommen worden. Gegen ihn liegt ein Europäischer Haftbefehl vor. mehr...

Neumünster. Die Generalstaatsanwaltschaft Schleswig-Holstein prüft im Fall des in Deutschland festgenommenen ehemaligen katalanischen Regionalpräsidenten Carles Puigdemont weiter einen Antrag auf Auslieferungshaft. „Ob und und wann“ ein solcher Antrag beim zuständigen Oberlandesgericht gestellt wird, sei noch unklar, sagte eine Sprecherin. Sie glaube aber nicht, dass das OLG noch eine Entscheidung vor Ostern fällt. Die Generalstaatsanwaltschaft befinde sich noch „ganz am Anfang der Prüfung“, sagte die Sprecherin.mehr...

Neumünster. Der Fall des in Deutschland festgenommenen ehemaligen katalanischen Regionalpräsidenten Carles Puigdemont beschäftigt weiterhin die Justiz in Schleswig-Holstein. Der 55-Jährige bleibt vorerst in Gewahrsam. Ein richterlicher Beschluss über eine mögliche Auslieferung Puigdemonts an Spanien noch in dieser Woche gilt als wenig wahrscheinlich. In Spanien wird dem Ex-Regionalpräsidenten Rebellion und die Veruntreuung öffentlicher Gelder vorgeworfen.mehr...

Neumünster/Madrid. Puigdemonts politischer Kampfeswillen scheint auch im Gefängnis ungebrochen. Die Anwälte konnten den katalanischen Separatistenführer in Neumünster besuchen - und brachten eine politische Botschaft mit.mehr...

Schlaglichter

26.03.2018

Puigdemont bleibt in Gewahrsam

Neumünster. Der in Deutschland festgenommene ehemalige katalanische Regionalpräsident Carles Puigdemont bleibt in Gewahrsam. Das Amtsgericht Neumünster habe eine sogenannte Festhalteanordnung erlassen, teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit. Das bedeute noch nicht, dass Puigdemont ausgeliefert werde. Das werde jetzt geprüft. Die Entscheidung des Oberlandesgerichts wird wohl nicht mehr diese Woche getroffen. Die Polizei hatte Puigdemont gestern an der Autobahn A7 nahe der dänischen Grenze festgenommen. Grundlage war ein europäischer Haftbefehl, den Spanien ausgestellt hatte.mehr...

Schlaglichter

26.03.2018

Puigdemont bleibt in Gewahrsam

Neumünster. Der in Deutschland festgenommene ehemalige katalanische Regionalpräsident Carles Puigdemont bleibt in Gewahrsam. Das Amtsgericht Neumünster sprach eine sogenannte Festhalteanordnung aus. Das teilte der leitende Oberstaatsanwalt Georg Güntge mit.mehr...

Eilmeldungen

26.03.2018

Puigdemont bleibt in Gewahrsam

Neumünster. Der in Deutschland festgenommene ehemalige katalanische Regionalpräsident Carles Puigdemont bleibt in Gewahrsam. Das Amtsgericht Neumünster sprach am Montag eine sogenannte Festhalteanordnung aus. Das teilte der leitende Oberstaatsanwalt Georg Güntge mit.mehr...

Neumünster. Die Entscheidung über eine Auslieferung des festgenommenen ehemaligen katalanischen Regionalpräsidenten Carles Puigdemont an Spanien wird sich wohl zeitlich hinziehen. Es sei eher unwahrscheinlich, dass sie noch in dieser Woche falle, sagte eine Sprecherin der Generalstaatsanwaltschaft in Schleswig. Die spanische Regierung begrüßte die Festnahme des Separatistenführers als „gute Nachricht“. Man vertraue voll und ganz in die deutsche Justiz. Puigdemont war gestern an der Autobahn A7 nahe der dänischen Grenze festgenommen worden. Grundlage war ein europäischer Haftbefehl, den Spanien ausgestellt hatte.mehr...

Berlin/Schleswig/Barcelona. Der katalanische Ex-Regionalpräsident Puigdemont wurde in Deutschland festgenommen. Wie kam es dazu? Und wie geht es jetzt weiter? Wird er nun an Spanien ausgeliefert? Über ein komplexes Verfahren.mehr...

Schleswig. Der in Deutschland festgenommene katalanische Ex-Regierungschef Carles Puigdemont ist wegen des Vorwurfs der Rebellion und der Veruntreuung öffentlicher Gelder mit europäischem Haftbefehl gesucht worden. Das bestätigte eine Sprecherin der Generalsstaatsanwaltschaft in Schleswig. Puigdemont gestern auf einer Autobahnraststätte bei Schleswig festgenommen worden. Grundlage war nach deutschen Behördenangaben ein europäischer Haftbefehl, den Spanien ausgestellt hatte.mehr...

Berlin. Die Bundesregierung sieht die Beziehungen zu Spanien wegen der Festnahme des ehemaligen katalanischen Regionalpräsidenten Carles Puigdemont in Deutschland nicht belastet. Das sei auf Basis der deutschen Gesetze und der Regelungen zum europäischen Haftbefehl geschehen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin. Nun gelte es, die Verfahren der zuständigen Behörden und Gerichte in Schleswig-Holstein abzuwarten. Puigdemont war gestern auf einer Autobahnraststätte festgenommen worden. Anschließend wurde er in die JVA Neumünster gebracht. Grundlage ist ein europäischer Haftbefehl.mehr...

Schleswig. Über eine Auslieferung des in Deutschland festgenommenen ehemaligen katalanischen Regionalpräsidenten Carles Puigdemont wird wohl nicht mehr diese Woche entschieden. Das sei eher unwahrscheinlich, hieß es bei der Generalstaatsanwaltschaft in Schleswig auch mit Blick auf die Osterfeiertage. Puigdemont war gestern auf einer Autobahnraststätte in Schleswig-Holstein gestoppt und festgenommen worden. Anschließend wurde er in die JVA Neumünster gebracht. Grundlage ist ein europäischer Haftbefehl. In Spanien wird ihm unter anderem Rebellion vorgeworfen.mehr...

Neumünster. Der festgenommene ehemalige katalanische Regionalpräsident Carles Puigdemont wird nach Justizangaben im Laufe des Tages dem zuständigen Amtsgericht vorgeführt. Dabei handelt es sich nach dpa-Informationen um das Gericht in Neumünster. In die dortige Justizvollzugsanstalt war der Separatistenführer nach seiner Festnahme nahe der dänischen Grenze gebracht worden. Das Gericht muss dem 55-Jährigen eröffnen, warum er festgehalten wird. Anschließend prüft die Generalstaatsanwaltschaft, ob die Voraussetzungen für eine Auslieferung nach Spanien vorliegen.mehr...

Inland

26.03.2018

Puigdemont bleibt in Gewahrsam

Neumünster/Berlin. Liefert Deutschland ihn an Spanien aus oder nicht? Diese Frage stellt sich für den katalanischen Ex-Regierungschef Puigdemont. Auf die Antwort wird er wohl noch etwas warten müssen. Die Politik hält sich in dem Fall betont zurück.mehr...

Barcelona. Bei Protesten in Katalonien gegen die Festnahme von Separatistenführer Carles Puigdemont in Deutschland sind mindestens Hundert Menschen verletzt worden. 92 wurden allein in der regionalen Hauptstadt Barcelona verletzt, wo am Abend mehr als 50 000 Menschen auf die Straße gegangen waren, berichteten die Rettungskräfte bei Twitter. Es kam zu Zusammenstößen mit der Polizei, die auch Schlagstöcke einsetzte und Warnschüsse in die Luft abgab. Es gab mindestens vier Festnahmen. Der ehemalige Regionalpräsident war gestern an der A7 bei Schleswig gestoppt und festgenommen worden.mehr...

Schleswig. Nach seiner Festnahme in Schleswig-Holstein soll der von der spanischen Justiz verfolgte frühere katalanische Regionalpräsident Carles Puigdemont heute dem zuständigen Amtsgericht vorgeführt werden. Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft dient die Vorführung allein der Überprüfung der Identität. Über eine mögliche Auslieferungshaft müsste das Oberlandesgericht in Schleswig entscheiden. Puigdemont war gestern auf der Durchreise nach Belgien in Schleswig festgenommen worden. Bei Demonstrationen in Barcelona gegen seine Festnahme wurden bei Zusammenstößen mit der Polizei Dutzende Menschen verletzt.mehr...

Barcelona. Am Rande einer Demonstration von mehr als 50 000 Menschen in Barcelona gegen die Festnahme des katalanischen Separatistenführers Carles Puigdemont in Deutschland haben Polizeibeamte auch Warnschüsse in die Luft abgegeben. Dies bestätigte ein Polizeisprecher der dpa. Bei Zusammenstößen mit der Polizei, die auch Schlagstöcke einsetzte, wurden laut der Gesundheitsbehörden mehr als 50 Menschen verletzt. Der ehemalige Regionalpräsident war am bei der Einreise aus Dänemark auf einer Autobahnraststätte an der A7 bei Schleswig gestoppt und festgenommen worden. Grundlage sei ein europäischer Haftbefehl, so die Polizei in Kiel.mehr...

Barcelona. Der von der spanischen Justiz verfolgte katalanische Separatistenführer Carles Puigdemont ist in Deutschland festgenommen worden. Nach Angaben der Polizei wurde der ehemalige Regionalpräsident am Mittag bei der Einreise aus Dänemark auf einer Autobahnraststätte an der A7 bei Schleswig gestoppt. Grundlage sei ein europäischer Haftbefehl, erklärte das Landespolizeiamt in Kiel. In Barcelona demonstrierten am Abend nach Polizeiangaben rund 55 000 Menschen gegen die Festnahme. Bei Zusammenstößen mit der Polizei, die auch Schlagstöcke einsetzte, wurden mehr als 50 Menschen verletzt.mehr...